Das Programm

Das Programm "Integration durch Sport" setzt sich für die gesamtgesellschaftliche Integration von  Menschen mit Migrationshintergrund - dazu zählen auch Geflüchtete, Einheimischen und sozial Benachteiligten ein. Es wird vom Bundesministerium des Innern gefördert und vom Deutschen Olympischen Sportbund und seinen Mitgliedsorganisationen, den 16 Landessportbünden und Landessportverbänden, durchgeführt.

Vielfalt - ein Gewinn für alle

Vielfalt und Besonderheiten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen werden nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung zueinander und als Gewinn für alle betrachtet. Unterschiedliche Lebensweisen bereichern unsere Gesellschaft in vielen Bereichen und fördern die Akzeptanz und Sensibilisierung.

In Berlin gibt es viele Menschen, denen aus vielfältigen Gründen, der Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe verwehrt ist. Das Programm möchte jene Menschen unterstützen, die durch ihr freiwilliges  Engagement, die Zugangsbarrieren für unsere Zielgruppen aus dem Weg räumen wollen.

Seit Ende 2015 unterstützt "Integration durch Sport" intensiv die Integration geflüchteter Menschen. Viele engagierte Vereine haben sich dieser neuen Herausforderung gestellt und erfolgreiche Maßnahmen entwickelt.

  • Integration in den Sport
  • Integration durch Sport in die Gesellschaft
  • Förderung und Unterstützung der Sportorganisation bei der Integrationsarbeit
  • Förderung und Anerkennung des freiwilligen Engagements
  • Förderung der interkulturellen Öffnung des Sports
  • Stärkung des Themas Integration in den Strukturen des Sports

Für das Jahr 2017 sucht "Integration durch Sport" Sportvereine als Stützpunktvereine. Im Rahmen des Förderprogramms können ebenso Sportaktivitäten mit Geflüchteten gefördert werden.

Ziel ist es, Menschen mit Migrationshintergrund langfristig als Spieler/-in, Helfer/-in, Trainer/-in, Vorstandsmitglied etc. zu gewinnen und Geflüchtete in den regulären Vereinsbetrieb einzubinden.

Mittelfristig sollen Möglichkeiten geschaffen werden, die Zielgruppe in Vereinsstrukturen/Ehrenamtspositionen zu integrieren.

Wir bieten folgende Leistungen an:

  • Beratung in allen Phasen der Entwicklung und Umsetzung integrativer Maßnahmen 
  • Finanzielle Förderung von integrativen Maßnahmen
  • Fortbildungen für Sportvereine
  • Unterstützung bei der Netzwerkarbeit

In Berlin arbeitet das Programm derzeit mit sieben hauptamtlichen Sportpädagogen, die von unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen in allen Berliner Bezirken unterstützt werden, an folgenden Kernthemen:

  • Aktivieren der Integrationspotentiale des Sports durch die Kooperation mit Sportvereinen, z.B. durch konzeptionelle Beratung und Begleitung sowie finanzielle Unterstützung. Beispiele unter: Stützpunktvereine
  • Schaffen von Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Integrationsarbeit in den Berliner Sportvereinen durch gezielte Fortbildungsangebote sowie die Zusammenarbeit in Netzwerken. 
  • Fördern des freiwilligen Engagements von und mit Migrant/-innen als wichtiges Instrument der Partizipation und gesellschaftlichen Teilhabe.
  • Weiterentwicklung der Zielsetzungen, Konzepte und Strategien in der sportbezogenen Integrationsarbeit.
  • Planen, Umsetzen und Auswerten von bedarfsorientierten Bewegungsangeboten mit Kooperationspartnern (Sportvereinen, Schulen, Unterkünfte für geflüchtete Menschen, freien Trägern der Jugendhilfe, Kirchengemeinden etc.).

Programmleiterin:

Britt Finkelmann

Bfinkelmann@lsb-berlin.de

 

Programmmitarbeiter/-innen:

Piotr Werner

Paul Schlee

Anton Kühn

Ulrike Kühn

Mareike Korb

Christoph Barth

 

Unser Kontakt:

Landessportbund Berlin e.V.

Integration durch Sport

Hanns-Braun-Str./Friesenhaus II, D-14053 Berlin

E-Mail: ids@lsb-berlin.de

Telefon/Fax: 030 300 985 21