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Neuer Rekord bei LSB-Mitgliederzahlen

Klettern gehört zu den beliebtesten Sportarten in den Berliner Vereinen

630.587 Berliner in den Vereinen – so viele wie noch nie

Fußball, Turnen, Tennis, Schwimmen und Klettern bzw. Bouldern sind die fünf beliebtesten Sportarten in den Berliner Vereinen. Das ergibt die neueste Jahresstatistik des Landessportbundes Berlin, die insgesamt einen Rekord von über 630.000 Mitgliedschaften ausweist. Das heißt: Es treiben so viele Berlinerinnen und Berliner Sport im Verein wie noch nie. „Eine Steigerungsrate von 1,6 Prozent in zwölf Monaten spricht für die gute Arbeit in unseren 2.400 Vereinen“, sagt LSB-Präsident Klaus Böger.

 

Die Steigerungsrate ist umso bemerkenswerter, als dass rund 100 Vereine von der Beschlagnahme der 62 Hallen als Flüchtlingsunterkünfte betroffen sind und deshalb unter anderem mit Mitgliederaustritten konfrontiert wurden.

 

Zum Mitgliederzugewinn tragen insbesondere Mädchen und Frauen sowie Kinder und Jugendliche bei. Von den LSB-Mitgliedsorganisationen haben vor allem der Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund (+2.500), der Fußball-Verband (+2.400), der Alpenverein (+1.400) und der Studentensportverband (+1.200) zum neuen Mitgliederrekord beigetragen. Es folgen die Schwimmer, Golfer, Judokas, Tennisspieler, Ruderer und Tischtennisspieler.

 

Insgesamt sind die LSB-Mitgliederzahlen in den vergangenen 20 Jahren um 110.000 Mitglieder gestiegen, allein in den zurückliegenden zehn Jahren um 75.000 Mitglieder. Das deutliche Plus fällt in die Zeit der zunehmenden Finanzierungsprobleme des Berliner Vereinssports aufgrund der sinkenden Lotto-Mittel. „Die rund 60.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen und Verbänden leisten große Arbeit, denn der Zuwachs an Mitgliedern bedeutet auch Zuwachs an Arbeit und zum Beispiel mehr Übungsleiter“, sagt LSB-Präsident Klaus Böger. „Das Engagement der Ehrenamtlichen darf aber nicht überstrapaziert werden. Der Sport hat Anspruch auf eine angemessene finanzielle Förderung..“ Er fordert die verantwortlichen Politiker erneut auf, entsprechende haushaltspolitische Weichen zu stellen.

 

Zugleich dankt Klaus Böger den Vereinsvorständen, Übungsleitern und Sponsoren für ihren Einsatz, der wesentlich zur Attraktivität der Vereine beiträgt.


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