Sportjugend / Aktuelles

Willkommen bei der Sportjugend Berlin

„1 Billion Rising Revolution“ am 14. Februar 2016 am Brandenburger Tor

11. Februar 2016

Dance Demo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen


Unter dem Motto Listen! Act! Rise! wird am 14. Februar 2016 von 17.30 bis 18.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor tanzend gegen Gewalt an Mädchen und Frauen demonstriert.

Laut statistischen Aussagen der UN werden ein Drittel aller Frauen und Mädchen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind weltweit eine Milliarde Frauen, die Opfer von Gewalt werden.

One Billion Rising ist eine weltweite Bewegung, die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde. Seither werden zum Valentinstag eine Milliarde (engl. Billion) Frauen aufgerufen, ihre Häuser, Schulen, Geschäfte und Arbeitsstellen zu verlassen und gemeinsam öffentlich gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu protestieren. Am 14. Februar 2016 treffen sich wieder überall auf der Welt Menschen an öffentlichen Plätzen, um ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen.

Das Centre Talma, ein Mädchensportprojekt der GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH, hat sich schon 2012 dieser Aktion angeschlossen und seither die Berliner Dance Demo vor dem Brandenburger Tor organisiert. Ihr Beitrag für One Billion Rising ist die schlüssige Konsequenz ihres bisherigen Tuns. Denn aus den langjährigen Erfahrungen in der Gruppenarbeit und in der Kooperation mit Schulen, Sportvereinen und anderen Organisationen wissen die Macher und Macherinnen: Es sind insbesondere Mädchen und Frauen, die Opfer von Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung werden.

Choreographie und weitere Informationen unter www.centre-talma.de
weltweiter Aufruf: http://www.onebillionrising.org, Facebook: One Billion Rising Berlin

Informationen und Aktionen gibt es am 14.02. bereits ab 16 Uhr vor dem Brandenburger Tor, u.a. vom Kooperationspartner FEZ Berlin, von der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen e.V. (BIG), der Kampagne der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Frauen „Gleichstellung weiter denken“ und Terre des Femmes e.V.

Weitere Informationen / Ansprechpartnerin:
Bettina Lutze-Luis Fernández, Telefon: 030 / 8937 4055, Email info(at)centre-talma(dot)de.

Für die Presse am 14.02.2016 vor Ort: Christina Lammers, mobil: 0160 / 803 2475


Neujahrsempfang der Sportjugend Berlin

26. Januar 2016

Dollase stellt "Sportjugend on Tour" vor


Ein Thema war dem Vorsitzenden der Sportjugend Berlin, Tobias Dollase beim diesjährigen Neujahrsempfang in seiner Ansprache besonders wichtig: "Sportjugend on Tour" eine Veranstaltungsserie, bei der im Vorfeld der Wahlen zum Berliner Abgeordetenhaus wichtige sport- und jugendpolitische Themen mit Politikern diskutiert werden sollen.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Sport und Politik verfolgten die Rede Dollases zum traditionellen Neujahrsempfang, darunter die Staatssekretärin für Jugend und Familie Sigrid Klebba, Sportstaatsekretär Andreas Statzkowski, die Abgeordneten Alex Lubawinski, SPD, Robert Schaddach, SPD und Peter Trapp, CDU sowie der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend Ingo Weiss, LSB-Präsident Klaus Böger und viele weitere. 

Dollase hob in seiner Ansprache einige Themen von "Sportjugend on Tour" hervor: Im DTK Wasserturm soll über „Sport und Integration – Was kann der Sport für Flüchtlinge leisten“ diskutiert werden. Weitere Themen werden "Gewaltprävention" im Haus der Fußballkulturen und "Partizipation und Freiwilliges Engagement in der Jugendarbeit im Sport" in derJugendbildungsstätte sein.

Dollase begrüßte den Senatsbeschluss, keine weiteren Sporthallen zu schließen und betonte, dass Sportvereine einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration leisten. Sie engagieren sich auch seit langem für Flüchtlinge und eröffnen wichtige Wege zur Integration.


Sport braucht Sporthallen

6. Januar 2016

Beteiligen Sie sich an der Online-Petition an den Berliner Senat


Sportvereine leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration. Sie engagieren sich auch seit langem für Flüchtlinge und eröffnen wichtige Wege zur Integration. Das Engagement ist jedoch untrennbar mit der Nutzung von Sporthallen verbunden.

