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Willkommen bei der Sportjugend Berlin

Ehrungsveranstaltung der Sportjugend

15. Dezember 2014

Dank für langjähriges ehrenamtliches Engagement


Am Freitag, den 12. Dezember zeichnete der Vorstand der Sportjugend Berlin im Haus des Sports Ehrenamtliche für ihre besonderen Leistungen im Berliner Kinder- und Jugendsport aus. Mit Daniela Schulte hatte eine besondere Persönlichkeit aus dem Berliner Sport zugesagt, den Vorstand bei den Ehrungen zu unterstützten. Leider musste die dreifache Paralympic-Siegerin, 15fache Weltmeisterin und 5fache Europameisterin im Schwimmen aufgrund einer plötzlichen Erkrankung kurzfristig absagen.

Begrüßt wurden die Geladenen vom Sportjugend-Vorsitzenden Tobias Dollase. Einleitend nutzte Tobias Dollase die Gelegenheit für Berlin als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele zu werben. Er betonte, dass er nicht nur die Sporttreibenden sondern alle Bürger der Stadt mit Argumenten von der großartigen Idee überzeugen wolle. Dabei verwies er auf die Sammlung von Argumenten für Olympia, den bisher so tollen berlinweiten Einsatz der Juniorbotschafter und machte auf die Möglichkeit der Unterzeichnung der "Berliner Charta für Olympische und Paralympische Spiele" aufmerksam.

Im Hauptteil seiner Ansprache betonte er, dass der verbandlich organisierte Sport den Ehrenamtlichen seinen hohen gesellschaftspolitischen Rang und seine Unabhängigkeit verdanke. Allein in Berlin leisten fast 60.000 Freiwillige jährlich unzählige Stunden ehrenamtliche Arbeit in rund 2.000 Berliner Sportvereinen, rund zwei Drittel davon im Kinder- und Jugendsport. Dieser Einsatz sei nicht unbemerkt geblieben und der Sportjugend sei es eine Freude, stellvertretend für den Berliner Sport "Danke" zu sagen.

Den Dank des Präsidiums des LSB an die vielen Anwesenden freiwillig in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten übermittelte mit herzlichen Worten Vizepräsidentin Gabriele Wrede.

Zum dritten Mal fand in diesem Rahmen auch die Auszeichnung als "Junge/-r Ehrenamtliche/-r des Jahres" der Sportjugend Berlin und der HDI-Versicherung statt. Geehrt wurden von der HDI Versicherung drei Freiwillige, die sich nach Auffassung des Vorstandes der Sportjugend Berlin ganz besonders für den Kinder- und Jugendsport in dieser Stadt eingesetzt haben: Marc Lasson von der Rudergesellschaft Wiking e.V., Roxanne Pladeck vom TSV Spandau 1860 e.V. sowie Olaf Hirsch aus dem Veranstaltungs-Team der Sportjugend Berlin erhielten die Auszeichnung. Damit verbunden war auch ein Einkaufsgutschein in Höhe von jeweils 500 €.

Für das Rahmenprogramm sorgte die OTK Schwarz-Weiß 1922 im Sport Club Siemensstadt Berlin e.V. Der 1922 gegründete Verein ist der älteste Berliner Tanzsportverein. Er ist seit rund 20 Jahren äußerst erfolgreich in der Nachwuchsarbeit und wurde bereits mehrfach durch den Senat ausgezeichnet sowie zweimal mit dem Grünen Band für die beste Nachwuchsarbeit im Tanzsport geehrt Die Auszeichnungen finden alljährlich statt. Die Ehrung "Junge Ehrenamtliche/-r des Jahres" erhalten vorbildlich ehrenamtlich Tätige in einer dem Landessportbund Berlin angeschlossenen Mitgliedsorganisation unabhängig vom Zeitraum. Voraussetzung für die Verleihung der "SportjugendGratia" ist die aktive Tätigkeit in der Jugendarbeit in einer dem Landessportbund Berlin angeschlossenen Mitgliedsorganisation oder eine vergleichbare Tätigkeit bei der Sportjugend Berlin für mindestens 7 Jahre (bronze), 10 Jahre (silber) oder 15 Jahre (gold). 

Bilder der Veranstaltung in höherer Auflösung downloaden!


Auftakt des FSJ-Alumni-Netzwerkes

14. Dezember 2014

Ehrenamtsball in der Sportjugend Berlin voller Erfolg!


