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European Maccabi Games

Originelle Poster werben für das größte jüdische Sportereignis in Europa, das vom 27. Juli bis 5. August erstmals in Deutschland stattfindet und in Berlin ausgetragen wird

Mit originellen Plakaten haben die Veranstalter der European Maccabi Games 2015 (EMG) den Endspurt bei der Vorbereitung auf das größte jüdische Sportereignis in Europa eingeläutet, das vom 27. Juli bis 5. August erstmals in Deutschland stattfindet und in Berlin ausgetragen wird. Es steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck, der während der Eröffnungsfeier in der Waldbühne auch zu den rund 2000 Sportlern und Sportlerinnen aus mehr als 35 Nationen sprechen wird.
Im Anschluss an die Bundespressekonferenz, an der nicht nur der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, teilnahm, sondern ebenfalls der Parlamentarische Staatssekretär im BMI, Ole Schröder, Makkabi Deutschland-Präsident Alon Meyer sowie LSB-Präsident Klaus Böger, wurden die für Humor und Weltoffenheit zeugenden Poster erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei den drei Motiven wird mit einem Augenzwinkern aufgezeigt, wie das Jiddische im alltäglichen deutschen, vor allem Berliner Wortschatz Einzug gehalten hat: „Die ganz Mischpoke ist am Start“, „Die schnellste Ische Europas“ oder „Bei Gold werden alle meschugge.“
Während der PK wurde auf die Bedeutung der Maccabi Games 70 Jahre nach dem Holocaust und 50 Jahre nach der Aufnahme deutsch-israelischer Beziehungen hingewiesen. Für Alon Meyer sei es eine Freude und zugleich Genugtuung, dass die meisten Wettkämpfe an jenem Ort stattfinden, wo 1936 jüdische Sportler von den Olympischen Spielen ausgeschlossen waren. „Sicherlich werden wir auch einen Blick zurück in die Vergangenheit werfen, doch dann richtet sich unser Blick sofort auf die Gegenwart, wo die Athleten mit jenem neuen Deutschland konfrontiert werden, in dem jetzt wieder jüdisches Gemeinschaftswesen blüht und gedeiht.“
Maas, der sich unter anderem zur Patenschaft über den Triathlon-Wettbewerb bereit erklärte, brachte kürzlich von einem Israel-Besuch die Botschaft mit, dass sich viele junge Leute sehr darüber freuen, Berlin als weltoffene, attraktive Stadt kennen zu lernen. „Der Landessportbund will“, so Böger, „gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen alles in seiner Macht Stehende tun, damit dieses großartige Ereignis zu einem vollen Erfolg wird und dass alle nach Abschluss der Wettkämpfe mit dem Bewusstsein nach Hause fahren, etwas Einmaliges erlebt zu haben. Gesellschaftspolitisch haben diese Maccabi Games einen noch höheren Stellenwert als beispielsweise das Champions League-Finale.“
Text/Foto: Hansjürgen Wille
Foto: (v.l.) Klaus Böger, Ole Schröder, Alon Meyer und Heiko Mass

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