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Goldener WM-Auftakt

Goldener WM-Auftakt

Mit einem überraschenden Sieg der deutschen Männerstaffel begannen im Berliner Olympiapark die Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf. Der 19jährige Potsdamer Abiturient Patrick Dogue und der sechs Jahre ältere Berliner Sportsoldat Alexander Nobis gewannen nach einem dramatischen Finish im abschließenden Combined, in das sie als Vierte gegangen waren, die Goldmedaille mit 1544 Punkten vor Russland (1540) und Polen (1520). Mit den beiden freute sich vor allem Christian Sandow aus Berlin, der seit Anfang Januar das Amt des Bundestrainers übernommen und sich für die richtige Aufstellung entschieden hatte.

Strahlende Gesichter gab es aber auch bei Freundin Lena Schöneborn, der Peking-Olympiasiegerin von 2008, bei Landestrainer Robert Trapp, Verbands-Präsidentin Barbara Kauka und nicht zuletzt bei Norbert Skowronek. Als Vorstandsvorsitzender der Berliner Sportstiftung ermöglichte er es, dass der längere Zeit verletzt gewesene Nobis im Vorfeld der WM eine dringend notwendig finanzielle Unterstützung erhielt, um an speziellen Trainingslagern sowie zwei wichtigen Wettkämpfen in Spanien teilzunehmen, um so die erforderlichen Weltranglistenpunkte zu erreichen.

Nach dem Schwimmen und Fechten lag das deutsche Duo auf dem fünften Platz, bot im  Reiten mit ausgelosten Pferden eine starke Leistung, wobei jeder der beiden nur einen Abwurf auf dem vom Berliner Gerhard Schröter konzipierten Parcours hatte und sich damit in der Gesamtwertung auf Rang vier vorarbeiten konnte.

Ein dickes Lob gehörte Schröter und Volkmar Podlaski, die im Vorfeld der Titelkämpfe rund 1800 Kilometer durch Polen gereist waren und auf acht verschiedenen Höfen Ausschau nach Pferden hielten, die sie für geeignet hielten, um bei dieser WM zum Einsatz zu gelangen. Die Wahl fiel hervorragend aus, denn es gab nicht ein einziges schlechtes Bild beim ersten Reit-Wettbewerb dieser Weltmeisterschaften.


Text/Foto: H. J. Wille

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