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Willkommen bei der Sportjugend Berlin

Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz

20. Oktober 2014

Jetzt bewerben bei der Initiative Hauptstadt Berlin e.V.


Bewerben für den Hauptstadtpreis können sich Projekte, Vereine, Einzelpersonen und Unternehmen aus Berlin, die einen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leisten. Besonderer Schwerpunkt sollen dabei Bildung und Sprachförderung sowie ein Beitrag zur Toleranzförderung sein.
Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 7. November.

Schirmherr ist der Bundesminister des Innern, Herr Dr. Thomas de Maizière, der am 25. November 2014 die Festrede zur Preisverleihung halten wird.

Die Initiative Hauptstadt Berlin e.V. hat sich seit ihrem Bestehen der Förderung von Toleranz und Integration in der Hauptstadt verschrieben. 2007 wurde der "Hauptstadtpreis für Integration und Toleranz" ins Leben gerufen. Seitdem habe sich fast 400 Vereine, Projektgruppen und Institutionen am Wettbewerb beteiligt.

Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Hauptstadtpreis hier


Für den Kinderschutz - gegen sexualisierte Gewalt im Sport

16. Oktober 2014

6. Dezember 2014: 1. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz


Gewalt und sexueller Missbrauch sind ein gesellschaftliches Phänomen, das sich durch viele Lebensbereiche zieht und leider auch vor dem Sport nicht Halt macht. Von Täterinnen und Tätern ist bekannt, dass sie meist strategisch vorgehen und sich gern dort aufhalten, wo sie leicht Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufbauen können. Hier gilt es, die Aufmerksamkeit auch in den Sportvereinen und –verbänden zu schärfen sowie Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt möglichst wirksam zu schützen.

Die 1. Berlin-Brandenburgische Regionalkoferenz "Für den Kinderschutz - gegen sexualisierte Gewalt im Sport" richtet sich an Anleitende im Jugendbereich in Sportverbänden und -vereinen sowie an Vorstände, die an dem Thema Prävention sexualisierter Gewalt im Sport interessiert sind.

Die Teilnehmenden werden in der Konferenz informiert, sensibilisiert, motiviert und zum Austausch angeregt.

Nach einem Fachvortrag "Kein Täter werden" von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier von der Charité Berlin kann unter 5 unterschiedlichen Workshops ausgewählt werden.

Nähere Informationen zu den Workshops und zum Ablauf der Konferenz sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Vollversammlung der Sportjugend Berlin

15. Oktober 2014

Begeisterung für Olympische Spiele wecken


Am 6. Oktober fand die diesjährige Vollversammlung der Sportjugend Berlin im Coubertin-Saal des Hauses des Sports statt. Die Delegierten konnten sich bei der Veranstaltung nicht nur über die Arbeit der Sportjugend der letzten Monate informieren. Sie wurden in einem Vortrag auch eingestimmt auf die Bewerbung der Sportstadt Berlin für Olympische Spiele im Jahr 2024 oder 2028. Referentin war Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Zunächst jedoch begrüßte der Vorsitzende der Sportjugend, Tobias Dollase weitere Ehrengäste: Anja Schillhaneck, Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, die Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, den sportpolitischen Sprecher der CDU Fraktion im Abgeordnetenhaus, Peter Trapp, sowie den Präsidenten des LSB, Klaus Böger.

In seiner Begrüßungsrede skizzierte Dollase die Arbeitsschwerpunkte der Sportjugend in den letzten Monaten. Insbesondere bedankte er sich für die Erhöhung der Senatszuwendungen im Kooperationsprogramm Schule Verein im Jahr 2013 um 100.000 €. Dadurch konnte das Honorar für Übungsleiterinnen und Übungsleiter auf 16 € erhöht werden und die Anzahl der bewilligten Maßnahmen stieg durch den erweiterten Finanzrahmen erneut an.
Auch der Bereich Kinderschutz im Sport genoss im vergangenen Geschäftsjahr weiter starke Aufmerksamkeit - insbesondere in Form zahlreicher Fort- und Ausbildungen. Dollase wies in diesem Zusammenhang auf die erste berlin-brandenburgische Regionalkonferenz „Für den Kinderschutz – gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ hin, die am 6. Dezember in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin stattfindet und bei der neben Impulsvorträgen zahlreiche Workshops zum Thema angeboten werden.

