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Sport und Flüchtlinge

Es entspricht dem Selbstverständnis der Vereine und Verbände im Landessportbund Berlin als größte Bürgerinitiative der Stadt und Mitgestalter des Gemeinwesens, die Politik und die Verwaltung bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingssituation mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

Sport ist eine aktive Freizeitbeschäftigung, bei der sich Menschen kennenlernen und Kontakte knüpfen. Beim Sport werden Brücken zwischen Kulturen gebaut, Vorurteile schwinden, gegenseitiges Vertrauen wächst und es entwickelt sich ein Gefühl von Gemeinschaft. Im Sport gelten Regeln und Normen, die als Verhaltens- und Orientierungsmuster zur Integration in die Gesellschaft beitragen. Sport macht Spaß, vertreibt Frust und stärkt das Selbstwertgefühl. Aus all diesen Gründen leistet der organisierte Sport in Berlin einen wesentlichen Beitrag zur Willkommenskultur und zur Integration.

 

Ansprechpartner

Der Landessportbund Berlin hat einen Ansprechpartner für Flüchtlingsfragen eingesetzt. Der Ansprechpartner steht Vereinen und Verbänden zur Verfügung, die Informationen über Förderprogramme und finanzielle Unterstützung brauchen, wenn sie Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge einrichten wollen. Der Ansprechpartner ist der stellvertretende Direktor und Abteilungsleiter Bildung, Frank Kegler (Telefon: 7877-2417)

Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Artikel/Erklärungen

Lesen Sie hier:

 

Editorial von LSB-Präsident Klaus Böger in der LSB-Verbandszeitschrift „Sport in Berlin" 11/12 2015

 

Erklärung „Integration der Flüchtlinge nur mit dem Sport - nicht gegen den Sport"

 

Bericht von der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 21. Dezember 2015

 

LSB-Präsident Klaus Böger äußert sich in einem Interview mit der Berliner Zeitung zum Thema Sportpolitik. Darin spricht er auch über "Sport und Flüchtlinge". 

 

Der Berliner Senat hat in seiner Klausursitzung am 13. Januar 2016 beschlossen, keine weiteren Sporthallen sicherzustellen und Hilfsfonds einzurichten. Lesen Sie mehr unter Punkt 8 aus dem Beschluss der Senatsklausur.

Finanzen/Versicherungen

Lesen Sie hier:

 

Praxisratgeber – Sport für geflüchtete Menschen

 

• die Pressemitteilung aus der Senatsverwaltung für Finanzen: „Gemeinnützigkeit von Vereinen durch Engagement für Flüchtlinge nicht gefährdet“

 

Asylbewerber und Flüchtlinge sind bei sportlichen Aktivitäten in Sportvereinen versichert

 

Versicherungsanforderungen für den Sport

Förderprogramme

Mit folgenden Förderprogrammen werden Vereine unterstützt, die Sportangebote für Flüchtlinge bereitstellen:

Förderprogramm "Sport mit Flüchtlingen"

Dieses Angebot wird durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport finanziert und ist Bestandteil des Teilhabeprogramms.

 

 

• Des weiteren gibt es das vom BMI geförderte DOSB-Programm "Integration durch Sport“. Es wird auf Länderebene von den Landessportbunden und den Sportjugend-Organisationen betreut. Mit dem Programm "Integration durch Sport“ werden künftig in den Stützpunktvereinen auch Angebote für Flüchtlinge finanziell unterstützt. Die Antragsformular stehen hier bereit zum Download

• Ein weiteres Förderprogamm ist das Vereinsentwicklungsprogramm. Mit diesem Programm werden Maßnahmen und Projekte in Sportvereinen finanziell gefördert, die zukunftsorientiert und nachhaltig sind. Dazu gehören auch Angebote zur Integration von Flüchtlingen. (Ansprechpartner: Gunnar Steeb, Tel. 300 02 102)

 

Sportstätten/Sicherstellung von Hallen

Bildungsmaßnahmen

Fortbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern "Integration durch Sport als Hilfe für junge Geflüchtete" sowie Ausbildung zu Übungsleitern

• Pilotprojekt in Berlin - Flüchtlinge werden zu Übungsleitern ausgebildet und es wird ihnen ein Berufspraktikum ermöglicht: Lesen Sie hier den Artikel im Tagesspiegel

• ÜL-Fortbildung "Flüchtlinge mit besonderem psychosozialen Unterstützungsbedarf" am 4. Juli, Informationen und Anmeldung hier

• Ansprechpartner: Leiter der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB, Frank Kegler, Tel. 7877 24 17

Angebote der Vereine / Angebote für Vereine

Lesen Sie hier, wie sich Vereine für Flüchtlinge engagieren:

Artikel aus „Sport in Berlin", 11/12 2015

 

• Auf Initiative der Partner für Berlin GmbH gibt es jetzt eine Online-Plattform für die Flüchtlingshilfe, die Berliner Unternehmen mit Hilfsprojekten in Kontakt bringt, damit diese schnell und wirkungsvoll umgesetzt werden können. Hilfsinitiativen können ihre Projekte vorstellen und beschreiben, wie ihnen geholfen werden kann: www.alle-helfen-jetzt.de

 

• HelpTo ist ein Hilfe-Portal für Flüchtlinge und Hilfsbedürftige. Es bringt engagierte Bürger/innen, Initiativen, Organisationen, Kommunen und Unternehmen mit Flüchtlingen und Bedürftigen zusammen. Auf HelpTo kann man sich aktiv in die Flüchtlingshilfe einbringen, egal ob es sich um Sachspenden, ehrenamtliches Engagement oder die Vermittlung von Arbeit oder Wohnungen handelt. Mit wenigen Klicks kann man selbst eigene Angebote oder Gesuche einstellen und auf Einträge reagieren: http:/berlin.helpto.de

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