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Ehrenmitglied Reinhard Krieg verstorben

* 01.08.1925 † 16.11.2013

Mit 13 Jahren war Reinhard Krieg 1938 in Berlin zum Hockeysport gestoßen, dem Mannschaftsspiel, dem er als Aktiver bis in sein sechstes Lebensjahrzehnt treublieb. Als Dreißigjähriger wurde er im Berliner Hockey-Club zum Jugendwart gewählt, es war der Beginn einer drei Jahrzehnte währenden aufopferungsvollen Tätigkeit in Ehrenämtern des Berliner und des deutschen Sports. Von 1967 bis 1977 stand Reinhard Krieg dem Berliner Hockey-Verband vor, wurde 1970 zudem ins LSB-Präsidium gewählt, zunächst als ‘Beisitzer‘, wie es damals noch hieß, dann als Vizepräsident. Von 1981 bis 1985 war er - beim BHV zwischenzeitig zum Ehrenvorsitzenden ernannt - gleichzeitig Präsident des Landessportbundes Berlin und Vizepräsident des Deutschen Hockey-Bundes. Nach seinem gesundheitlich bedingten Rückzug aus allen Ämtern ernannte die LSB-Mitgliederversammlung ihn zum Ehrenmitglied des Landessportbundes. Besondere Bekanntheit über den Sport hinaus erwarb sich der langjährige Oberstudiendirektor an einer Berufsschule im Bezirk Wedding durch die Tätigkeit als Vorsitzender des Rundfunkrats im damaligen Sender Freies Berlin, dem heutigen RBB. Nach der Pensionierung hatte es Reinhard Krieg in Deutschlands Norden verschlagen, den Kontakt zu LSB und Hockeysport hielt er aber aufrecht. Als es in der LSB-Mitgliederversammlung des Jahres 2000 zu einer Kampfabstimmung zwischen drei Kandidaten um die Nachfolge von Manfred von Richthofen kam, war Reinhard Krieg eigens angereist, um den Wahlgang zu leiten. Das tat er so, wie er allen im Sport in Erinnerung bleiben wird: leidenschaftlich, souverän, besonnen und professionell.   Am 16. November ist Reinhard Krieg 88-jährig verstorben. Der Berliner Sport verneigt sich in Dankbarkeit.

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