Mindest- u. Höchstgrenzen für Beiträge

Mitgliedsbeiträge können sowohl in Geldleistung als auch als Sachleistung erfolgen, wobei es unerheblich ist, ob es sich um wiederkehrende oder einmalige Beiträge handelt.

Mindestgrenzen

Im Land Berlin werden die gemeinnützigen Sportvereine, die dem LSB angeschlossen sind, durch Mittel der Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB) unterstützt (bestimmte Förderprogramme, Versicherungsprämie).

Die DKLB fordert daher von den Vereinen die Erhebung von monatlichen Mindestbeiträgen zur Grundabsicherung des Sportbetriebes.

4,60 Euro Kinder und Jugendliche

6,90 Euro Erwachsene

Höchstgrenzen

1.023 Euro Mitgliedsbeiträge und Umlagen pro Jahr

1.534 Euro Aufnahmegebühren

5.113 Euro Investitionsumlage

Diese Investitionsumlage kann der Verein innerhalb von zehn Jahren je Mitglied steuerunschädlich neben den Beiträgen erheben. 

Den Mitgliedern muss dabei die Möglichkeit eingeräumt werden, die Zahlung der Umlage auf bis zu zehn Jahresraten zu verteilen. Die Investitionsumlage darf nur für konkrete Investitionsvorhaben verlangt werden und kann auf neu eintretende Mitglieder beschränkt werden. Sie stellt keine steuerlich abziehbare Spende dar.

Bei den Mitgliedsbeiträgen wird unterschieden zwischen echtem und unechtem Mitgliedsbeitrag. Durch die echten Mitgliedsbeiträge verschafft sich der Verein finanzielle Mittel, die benötigt werden, um die satzungsgemäßen Aufgaben zu erfüllen. Die echten Mitgliedsbeiträge sind Einnahmen des ideellen Bereiches und steuerfrei.

Bei den unechten Mitgliedsbeiträgen geht man davon aus, dass das Mitglied vom Verein eine Gegenleistung für den gezahlten Betrag erwartet. Ob und inwieweit ein unechter Mitgliedsbeitrag vorliegt hängt im Wesentlichen von der Zielsetzung der jeweiligen Vereinigung ab. Fallen unechte Mitgliedsbeiträge im Verein an, so tragen sie Entgeltcharakter und sind dem steuerschädlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnen.

(Siehe: "Steuerliche Behandlung von Beiträgen")

Zurück zur Übersicht