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Umweltfestival am Brandenburger Tor

DOSB/ LSB-Projekt "Sport bewegt - Biologische Vielfalt" erleben

(DOSB-PRESSE) Beim diesjährigen 19. Umweltfestival der Grünen Liga am 1. Juni in Berlin war auch der Sport vertreten. Er hat dort, repräsentiert durch den DOSB, den LSB Berlin und einen Berliner Mehrspartenverein, seine vielfältigen Umwelt- und Naturschutzbemühungen durch einen Stand und einen Bühnenauftritt dargestellt. Präsentiert wurde insbesondere das DOSB-Projekt „Sport bewegt – Biologische Vielfalt erleben“ und hier konkret das Berliner Teil-Projekt „SPORTBIO-DIVERSITÄT“, das der LSB Berlin mit dem Sportverein SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 durchführt. Projekt und Teil-Projekt werden im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Auf dem von SV Rot-Weiß Viktoria Mitte gestalteten Stand auf dem Umweltfestival wurden diverse Informationsmaterialien zum Thema Sport und Naturschutz ausgelegt und die Besucherinnen und Besucher sowohl in sportlicher als auch biologischer Hinsicht zum Mitmachen angeregt. Auf einer der beiden Festivalbühnen beantworteten die Schirmherrin des LSB-Projekts SPORT-BIODIVERSITÄT Sabine Smentek (Bezirksstadträtin für Jugend, Schule, Sport und Facility Management im Bezirk Mitte), der Vertreter des LSB Berlin Peter Hahn, Vereinsvorstand Janine Gensheimer und DOSB-Vertreter Karsten Dufft die Fragen einer Moderatorin. Dabei machten die Vertreter des Sports und der Bezirksverwaltung deutlich, dass die Sportlerinnen und Sportler in der freien Landschaft, aber auch im städtischen Raum, z.B. in Parks und auf Sportplätzen, in vielfältiger Weise mit der Natur in Berührung kommen. Eine intakte Natur ist daher auch im Interesse der Sporttreibenden. Sportorganisationen sollten sich auch deshalb verstärkt als Partner des Naturschutzes verstehen und gemeinsam mit diesem aktiv für den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Schutz von Natur und Landschaft engagieren. Ein mögliches Betätigungsfeld für die Förderung biologischer Vielfalt im und durch Sport sind die mehr als 230.000 Sportstätten in Deutschland. Diese bieten auf den Anlagen und in ihrem Umfeld vielfältige Möglichkeiten, biologische Vielfalt zu fördern und gleichzeitig das Umfeld der Sportstätte attraktiver zu gestalten. Hier setzt das Projekt des Landessportbundes Berlin an, das einer der Gewinner des DOSB-Förderwettbewerbs ist. Bezirksstadträtin Smentek lobte den Sport für sein Engagement, wodurch nicht nur für die Sporttreibenden, sondern alle Bewohner des Bezirks ein Mehrwert entstehe. LSB-Abteilungsleiter Sportstätten und Umwelt Hahn unterstrich zudem die Zielsetzung des LSB Berlin weitere Vereine für ähnliche Vorhaben zu gewinnen und so das gemeinsame Engagement von Sport- und Naturschutzorganisationen nachhaltig zu unterstützen. Die Grüne Liga ist ein Netzwerk ökologischer Bewegungen und hauptsächlich in den neuen Bundesländern tätig. Beim jährlich veranstalteten Umweltfestival werden auf der Straße des 17.Juni und am Brandenburger Tor von rund 220 Austellern nachhaltige Wirtschaftsmodelle und klimafreundliche Innovationen ebenso wie Informationsangebote zu nachhaltigem Konsum, umweltfreundlicher Mobilität und sanftem Tourismus präsentiert. Auf zwei Bühnen gibt es ein Programm u.a. mit Talkrunden. Auch eine vom ADFC organisierte Fahrradsternfahrt zum Umweltfestival mit zigtausend Teilnemerinnen und Teilnehmern findet statt. Das Festival ist eines der größten dieser Art in Europa und wird vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt gefördert. Zu den Gästen zählte in diesem Jahr auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Foto: Peter Hahn

v.l.nr. Herr Dufft (DOSB), Frau Gensheimer (RW Viktoria Mitte), Frau Smentek (Sportstadträtin von Berlin Mitte), Herr Hahn (LSB Berlin)

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