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Willkommen bei der Sportjugend Berlin

Kinderhilfsfonds unterstützt Flüchtlinge

31. März 2015

Sky Stiftung und Sportjugend erweitern Förderfähigkeit auf Kinder und Jugendliche mit Flüchtlingshintergrund


Die Sportjugend Berlin hat gemeinsam mit der sky Stiftung 2012 einen Kinderhilfsfonds eingerichtet. Damit möchten sie allen Kindern und Jugendlichen in Berlin die Teilhabe am Sport ermöglichen. Bisher konnten Vereine finanzielle Zuschüsse beantragen, wenn sie Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu ihren Mitgliedern zählen.
Gerade für sozial benachteiligte Mitglieder ist das Engagement ihrer Sportvereine besonders wertvoll. Deswegen gibt es auch 2015 wieder Fördermittel aus dem Kinderhilfsfonds für die Beschaffung von Sportmaterialien und –bekleidung oder zur Unterstützung bei Trainings- und Wettkampffahrten.

Neu in diesem Jahr ist die Erweiterung der Förderfähigkeit bei Vereinen, die Kinder und Jugendliche mit Flüchtlingshintergrund im Rahmen ihres Übungs- und Trainingsbetriebes regelmäßig betreuen. Auch diese Kinder haben per Gesetz Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Es ist also grundsätzlich möglich, den Mitgliedsbeitrag bis 10 Euro im Monat über diesen Anspruch zu finanzieren.

Die Praxis hat allerdings gezeigt, dass die wachsende Gruppe von geflüchteten Familien viele Hürden überwinden muss. Es stellt für die Vereine z.T. schon eine Herausforderung dar, Vertrauen und eine regelmäßige Betreuung in den Trainingsgruppen aufzubauen. Die Sportjugend Berlin möchte deswegen die Voraussetzung einer Vereinsmitgliedschaft oder den Besitz des Berlin-Passes nicht zum weiteren Hemmnis machen.

Wenn Vereine ihre soziale Verantwortung übernehmen und sich diesen Kindern und Jugendlichen öffnen, sollen sie mithilfe des Kinderhilfsfonds künftig auch eine Fördermöglichkeit erhalten.

Die Förderrichtlinien und alle wichtigen Hinweise zum Kinderhilfsfonds gibt es hier.


Fußball-Fanprojekt der Sportjugend

30. März 2015

Mit Qualitätssiegel ausgezeichnet


Das Konzept der Fanprojekte hat sich bewährt. Mittlerweile existiert ein dichtes bundesweites Netzwerk von Einrichtungen der Sozialen Arbeit mit jugendlichen Fußballfans, die nach den Rahmenbedingungen und Vorgaben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit arbeiten.

Doch jede Arbeit kann verbessert werden, Qualitätssicherung ist dafür ein sinnvolles Instrument – nicht nur, um eine regelmäßige Evaluation der Tätigkeit zu gewährleisten, sondern auch um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Projekte selbst zu mehr Handlungssicherheit und gemeinsamen Standards zu verhelfen und dort, wo es notwendig ist, die strukturellen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Aus diesen Gründen wurde 2010 das Qualitätssiegel „Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit (NKSS)“ eingeführt. Nicht zuletzt soll es zu einer angemessenen Wahrnehmung der Fanprojekte beitragen und deutlich signalisieren: „Nur, wo Fanprojekt nach dem NKSS draufsteht, ist auch Pädagogik drin.“
Das Qualitätssiegel ist 2012 in das überarbeitete NKSS aufgenommen worden und damit auf hoher politischer Ebene anerkannt.

Das Fanprojekt der Sportjugend Berlin freut sich über die Vergabe des Qualitätssiegels an das Projekt durch die Koordinationsstelle Fanprojekte am 19.01.2015. Dies spiegelt die Anerkennung und die Wertschätzung der nunmehr 25-jährigen pädagogischen Fanarbeit des Projektes auch auf Bundesebene wieder. Das Qualitätssiegel hat Gültigkeit bis zum Jahr 2018.


Open Gym

25. März 2015

Freies Streetball-Spiel in den Osterferien


Das Streetball-Team der GSJ-Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH bietet Jugendlichen in den Osterferien wieder die Möglichkeit, Streetball in der Halle zu spielen.

Vom 30. März – 2. April können sie sich zum freien Spiel im Velodrom in der Paul-Heyse-Str. 26  verabreden. Täglich von 11 – 16 Uhr steht ihnen die Seelenbinder-Halle zur Verfügung.

Wechselschuhe nicht vergessen!

Für Fragen vor Ort: Das Streetball-Team der GSJ ist auch da.
Für Fragen vorab: streetball-team(at)gsj-berlin(dot)de


Kostenlose Feriensportangebote für Kinder und Jugendliche

24. März 2015

Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf bietet umfangreiches Programm


Bald sind Osterferien und der Jugendausschuss des Bezirkssportbundes  Marzahn-Hellersdorf hat für alle daheimgebliebenen Kinder und Jugendliche ein tolles Feriensportangebot zusammengestellt. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Sportjugend Berlin.

Nach Lust und Laune können die verschiedensten Sportarten ausprobiert werden und den passenden Verein nebst Trainern und Trainerinnen lernt man dabei auch gleich kennen. Im Angebot sind in den zwei Woche Tanzen, Boxen, Badminton, Sportkegeln, Judo, Klettern und Sportschießen. Es stellen sich dabei die Vereine Athletik Club Berlin, der PSV Olympia, der 1. Hellersdorfer Schützenverein und der Sportjugendclub Marzahn vor.

Alle Angebote sind kostenlos und können ohne vorherige Anmeldung wahrgenommen werden. Einfach vorbeikommen und mitmachen. Die einzelnen Programminhalte sowie Sportstätten und Zeiten sind dem Übersichtsplan zu entnehmen. Bei Fragen kann man sich gern an den Jugendausschuss-Vorsitzenden Uwe Lazik wenden, Tel: 030 2347 7148.


Neue Flyer und Plakate zur Prävention sexualisierter Gewalt

23. März 2015

Missbrauchsbeauftragter bietet neues Informationsmaterial


Seit kurzem gibt es im Onlineshop der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ neue Flyer und Plakate zur Prävention von sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen. Sie richten sich mit spezifischen Informationen an Schulen und Sportvereine sowie ärztliche und therapeutische Praxen und können kostenfrei bestellt werden.

Die Flyer sollen Schulleitungen, Trainern, Ärztinnen oder Therapeuten Anregungen geben, sich gegen sexualisierte Gewalt in ihren Einrichtungen und Vereinen zu engagieren und informieren zu Schutzkonzepten und Unterstützungsangeboten. Neue Plakate sprechen darüber hinaus Menschen an, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zu Missbrauch haben. Ein vierter Flyer und ein weiteres Plakat geben allgemeine Informationen zum Thema und zu Kontakt- und Beratungsangeboten.

Der unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Rörig dazu: „Mit diesen neuen Informationsangeboten bietet die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ erstmals spezifische Angebote für Schulen, Sportvereine und Arztpraxen. Es ist wichtig, dass Orte, an denen Kinder Erwachsenen anvertraut sind, Kompetenzorte für das Thema sexueller Missbrauch werden. Wo klar und deutlich signalisiert wird, dass das Thema der sexuellen Gewalt kein Tabu ist, vertrauen sich Kinder und Erwachsene eher an, als dort, wo über Missbrauch geschwiegen wird.“
Quelle: dsj


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