Grunderwerbssteuer

Eine Befreiung von der Grunderwerbsteuer für gemeinnützige Vereine gibt es nicht.

Die Grunderwerbsteuer beträgt seit dem 01.01.2007 gemäß § 11 GrEStG 4,5% des Werts der Gegenleistung, also in der Regel des Kaufpreises (in Ausnahmefällen des Grundstückswerts oder Grundbesitzwerts

Das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) vom 26.02.1997 (BGBl I S. 419, ber. S. 1804) mit späteren Änderungen ist in der Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelt. Für gemeinnützige Vereine/Verbände in der Rechtsform eines e.V. gibt es bei Grundstückserwerben (hierzu zählt der Erwerb sowohl unbebauten Grund und Bodens als auch bebauter Grundstücke) keine besonderen Vergünstigungen oder Befreiungstatbestände.

Bei der Berechnung der Grunderwerbssteuer nicht mit herangezogen werden Zubehör oder ähnliche Betriebsvorrichtungen, die zu einer Betriebsanlage gehören. Für Sportanlagen sind im Bundessteuerblatt I 1992, 355 Abgrenzungshinweise aufgeführt.

Beispiel:  Ein Wassersportverein erwirbt ein Grundstück in Höhe von 160.000 Euro. Das Grundstück verfügt über eine erst kürzlich installierte Krananlage im Wert von 35.000 Euro die mit einem Landesdarlehen finanziert wurde.
In diesem Fall unterliegt nur der Erwerb des Grundstücks der Grunderwerbsteuer.

(Siehe: "Grundsteuer")

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