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Netzwerk des Sports noch enger geknüpft

Kooperationvertrag zwischen Landessportbund und Hochschule für Gesundheit und Sport unterzeichnet: LSB-Direktor Norbert Skowronek, LSB-Präsident Klaus Böger, Uni-Präsident Prof. Christian Werner, Vize Prof. Jochen Zinner (v.l.)

LSB und Hochschule für Gesundheit und Sport unterschreiben Kooperationsvertrag.

Gut funktionierende Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen und Universitäten sind ein Markenzeichen für den Berliner Sport. Spitzenathleten wird damit ermöglicht, parallel zu ihrem Training auch ein Studium zu absolvieren, um nach Beendigung der sportlichen Laufbahn eine berufliche Karriere beginnen zu können. Termine für Vorlesungen, Seminare oder Hausarbeiten werden mit dem Trainingsplan koordiniert, bei einer Teil?nahme an Trainingslagern oder Vorbereitungscamps für nationale und internationale Wettkampfe kön?nen Semester verlängert werden. Aus dieser Zusammenarbeit mit allen Partnern im Leistungssport hat sich ein erfolgreiches Netzwerk entwickelt, zu dem auch die Hochschule für Gesundheit und Sport gehört. Der LSB Berlin hat jetzt die Zusammenarbeit mit dieser im Jahre 2007 gegründeten privaten Bil?dungs?einrichtung auf ein neues Fundament gestellt. Am 24. Januar wurde im Haus des Sports ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die gegenseitige Unterstützung bei der Ausbildung von Studenten oder bei der Vergabe von Lizenzen weiter verbessert, u. a. mit Bereitstellung von Praktikumsplätzen oder mit dem Austausch von Dozenten. Außerdem sollen die akademischen Aus- und Weiterbildungsangebote der Hochschule bei den Mitarbeitern in den Vereinen und Verbänden bekannt gemacht werden, um die weitere Professionalisierung im organisierten Sport voranzutreiben. „Mit dem Kooperationsvertrag wird das Netzwerk für den Sport noch enger geknüpft“, erklärte LSB-Präsident Klaus Böger. Als Sprecher aller Landessportbünde will er zugleich bundesweit dafür werben. Die Hochschule, die neben ihrem Sitz in Lichtenberg noch je einen Campus in Ismaning bei München und in Unna bei Dortmund hat, hat sich mit Studienangeboten in den Bereichen Gesundheit und Sport weit über Berlin hinaus einen guten Namen gemacht. Die ersten Absolventen arbeiten als Trainer bzw. Diagnostiker am Berliner OSP und im LSB. Im kommenden Wintersemester werden fast 1000 Studenten für eine Bachelor- oder Masterausbildung in Komplementär?me??dizin, Sanitäts- und Rettungsmedizin, Psychologie, im Leistungssport oder in der Angewandten Trainingswissenschaft eingeschrieben sein. Ziemlich einzigartig ist, dass das Studium an dieser Hochschule in einer semivirtuellen Form organisiert ist: Die Studenten sind in einem Semester nur dreimal je eine Woche vor Ort und studieren sonst mit Hilfe einer Internet-Plattform. „Deshalb ist das Studium gut berufsbegleitend zu realisieren“, so Hochschul-Präsident Professor Christian Werner, „und für Sportler und Trainer bestens geeignet.“

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