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Silber für Marianne Buggenhagen

Berlins erfolgreiche Paralympic-Athletin gewann in ihrer Karriere insgesamt 15 Medaillen

Zum Abschluss noch einmal Silber für Marianne Buggenhagen. Mit einem zweiten Platz bei den Paralympics in Rio de Janeiro beendete die 63-jährige Berlinerin ihre lange und äußerst erfolgreiche Karriere. Sie kam im Diskuswerfen auf 24,56 m und musste sich nur der Chinesin Dong Feixa (25,03) geschlagen geben.

 

Die Grande Dame war ein Aushängeschild des deutschen Behindertensports, nahm siebenmal an den Paralympics teil und kam dabei zu insgesamt 15 Medaillen, darunter neun goldenen. Wehmut bei ihrem Abschied spürte sie kaum. „Es ist der richtige Zeitpunkt zum Aufhören. Ich weiß, dass ich meine Leistungsgrenze erreicht habe.“ Wahrscheinlich wäre ihre Bilanz als vielfache Welt- und Europameisterin noch wesentlich größer gewesen, wenn die DDR sich nicht gegen eine Teilnahme an den Paralympischen Spielen gesträubt hätte.

 

„Der Sport rette mich“, sagte einmal die in Bernau lebende und für den PSC Berlin startende Athletin, die früher Volleyball spielte. 1977 endete ein Bandscheibenvorfall in einer Querschnittlähmung – und im Rollstuhl. In ihrer Autobiographie steht der Satz: „Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich vielleicht im Pflegeheim gelandet oder ein sozialer Fall geworden.“

Text/Foto: Wille

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