Manfred von Richthofen ist Botschafter des Betriebssports
DOSB- und LSB-Ehrenpräsident will dazu beitragen, dass die Firmen erkennen, welche Kraft im Betriebssport liegt
DOSB- und LSB-Ehrenpräsident Manfred von Richthofen hat ein neues Ehrenamt: Er wurde vom Verbandstag des Deutschen Betriebssportverbandes zum „Botschafter des Betriebssports" ernannt. Mit seiner Prominenz wird er nun dazu beitragen, dass die Firmen erkennen, welche Kraft im Betriebssport liegt. Er ist davon überzeugt, dass der Betriebssport seine Reize bis heute nicht verloren hat, „denn es spielt der Firmenchef neben seinem Azubi und dem Pförtner in einer Mannschaft", sagte er vor den Delegierten in Essen.
Natürlich weiß er auch, dass „die Entwicklung nicht der Eigendynamik überlassen werden darf". Den Verband plagen zwar nicht die großen Sorgen, mit denen andere Sportverbände zu kämpfen haben. Seine Sportler bleiben von der Doping-Debatte verschont und müssen sich nicht mit Gewaltexzessen auf dem Spielfeld auseinandersetzen. Aber hinter den Mitgliederzahlen stehen Alarmzeichen: Der Verband hat noch fast 300.000 Mitglieder, doch die Zahlen sind rückläufig. Wobei in Berlin - hier sind aktuell 21.600 Mitglieder gemeldet - der Rückgang im Jahr 2011 um rund 1200 Mitglieder nicht mehr so stark ausfiel wie 2010, als 5000 dem Verband den Rücken kehrten.
Darin sehen Präsident Uwe Tronnier und Vizepräsidentin Gabriele Wrede mehr als Hoffnungszeichen dafür, dass ihr Verband aus dem Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport nicht wegzudenken ist. Jetzt geht es darum, wie beim Verbandstag deutlich wurde, dass die Sportangebote noch vielschichtigerr und umfangreicher sowie weitere Trendsportarten aufgenommen werden, um neue Mitglieder für den Sport zu begeistern.
Foto: Manfred von Richthofen, Gabriele Wrede, Uwe Tronnier (v.l.n.r.)


