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Zeitzeugin bei der Eröffnung der Maccabi Games

Die 93-jährige Margot Friedlander, die den Holocaust überlebte, verfolgte die Eröffnungsfeier in der Waldbühne auf den Ehrenplätzen zwischen LSB-Präsident Klaus Böger und seiner Frau Angelika

Margot Friedlander wurde im November 1921 geboren. Beide Eltern waren Juden. Die Familie lebte in Berlin-Kreuzberg. Ihr Vater wurde in einem Vernichtungslager ermordet, ihre Mutter und ihr Bruder starben im KZ Auschwitz. Später wurde auch sie verhaftet und in das Ghetto Theresienstadt gebracht. Sie überlebte den Holocaust und ging in die USA. Vor rund zehn Jahren nahm sie eine Einladung des Berliner Senats für „verfolgte und emigrierte Bürger“ an und besuchte ihre Heimatstadt Berlin. 2010 beschloss sie, wieder nach Berlin zurückzukehren und hier zu wohnen. Heute besucht Margot Friedlander regelmäßig Schulen und andere Einrichtungen in ganz Deutschland, um über ihr Leben zu berichten. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Foto: Engler

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