Am Freitag, 5. Dezember hatte die Sportjugend Berlin im Rahmen des Förderprogrammes ZI:EL zu einem Ehrenamtsball eingeladen. 120 Gäste, darunter ehemalige FSJler aus fünf verschiedenen Jahrgängen sowie ehrenamtlich Engagierte aus den Vereinen, folgten der Einladung, ein FSJ-Alumni-Netzwerk zu gründen. Am Internationalen Tag des Ehrenamtes sollten die Anwesenden motiviert werden, auch weiterhin ehrenamtlich aktiv zu sein und sich zu ihrem Engagement auszutauschen und zu vernetzen. Eröffnet wurde der Ball durch Anika Siegel, die durch den Abend führte. In einer kleinen Talkrunde sprachen Steffen Schumacher, Referent Engagement-Management bei der Sportjugend Berlin, Iris Jensen, Pädagogische Koordinatorin FSJ und Sophia Kogge, Vorstandsmitglied der Sportjugend Berlin und ehemalige FSJlerin, über das Alumni-Netzwerk sowie freiwilliges Engagement nach dem FSJ. Neben einem liebevoll angerichteten Buffet sorgten musikalische Acts für einen gelungenen Abend. So traten Kieu Trang Pham, Teilnehmerin "The Voice Kids", und die Band Sally and the Starfish auf, deren Sänger in der Sportjugend Berlin sein FSJ absolviert hat. Ab 22 Uhr sorgte ein DJ für ausgelassene Stimmung unter den Teilnehmenden.


Winterferien = Skiferien

12. Dezember 2014

Sportjugendreisen für Kinder und Jugendliche nach Eben und Hochkrimmel


Vielleicht einfach mal eine Skireise zu Weihnachten verschenken!?

Es gibt noch freie Plätze in den Winterferien:

Für 13 - 17jährige nach Eben in die großartige Skiwelt Amadé.
Für 10 - 13jährige nach Hochkrimmel im Salzburger Land.

Mehr Informationen bei Dijana Wille, d.wille(at)sportjugend-berlin(dot)de oder unter www.sportjugendreisen.de


1. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz zum Kinderschutz

8. Dezember 2014

Bedeutung des Themas für Vereine und Verbände sehr deutlich geworden


Rund 90 Teilnehmende versammelten sich am Samstag, 6. Dezember 2014 in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin zur 1. Berlin-Brandenburgischen Regionalkonferenz „Für den Kinderschutz – gegen sexualisierte Gewalt im Sport“. Das große Interesse von Vereinen und Verbänden an dem Thema zeigte sich auch darin, dass die Konferenz bereits seit Wochen ausgebucht war.

In fünf Workshops informierten sich die Teilnehmenden zu verschiedenen Aspekten des Kinderschutzes. Die Themen reichten von der Frage „Wie erkenne ich eine Kindeswohlgefährdung?“ über deren Ursachen und rechtliche Aspekte bis hin zur Frage „Thema Missbrauch – was macht das mit den Menschen?“. In zwei sehr praktisch angelegten Workshops ging es zum einen um die Entwicklung eines Präventionskonzeptes zum Kinderschutz im Verein. Zum anderen lernten die Teilnehmenden praktische Übungen zur Prävention sexualisierter Gewalt kennen, die auch Kindern und Jugendlichen schon vermittelt werden können.

Den Auftakt der Konferenz machte Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier, Leiter des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité mit seinem Vortrag „Kein Täter werden“. Darin wurde deutlich, dass nicht jeder Mensch mit pädophiler Neigung auch zum Täter wird. Allerdings gehen Studien davon aus, dass in Deutschland rund 3-6% der befragten Männer pädophile Neigungen haben, die die Betroffenen häufig unter einen hohen Leidensdruck stellt. Frauen sind hingegen sehr selten betroffen.
Bei diesen Zahlen muss davon ausgegangen werden, dass auch in Sportvereinen Menschen mit pädophilen Neigungen zu finden sind, die über den Sport gezielt und recht einfach  den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen suchen und finden.