Besonders am Herzen lag Dollase das Thema Olympia und die Bewerbung Berlins als Austragungsort für Olympische und Paralympische Spiele. Er betonte, 78% der jungen Menschen in der Stadt wünschten sich Olympische Spiele in Berlin. Dollase selbst plädierte für „Spiele zum Anfassen“ und erinnerte daran, dass der Vorstand der Sportjugend bereits ein Positivvotum für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin abgegeben habe.

Nach den Grußbotschaften von Staatssekretärin Sigrid Klebba – die sich für das breite Spektrum der Arbeit der Sportjugend von der frühen Bewegungserziehung in Kindertagesstätten über Angebote für Freiwillige im FSJ bis hin zur Bearbeitung des schwierigen Themas Prävention sexualisierter Gewalt im Sport bedankte – und LSB-Präsident Klaus Böger leitete Dollase dann zum Vortrag von Sylvia Schenk über.

Darin setzte sich das Vorstandsmitglied der DOA ebenfalls für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland ein. Sie unterstrich, Olympia gehe nicht ohne Begeisterung, stellte aber zwei andere Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen, die die Anwesenden dazu anregen sollten, über den Kerngedanken der Spiele hinauszudenken.

Zum einen ging es ihr in ihren Ausführungen um die Katalysatorwirkung der Spiele. Am Beispiel der Olympischen Spiele 1972 in München zeigte sie, welche Entwicklungen im Sport durch deren Vorbereitung angestoßen wurden. So entstanden bspw. die Veranstaltung Jugend trainiert für Olympia oder die Trimm-dich-Bewegung der 70er Jahre. Auch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft oder die Sportförderkompanie wurden in diesem Zusammenhang gegründet – Entwicklungen, die ohne die Spiele so nicht stattgefunden hätten. Mit einer Bewerbung für Olympische Spiele in Deutschland könne es einen neuen Schub für den Sport geben.

Zum anderen betonte Schenk den Aspekt Verantwortung. Sie plädierte dafür, Deutschland solle mit einer Bewerbung um die Spiele 100 Jahre nach Beginn des 1. Weltkrieges, 75 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges und 25 Jahre nach dem Fall der Mauer Verantwortung übernehmen, die über den Sport hinausgeht. Nichts sei so geeignet wie Olympia, ein Zeichen für Völkerverständigung und friedliches Miteinander zu senden. Und gerade weil in der Vergangenheit Fehler gemacht worden seien, sei es wichtig, mit einer Bewerbung um andere Spiele zu kämpfen und sich in die Debatten um die Zukunft Olympias einzubringen, die der neue IOC-Präsident Dr. Thomas Bach mit der Agenda 2020 angestoßen habe. „Wir wollen die Seele freilegen, die Olympia hat[…]. Wenn wir das schaffen, dann können wir Olympia“, so Schenk.

Neues Vorstandsmitglied
Verabschiedet aus dem Vorstand der Sportjugend Berlin wurde Susanne Ziegler, die nach sechsjähriger Vorstandstätigkeit aus persönlichen Gründen von ihrem Amt zurücktrat. Neu in den Vorstand wählten die Delegierten dafür Janina Wilms von den Sportfreunden Kladow.


