Als beratendes Gremium des LSB Berlin setzt sich der Landesausschuss Frauen und Gleichstellung für die Förderung des gleichberechtigten Zugangs zum Sport für alle ein. In mindestens 4 Treffen jährlich werden aktuelle Themen im Bereich Frauen und Gleichstellung besprochen, Projekte ins Leben gerufen und Initiativen zum Thema unterstützt.

Seit 2016 arbeitet der Landesausschuss Frauen und Gleichstellung in dieser Konstellation zusammen und berät den LSB Berlin in Frauen und Gleichstellungspolitischen Themen. 2014 wurde das Mentoring-Programm ins Leben gerufen, wird stetig weiterentwickelt und mit aktuellen Inhalten gefüllt, um Engagierte auf ihrem Weg ins oder im Vorstandsamt zu unterstützen.

In der Amtsperiode bis 2019 möchte sich der Ausschuss vorrangig den Themen der Gleichstellung in Führungspositionen und dem Kampf gegen sexualisierte Gewalt widmen.

Wir, die Mitglieder des Ausschusses Frauen und Gleichstellung, freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen und stehen gern mit unserem Erfahrungswissen, insbesondere auch im Bezug zu den jeweiligen Sportverbänden und -vereinen, zur Verfügung.

Die Vorsitzende

Kirsten Ulrich

  • Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung im Präsidium des LSB Berlin
  • Vorstand Sportreff Karower Dachse e.V.
  • Präsidialmitglied im Bezirkssportbund Pankow
  • Im Sprecherkreis des Netzwerk Inklusion im Sport

"Ein wichtiges Ziel des Landesausschusses ist die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und die Unterstützung von Frauen und Gleichstellungsprogrammen und -Maßnahmen, wie dem Mentoring-Programm oder Aktionen gegen Gewalt. Das Thema Frauen und Gleichstellung ist ein Teilbereich der Inklusion. Inklusion bedeutet Vielfalt und eine Gesellschaft an der alle Menschen gleichermaßen und wertgeschätzt teilhaben können. Diese visionäre Idee zu unterstützen ist ein Anliegen meines Engagements, sowie die Vernetzung der einzelnen Akteure."

Kontakt: Mobil 0176 964 009 78

Der stellvertretende Vorsitzende

Thorsten Süfke

  • Präsident des Landestanzsportverbandes Berlin e.V.

"Der Sport lebt vom Ehrenamt und Ehrenamt bereichert das eigene Leben. Menschen für das Gemeinsame, das Verbindende und das Begeisternde des Sports zu gewinnen, ist eines meiner Ziele. Die Ausschussmitglieder haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, Menschen für Ehrenämter im Sport zu begeistern, sie auf dem Weg in das Ehrenamt zu begleiten und beratend zur Seite zu stehen. Wir wollen zeigen und belegen, dass ein Ehrenamt im Sport faszinierend, interessant und bereichernd ist. Man/frau gibt einiges, erhält aber ebenso viel Positives zurück."

Die Verbandsvertreterinnen

Annemieke Bayer-de Smit

  • stellvertretende Vorsitzende im Berliner Segler-Verband e.V.

          Kontakt:  revier-wannsee@berliner-segler-verband.de

Heike Brömse

  • Vorsitzende für Jugend beim SC Siemensstadt e.V.

           Kontakt: broemse@scs-berlin.de

Antje Engel

  • Frauenreferentin und Kampfrichterin im Berliner Karate Verband e.V.
  • Trainerin im Toruko Sportverein Berlin e.V.

Gleichberechtigung im Sport ist immer noch nicht gelebt, obwohl wir im Karate einen hohen Anteil an Mädchen haben. Frauen sind leider aufgrund der Doppelbelastung mit Familie und Beruf wenig in Vorständen oder Funktionen (Trainerinnen oder Kampfrichterinnen) vertreten. Der Berliner Karate Verband hat als einer von wenigen Landesverbänden eine Präsidentin, das ist schon mal ein gutes Signal. Die Gleichstellung und Integration, die ich in meinem Verein erlebe, möchte ich innerhalb des Berliner Sports erleben und mit weiter fördern. Das Mentoring – Programm ist ein dafür ein guter Beginn.