Im Praxisbericht eines betroffenen Vereins schilderte dessen Vertreter Torsten Bergk, wie der sexuelle Übergriff eines hoch angesehenen Trainers auf mehrere ihm anvertraute Kinder den Verein erschüttert hat. Er riet den Anwesenden dringend, Beauftragte für den Kinderschutz im Verein zu implementieren. Sollte es zu einem Fall kommen, sei  der  transparente Umgang mit dem Fall wichtig – diese Vorgehensweise habe verhindert, dass Eltern ihre Kinder reihenweise aus dem Verein abgemeldet hätten. Deutlich wurde aber auch, dass sich Betroffene schnell professionelle Hilfe von Fachberatungsstellen holen sollten.

Das Fazit des langen und gut organisierten Konferenztages lautete: achtsam sein, in Verdachtsfällen Hilfe von Fachstellen holen, sensibel aber transparent mit der Thematik im Verein umgehen und Kinder und Jugendliche ermutigen, ihre Grenzen zu kommunizieren– so kann Kinderschutz im Verein zum Wohle aller Beteiligten gelingen. Oder – wie es eine Teilnehmerin formulierte: „Wenn einem etwas komisch vorkommt auf sein Bauchgefühl hören und dann mit den geeigneten Stellen beraten, wie man mit der Situation umgehen sollte“.

In der Abschlussrunde kündigte die Kinderschutzbeauftragte des LSB Berlin, Iris Jensen an, dass der Verband ein Kinderschutz-Siegel entwickelt hat. Dieses wird zukünftig Vereinen und Verbänden zur Verfügung gestellt, die gewisse Kriterien /Mindeststandards im Kinderschutz erfüllen. Wie genau diese Kriterien aussehen und wie das Siegel, das Vereine und Verbände dann als Qualitätsmerkmal in ihren Veröffentlichungen verwenden können, zu den Vereinen gelangt, wird Anfang kommenden Jahres entschieden.
 
Die hochkarätig besetzte Tagung war  eine Initiative  der Kinderschutzbeauftragten von Berlin, Iris Jensen  und  Brandenburg, Steffen Müller. Möglich geworden war sie durch die Unterstützung des Landes Brandenburg, des Berliner Fußball Verbands sowie der Deutschen Sportjugend mit ihrem Programm ZI:EL.


Dinge ins Rollen bringen

2. Dezember 2014

Deutsch-Türkische Jugendbrücke bringt junge Engagierte im Bereich Sport zusammen


Get Things Moving between Germany and Turkey – Sport as a Tool to Foster Education and Social Dialogue so lautete der Titel der binationalen Begegnung der deutsch-türkischen Jugendbrücke vom 26.11. bis 30.11.2014 in Antalya.

Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke will den deutsch-türkischen Schüler- und Jugendaustausch intensivieren und mit konkreten Maßnahmen und der Bündelung bereits bestehender Programme die Möglichkeiten für den gegenseitigen Austausch verbessern. Sie hat das Ziel, in beiden Ländern ein besseres Verständnis füreinander zu schaffen und die Beziehungen weiter zu stärken. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

In Kooperation mit der Deutschen Sportjugend möchte die Deutsch-Türkische Jugendbrücke junge Engagierte und Interessierte im Bereich Sport zusammenbringen und über den Austausch von Methoden aus dem Sport für gesamtgesellschaftliche Themen sensibilisieren.

Get Things Moving between Germany and Turkey umfasste zwei miteinander verschränkte Teile:

Teil 1, Workshop: 26.-29.11.2014 in Antalya
Der dreitägige Workshop zum Thema „Sport und Gesellschaft“ richtete sich an Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren aus Deutschland und der Türkei. Ziel war es, junge Multiplikatoren auszubilden, die sich in beiden Ländern für Bildung durch Sport einsetzen und zukünftig als Botschafter für den deutsch-türkischen Austausch im Sport agieren.

Teil 2, Konferenz: 28.-30.11.2014 in Antalya
Die Teilnahme am Workshop war gebunden an die Teilnahme an der Konferenz. Zusätzlich richtete sich die deutsch-türkische Konferenz an Akteure und Träger beider Länder und brachte Experten der Jugend- und Sozialarbeit sowie Fachkräfte aus dem Jugendsport und Trainer zusammen, um gemeinsam das Potenzial der non-formalen Bildung durch Einsatz des Mediums Sport zu diskutieren und weiterzuentwickeln.


Informationen zu Kooperation
Sportverein und Schule hier

Freiwilliges soziales Jahr im Sport
Kinderschutz im Sportverein