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Übungsleiter-Lizenzen für Geflüchtete

Feierliche Lizenz-Übergabe für rund 40 Frauen und Männer

Etwa 40 Geflüchtete wurden an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbundes Berlin zum/r Übungsleiter/in ausgebildet. Nun erhielten sie die C-Lizenz sportartübergreifender Breitensport, die vom DOSB anerkannt wird.

Gemeinsam mit den Sport-Integrations-Coaches des LSB und sieben beteiligten Dozenten wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16-55 Jahren ausgebildet. Sie kommen u.a. aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Libyien und Syrien. Je nach Herkunftssprache wurden sie in zwei Lehrgangsgruppen aufgeteilt, die sich aus arabisch bzw. persisch und französisch sprechenden Männern und Frauen zusammensetzten. Der Unterricht und die Prüfungen fanden auf Deutsch statt und wurden durch Dolmetscher und übersetzte Lehrgangsmaterialien unterstützt.

Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln aus dem „Masterplan Integration und Sicherheit“, die der Berliner Senat dem LSB zur Verfügung stellte. Die Ausbildung ist eine Initiative des LSB-Projekts „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt“, das von Sport-Integrations-Coaches umgesetzt wird.

Narges Tavakkoli aus Afghanistan: „Die Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe neue Leute getroffen und viel gelernt. Es war zwar auch ein bisschen schwierig, aber jetzt bin ich stolz auf mich. Wir haben es nun alle geschafft und freuen uns.“

Abdulrahman Sammar aus Syrien: „Vielleicht mache ich nächstes Jahr meine Ausbildung als Sportlehrer, das dauert dann drei Jahre. Mal schauen, ob das klappt.“

LSB-Präsident Klaus Böger: „Ich freue mich darüber, was Sie geschafft haben nach einem steinigen Weg. Ich hoffe, dass Sie Ihr Wissen nun in den Vereinen weitergeben können. Machen Sie weiter so in Berlin – Sie sind willkommen.“

Hier geht’s zum Film.

  • Klaus Böger übergibt die Lizenzen
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