           Kontakt: Mobil 0151 230 444 11

Sophia Kogge  (derzeit in Elternzeit) 

  • Vertretung der Sportjugend des LSB Berlin

          Kontakt: info@sportjugend-berlin.de

Christine Lehmann

  • Referentin für Mädchenfußball im Berliner Fußball-Verband-Jugendausschuss
  • Mitglied im Berliner Fußball-Verband-Ausschuss für Integration und Migration

"Hartnäckig halten sich Vorurteile gegenüber Mädchen und Frauen im Sport. 1974 habe ich angefangen Fußball zu spielen, im Jahre 2017 sind wir noch immer nur 12% weibliche Mitglieder im Berliner Fußball-Verband. Viele junge Mädchen haben das Gefühl noch immer nicht gleichberechtigt gegenüber einer Jungenmannschaft im Verein behandelt zu werden und beklagen fehlende Anerkennung. In den Vorständen der Vereine sind wenig Frauen zu finden. Es gibt also auch im 21. Jahrhundert noch einiges für die Gleichberechtigung zu tun. Ich hoffe mit dem Ausschuss Ungerechtigkeiten im Sport erkennen zu können und mit den richtigen Maßnahmen dagegen zu steuern."

          Kontakt: Christine.Lehmann@berlinerfv.de

Ute Steffenhagen

  • DLRG - Deutsche Lebens-Rettung-Gesellschaft Landesverband Berlin e.V.  Ausbilderin Schwimmen, Rettungsschwimmen, Erste-Hilfe im Bezirk Reinickendorf
  • Stellvertretende Schatzmeisterin im Landesverband Berlin

"Ich engagiere mich für Gleichstellung, da ich meine, dass wir im Jahre 2017 eigentlich nicht mehr darüber reden müssten, aber es nach wie vor nicht selbstverständlich ist, dass Menschen jeglichen Geschlechts, Herkunft, und möglicher körperlicher Beeinträchtigung, wirklich vollkommen gleichberechtigt in allen Situationen am Leben teilhaben können. Es gibt nach wie vor große Hürden zu überwinden und die gilt es wegzureißen."

            Kontakt:  privat +49 (30) 41403015

 Mobil 0172 327 34 18

Wir möchten mit den Berliner Sportsfrauen und Sportsmännern in den Austausch kommen.

generell:

möchten wir mehr darüber erfahren, was Sie bewegt, wobei Sie Unterstützung gebrauchen können.

Wünschen Sie sich eine Möglichkeit eines Netzwerkes für Vorstandsvorsitzende im Sport?

 

Für Personen, die schon in Führungspositionen stecken und ihre Erfahrungen gern weitergeben:

Wie war Ihr Weg in Ihre derzeitige(n) Funktion(en)/Position(en) im Sport?

Gab es Hürden zu überwinden? Welche waren dies und was war für Sie hilfreich?

Auf Basis Ihrer heutigen Erfahrungen: Welche politischen Impulse in der Gesellschaft müssen gesetzt werden, damit z.B. Frauen selbstverständlicher und häufiger Leitungsaufgaben im Sport übernehmen können?

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Melden Sie sich bei uns gern telefonisch oder auch per E-Mail über nebenstehenden Kontakt.

One Billion Rising ist eine Tanzdemo, bei der weltweit eine Milliarde Menschen, Männer und Frauen, Mädchen und Jungs mittels des Tanzes gegen Gewalt an Mädchen und Frauen demonstrieren. Jedes Jahr am 14. Februar finden in fast 200 Ländern Flashmobs statt.

Durch das  außerordentliche und unermüdliche Engagement des Centre Talma - MädchenSportZentrum und EventCenter des GSJ/VSJ Berlin - konnte auch in 2017 wieder in Berlin die Aktion One Billion Rising auf dem Platz des 18. März am Brandenburger Tor stattfinden.

Am 14.02.2016 traf sich Marlies Wanjura (2013-2016 Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung im LSB Berlin) mit den Organisatorinnen von One Billion Rising am Brandenburger Tor. Der Ausschuss spendete dem Centre Talma die Sitzungsgelder der Amtsperiode 2013-2015. Die gesammelten 500 Euro, die direkt für die Organisation der erfolgreichen und sehr gut besuchten Dance Demo genutzt wurden, nahmen Claudia Zinke - Vorsitzende des Vereins für Sport und Jugendsozialarbeit e. V. (VSJ) (2. von rechts im Bild) und Bettina Lutze-Luis Fernandez – Leiterin des Centre Talma (rechts im Bild), mit Freude entgegen.

Choreographie und weitere Infos für Berlin unter www.centre-talma.de oder international www.onebillionrising.org

Wir freuen uns, euch auf dem nächsten One Billion Rising am 14. Februar 2018 am Brandenburger Tor mittanzen zu sehen!Kommt mit dem ganzen Verein und tanzt gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!