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Vereinsarbeit wird konterkariert

LSB protestiert gegen die Streichung von Sozialarbeiterstellen an Berliner Schulen

Der Landessportbund Berlin protestiert gegen die geplante Streichung von Stellen für Sozialarbeiter an Berliner Schulen. Aus finanziellen Gründen sollen schon ab dem 1. Januar kommenden Jahres 20 Stellen wegfallen. Später sind weitere Kürzungen geplant. Die Stellen waren ursprünglich mit dem "Programm Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen" eingerichtet worden. An allen Schulen sollte, so das langfristige Ziel des Senats, eine Sozialarbeiterin bzw. ein Sozialarbeiter tätig sein und dabei helfen, dass die Zahlen von Schulschwänzern und Schülern, die die Schule ohne Abschluss verlassen, deutlich zurückgehen. "Dieses Ziel wird jetzt geopfert", erklärte LSB-Präsident Klaus Böger. Er verweist auf die Arbeit der Sportjugend und ihrer Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit, die den Einsatz der Sozialarbeiter an den Schulen mitkoordiniert. "Der Berliner Sport macht also nicht nur Bewegungsangebote", so der LSB-Präsident, "sondern trägt mit Hilfe der Sozialarbeiter auch dazu bei, dass Schülern geholfen wird, wenn Probleme in der Familie auftreten, Konflikte in der Schule zu schlichten sind oder Praktikums- und Ausbildungsplätze gesucht werden." Dieses Engagement werde mit den geplanten Stellenstreichungen konterkariert. "Das ist nicht hinnehmbar", so Klaus Böger.

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