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Wie planbar ist das Ziel „OLYMPISCHES GOLD“?

Beim Fachsymposium „ICH KANN GOLD“ gaben Olympiasieger und Wissenschaftler Antworten.

Am 6. und 7. November lud die Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst (H:G) zusammen mit dem Landessportbund Berlin über 120 Vertreter des deutschen Spitzensports zur  Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „ICH KANN GOLD“ in die Deutsche Kreditbank AG ein. Neben zahlreichen Olympiasiegern wie Robert Harting oder Britta Steffen nahmen auch hochrangige Wissenschaftler sowie Vertreter des DOSB, der Deutschen Sporthilfe und der Sportpolitik an der Veranstaltung teil.

„Mit ‚ICH KANN GOLD‘ schaffen wir eine außergewöhnliche Kommunikationsplattform im deutschen Spitzensport. Wir bringen die Personen und Institutionen zusammen, die in Ihrer Summe wesentlich zum Erfolg der deutschen Athletinnen und Athleten beitragen“ so Prof. Dr. Dr. Christian Werner der das Fachsymposium eröffnete.

Robert Harting forderte mehr Unterstützung für Spitzensportler in Deutschland, um sich besser auf die sportliche Karriere zu konzentrieren. „Aus meiner Sicht ist es unmöglich, im Sport und in der Ausbildung parallel Spitzenleistungen zu erbringen. Ohne größere Kompromisse in meinem Studium hätte ich meine bisherigen sportlichen Erfolge niemals erreicht.“

Britta Steffen hat ihre sportliche Karriere bereits beendet und führt in Halle mit Freund und Weltklasse-Schwimmer Paul Biedermann ihr Leben nach dem Sport: „Durch meine Spitzensportkarriere habe ich Fähigkeiten erworben, von denen ich auch im späteren Berufsleben profitiere“ bilanziert Steffen, die der Sport trotz Olympiasieg und Weltmeistertitel bekanntlich nicht reich gemacht hat.

Aus Sicht von Prof. Dr. Arndt Pfützner, Direktor des Instituts für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig „fehlt es dem deutschen olympischen Spitzen- und Nachwuchsleistungssport an Anerkennung und Begeisterung, politischer Lobby und Geld zur Herstellung professioneller Führung und Strukturen.“

Jochen Zinner, der die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung übernahm, kam nach Abschluss der zweitägigen Veranstaltung zu folgendem Ergebnis: „Ja, unsere Athletinnen und Athleten wollen Gold und wir alle wollen uns mit Zubringerleistungen, die ebenfalls Gold wert sind, so auf Athleten und Trainer fokussieren, das letztlich dieses Gold als gemeinsame Anstrengung von uns allen Realität wird.

Bericht: Simon Schulte

Foto: Camera4

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