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Vom Wahlrecht Gebrauch machen

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, hat die Mitglieder der Berliner Sportvereine zur Teilnahme an der Europa-Wahl am kommenden Sonntag aufgerufen.

Es entspräche guter demokratischer Tradition, von einem Wahlrecht auch Gebrauch zu machen. Böger rief gleichzeitig dazu auf, beim Volksentscheid zum Tempelhofer Feld für die Randbebauung und damit für Sportanlagen-Bau zu stimmen. Frage 1 solle deshalb mit Nein, Frage 2 mit Ja beantwortet werden. Solidarität mit den bei Sportplätzen dramatisch unterversorgten Nachbarbezirken des Tempelhofer Feldes sei zwingend geboten.

Entlastung hier werde sich positiv auf die Versorgungssituation in der gesamten Stadt auswirken. Leider sei der Gesetzentwurf der Bürgerinitiative so gefasst, dass er stets gegen Errichtung und Betrieb von Sportanlagen ausgelegt werden könnte. Dies werde zwar nicht zugegeben, sei aber Fakt. Im Übrigen bliebe auf 230 Hektar Möglichkeit zu unorganisiertem Sporttreiben bestehen.

“Selbstverständlich haben wir beide Gesetzentwürfe rechtlicher Prüfung unterziehen lassen“, so Böger. Nur der Entwurf des Senats sei mit den Bedürfnissen Sport treibender Kinder und Jugendlicher vereinbar. “In Berlin sind Freiluft-Sportarten wie Fußball, Hockey oder Leichtathletik beliebt und erfolgreich. Deren Nachwuchsarbeit findet fast ausschließlich auf eingefriedeten Standard-Sportanlagen statt, betreut von den ausgebildeten Übungsleitern der Vereine“, führte Böger weiter aus.

Böger bedauert, dass die Initiatoren des Volksbegehrens sich bei Formulierung ihres Gesetzentwurfs zu keinem Zeitpunkt mit dem LSB in Verbindung gesetzt haben. Solche Selbstgerechtigkeit lasse dem organisierten Sport keine andere Wahl der politischen Positionierung.

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