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Rennräder gestiftet

LSB-Vizepräsident Reinhard von Richthofen (l.) und Spielbank-Geschäftsführer Günter Münstermann (r.) übergeben die sieben Rennräder. Foto: Engler

Spielbank Berlin und Fahrrad-Galerie Schlaphoff finanzieren sieben Fahrräder für Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak

Über die Plattform „Alle helfen jetzt“ von Partner für Berlin engagieren sich Vertreter der Berliner Wirtschaft mit Spenden aktiv in der Flüchtlingshilfe. Eines der dort vorgestellten Hilfs-Projekte diente  der Unterstützung junger, aus Syrien und dem Irak geflüchteter Radsportler, die in ihren Heimatländern erfolgreiche Athleten waren.

Die Spielbank Berlin hat ihnen gemeinsam mit der Fahrrad-Galerie Schlaphoff sieben Rennräder gestiftet – sechs finanzierte die Spielbank, ein Rad sponserte die Fahrrad-Galerie Schlaphoff. Spielbank-Geschäftsführer Günter Münstermann: „Der Beirat der Spielbank hat jährlich ein Budget von 60.000 Euro, mit dem er soziale Projekte unterstützt. Wir erhielten vom LSB den Vorschlag, das Geld dieses Mal Partner für Berlin zur Verfügung zu stellen, und damit war unser Beirat einstimmig einverstanden. Der LSB und Partner für Berlin haben die Gelder verteilt – unsere einzige Bedingung war, dass sportliche Projekte gefördert werden sollen.“

Zu den sieben glücklichen Radfahrern gehören fünf Athleten der Neuköllner Rennfahrer Vereinigung „Luisenstadt 1910“ – zwei weitere trainieren beim RC Charlottenburg. Unter ihnen sind auch Nazir Jaser (NRVg.), der u.a. im vergangenen Jahr syrischer Meister auf der Straße und im Zeitfahren wurde, sowie Marwan Al-Dhufairi (RCC), irakischer Straßenmeister 2015.

LSB-Vizepräsident Reinhard von Richthofen, der auch im Beirat der Spielbank sitzt, ist sehr zufrieden mit dem Projekt: „Sport ist die beste Möglichkeit der Integration. Die Sprachbarriere fällt nicht so sehr in Gewicht wie anderswo – wiederum lernen die Sportler im Training automatisch nebenbei Deutsch.“

Foto: Engler

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