Silke Lauriac
Fotos: Engler


Sport-Junike verliehen

15. Oktober 2014

Drei verdienstvolle Persönlichkeiten ausgezeichnet


Im Rahmen der Vollversammlung nahm Vorstandsmitglied Julie Winkel die Auszeichnung ehrenamtlich besonders engagierter Persönlichkeiten mit der Sport-Junike vor. Der Vorstand der Sportjugend verleiht die Sport-Junike Personen, die sich seit mindestens 10 Jahren in der Verbands- bzw. Vereinsjugendarbeit betätigen, davon mindestens fünf Jahre im Vorstand.

Aus ihren Verbänden bzw. Vereinen waren diesmal drei Ehrenamtliche vorgeschlagen worden:

Michaela Walczak vom Berliner Fußball-Verband engagiert sich seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit im Sport. Sie begann beim BSC Rehberge e.V. ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Betreuerin von Jugendmannschaften und war dann von 2006 bis 2009 Jugendgeschäftsführerin und von 2009 - 2010 Jugendleiterin im Verein. Zusätzlich ist sie seit 2011 Staffelleiterin im Vorstand des Berliner Fußball-Verbandes und darüber hinaus seit 2013 Koordinatorin des Kleinfeldspielbetriebes.

Detlef Trappe, ebenfalls vom Berliner Fußball-Verband, engagiert sich seit fast 20 Jahren in der Jugendarbeit im Sport. Von 1996 bis 2006 als Jugendtrainer im 1. FC Lübars, darüber hinaus seit 2005 als 1. Vorsitzender Jugendfußball der AG Reinickendorf und seit 2006 auch als Bürgerdeputierter im Reinickendorfer Sportausschuss. Sein Organisationstalent bewies er zudem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 als Volunteer. Seit 2007 ist er auch im Vorstand des Berliner Fußball-Verbandes als Referent für Schulfußball und Staffelleiter aktiv und engagiert sich in der AG Fairplay und Ehrenamt.

Maik Liedtke vom Judo-Club ‘03 Berlin e.V. engagiert sich seit fast 30 Jahren in der Jugendarbeit im Sport. Seine ehrenamtliche Tätigkeit begann er als Jugendtrainer und Kampfrichter im Sportverein IHW Alex 78 e.V. Von 1994-1995 bekleidete er im Vorstand des IHW Alex 78 e.V. das Amt des Kassenwartes. Danach wechselte er zum SV Preußen und leitete als Abteilungsleiter von 1998 – 2003 dessen Judoabteilung. 2003 gründete er mit seinen Mitstreitern den Verein Judo-Club ’03 Berlin und engagiert sich seitdem als Kassenwart im Vereinsvorstand. Seine umfangreichen Erfahrungen und seine Leidenschaft bringt er weiterhin als ehrenamtlicher Trainer im Judo ein.

Die Sportjugend gratuliert allen Geehrten und dankt für das außergewöhnliche Engagement in der Jugendarbeit im Sport.

Foto: Engler


Sportjugendreisen 2015

13. Oktober 2014

Im Winter ins Salzburger Land


Die erste Reise jedes neuen Sportjugendreisen-Jahres geht seit langem nach Eben ins Salzburger Land. In der Skiwelt Amadé finden fortgeschrittene Skifans im Alter zwischen 13 und 17 Jahren jeden Tag eine neue Herausforderung. Die Reise findet in den Winterferien vom 30. Januar bis zum 7. Februar.


Erstmals können in der kommenden Reisesaison auch Anfänger mit der Sportjugend Berlin in den Winterferien verreisen: Die Skireise für Kinder von 10-12 Jahren nach Hochkrimml im Salzburger Land verspricht jüngeren Skifans eine Menge Spaß. Individuell kann auch ein Skikurs zugebucht werden. Unterwegs sind die Kinder vom 30. Januar bis zum 6. Februar.

Nähere Informationen zu den Winterreisen und allen anderen Reisen bei Dijana Wille, Tel. 030 3002171 und auf www.sportjugendreisen.de


Informationen zu Kooperation
Sportverein und Schule hier

Freiwilliges soziales Jahr im Sport
Kinderschutz im Sportverein