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Rückkehr des Sports endlich in Sicht

Nach Freizug folgt Wiederherstellung der Sporttauglichkeit von beschlagnahmten Hallen

Der Landessportbund (LSB) begrüßt die von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller im Wahlkampf gegebene Zusage, dass alle bisher mit Flüchtlingen belegten Sporthallen bis zum Jahresende 2016 freigezogen sind. Der LSB erwartet, dass der Ankündigung auch Taten folgen.

 

„Leider stehen bisher von 18 der inzwischen freigezogenen Hallen lediglich zwei wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung“, so LSB-Direktor Heiner Brandi. Eine Wiederherstellung der Sporttauglichkeit bei den Hallen müsse zügig und unbürokratisch vollzogen werden und dürfe nicht in schwerfälligem Verwaltungshandeln unnötig verschleppt werden. Bei Beibehaltung der bisherigen Zeitabläufe drohe dem Sport eine schwierige Wintersaison.

 

Auch am Horst-Korber-Sportzentrum in Charlottenburg kann Brandi zufolge nach monatelangem Stillstand nun der Startschuss für die notwendige Sanierung und Renovierung erfolgen. „Der Senat stellt uns 3,1 Millionen Euro zur Verfügung, um die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen. Ausschreibung und Beauftragung werden umgehend vorbereitet“, so Brandi weiter.

 

Der LSB rechne allerdings damit, dass der Hallenkomplex auch bei schnellstmöglicher Umsetzung dem Sport frühestens vom Frühjahr 2017 an wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Brandi erinnerte in diesem Zusammenhang erneut an die Senatszusage, für jede der 63 ehedem beschlagnahmten Hallen nach Renovierung eine Bonuszahlung von 50. – 100.000 Euro freizugeben. Brandi: „Wir setzen fest darauf, dass diese Zusage die Abgeordnetenhaus-Wahlen überlebt.“

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