Frauen im Sport
Frauensport !?
Muss man ihm eigentlich besondere Aufmerksamkeit schenken? Heutzutage wird das Sporttreiben von Frauen akzeptiert und Vorurteile werden im Allgemeinen nicht geäußert. Frauen werden nicht mehr vom Sport ausgegrenzt oder wegen ihres Sporttreibens stigmatisiert. Die Zahlen deuten darauf hin, dass das Sporttreiben von Mädchen und Frauen ansteigend ist.
Also warum benötigt man/frau eine Frauenvertretung?
Wozu gibt es ReferentInnen für Frauen in den Sportverbänden?
Warum gibt es eigentlich Sportangebote, die gezielt Frauen ansprechen?
Mit diesen und ähnlichen Äußerungen wird man/frau konfrontiert, wenn man/frau sich für den Frauensport engagiert. Leider zeigen die neuesten Forschungsergebnisse, dass die formulierten Aussagen teilweise Wunschdenken sind, und dass weiterhin mehr für die Unterstützung des Sports von Mädchen und Frauen getan werden sollte.
Beim Thema "Frauen im Sport" geht es darum, einerseits den Frauen den Weg in den organisierten Sport zu ebnen, sie andererseits aber auch zu ermutigen, sich in den Führungsebenen unserer Verbände und Vereine zu engagieren. Unsere Bemühungen gehen dahin, die Anzahl der weiblichen Sporttreibenden in den Vereinen von derzeit gut einem Drittel weiter zu steigern und den interessierten Frauen Möglichkeiten aufzuzeigen, sich in den Führungsebenen der Verbände und Vereine weiter zu etablieren, denn dort sind die Führungskräfte immer noch vorwiegend männlich.
Der Sport in Berlin braucht engagierte Frauen als Übungsleiterinnen, Betreuerinnen und in Vorstandspositionen, um besonders die Interessen der Mädchen und Frauen noch besser wahrnehmen und vertreten zu können.