Der organisierte Sport fordert deshalb den Senat auf, keine weiteren Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen zu beschlagnahmen. Die Sicherstellung von Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen kann nur eine vorübergehende, zeitlich begrenzte Notmaßnahme sein.

Beteiligen auch Sie sich an der Online-Petition des Berliner Sports an den Senat von Berlin: http://sport-braucht-sporthallen.btfb.de


"Willkommen in Berlin"

4. Januar 2016

Neues Förderprogramm ab 2016 bei Integration durch Sport


Im Rahmen des Förderprogramms "Willkommen in Berlin" können Sportaktivitäten mit Geflüchteten in den Gemeinschaftseinrichtungen oder im Sportverein gefördert werden. Zielsetzung ist es, Geflüchtete langfristig in den regulären Vereinsbetrieb einzubinden. Mittelfristig sollen Netzwerkbildungen genutzt und Möglichkeiten geschaffen werden, Flüchtlinge in Vereinsstrukturen/Ehrenamtspositionen einzubinden.

Wir bieten folgende Leistungen an: 

  • Beratung in allen Phasen der Entwicklung und Umsetzung integrativer Maßnahmen
  •  Finanzielle Förderung von integrativen Maßnahmen 
  • Kontakt zu anderen im Thema aktiven Vereinen 
  • Unterstützung bei der Netzwerkarbeit  

Die Förderbedingungen und das Antragsformular stehen zum Download berei:

Willkommen in Berlin - Antragsformular

Willkommen in Berlin - Förderbedingungen

Antragsfrist: Anträge müssen bis zum 15.01.2016 im Original eingehen.   

Ansprechpartnerin: Britt Finkelmann

Programmleiterin "Integration durch Sport"

Hanns-Braun-Str./Friesenhaus 2
14053 Berlin
Tel.: 300 985 21
Mail: ids.sjb(at)gmx.de


„Integration durch Sport als Hilfe für junge Geflüchtete“

4. Januar 2016

Fortbildungsreihe für den Sport abgeschlossen


Insgesamt 25 Teilnehmende trafen sich zum Jahresende 2015 bei drei Seminareinheiten zum Thema „Integration durch Sport als Hilfe für junge Geflüchtete“ in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin. Die kostenfreie Fortbildungsreihe richtete sich an Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit sowie an Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die in ihren Trainingsgruppen mit der Zielgruppe Geflüchtete arbeiten.

Sie bestand aus drei Modulen, deren 12 LE im Rahmen der Fortbildung für Übungsleiter C (sportartübergreifend) für Kinder und Jugendliche anerkannt werden. Behandelt wurden die Themen „Interkulturelle Kompetenz / Kommunikation über Sprachbarrieren hinweg – meine Bilder im Kopf von Flucht und Flüchtlingen“, „Umgang mit traumatisierten Menschen“ und „Kommunikation, Deeskalation und konstruktive Lösung von Konflikten“.

Die Rückmeldungen zu der Fortbildungsreihe waren grundsätzlich positiv: Von der generellen Einschätzung, dass „endlich etwas passiert“ und die Veranstaltung „sehr informativ“ gewesen sei über die Erwähnung der konkreten Tipps, die die einzelnen Teilnehmenden für ihre Arbeit mit Geflüchteten in ihren Sportgruppen übernehmen können bis hin zur Tatsache, dass durch die Fortbildung Mut gemacht wurde, auf die Zielgruppe zu- und einzugehen reichte das Feedback. Deutlich wurde auch wieder, dass der Sport gute Chancen bietet, die Zielgruppe zu erreichen.

Auch zu praktischen Fragen gab es Antworten: So sind Anträge von Vereinen zur Unterstützung von Projekten mit Geflüchteten 2016 weiterhin möglich. Es wurde außerdem darüber informiert, dass der Bundesfreiwilligendienst (BFD) 2016 um die Zielgruppe Geflüchtete erweitert wird und es gab den Hinweis zu einer LSB-Veranstaltung am 23.01.2016, in der u.a. Informationen zu den Themen Qualifizierung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Kooperation Verein-Flüchtlingsunterkünfte und Finanzierungsmöglichkeiten gegeben werden.

LSB und Sportjugend planen 2016 weitere Aktivitäten zur Thematik. Interessierte können sich über eine zentrale Seite im Internetauftritt des LSB darüber auf dem Laufenden halten: www.lsb-berlin.net/sport-und-fluechtlinge


Informationen zu Kooperation
Sportverein und Schule hier

Freiwilliges soziales Jahr im Sport
Kinderschutz im Sportverein