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Sport-Umwelt Kommission des LSB Berlin

Sport-und Umweltkommission

Vor über 15 Jahren wurde im Landessportbund Berlin die Kommission Sport und Umwelt eingerichtet, die das Präsidium in Umweltfragen berät.

 

Die Kommission Sport und Umwelt setzt sich zusammen aus

  • drei Vertretern der Sportfachverbände,
  • zwei Vertretern des LSB

und jeweils einem Vertreter der

  • Sportjugend Berlin,
  • Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN),
  • Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftsbau (DGGL)

sowie als beratende Mitglieder jeweils ein Vertreter der

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
  • Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport.

Resolution der Sport-Umwelt-Kommission

Resolution der Sport-Umwelt-Kommission

Zukünftige Rahmenbedingungen des Sports unter dem Aspekt Sport und Umwelt

 

    • Die knapper werdenden natürlichen Ressourcen erfordern ein adäquates Umden­ken bei der Errichtung, der Sanierung und dem Umbau von Sportanlagen. Die Sport-Umwelt-Kommission fordert daher die Aufnahme von ökologischen Kriterien in den einschlägigen Förderprogrammen des Senats von Berlin, z. B. im Schul- und Sport­anlagensanierungsprogramm, Vereinsinvestitionsprogramm (20/60/20) und in der Investitionsplanung.

       

      Dabei sind insbesondere zu berücksichtigen:

      • Ökologische Nachhaltigkeit des Vorhabens,
      • Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,
      • Minimierung des Energie- und Wasserverbrauches,
      • Einsatz umweltschonender Technologie,
      • Einpassung des Vorhabens in Natur und Landschaft.

    • Im Sinne einer vielfältigen Bewegungskultur möglichst breiter Bevölkerungsschich­ten sollen Sportstätten multifunktional (u.a. mit offenen Bewegungsräumen) ausge­richtet sein und nach umweltschonenden Kriterien errichtet und betrieben werden.

       

      Folgende Aspekte sind zu berücksichtigen:

      • Hohe Nutzbarkeit und optimale Auslastung von Sportstätten im Hinblick auf die Anzahl von Nutzern, Nutzergruppen und Nutzungszeiten.
      • Offenheit für vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu Umbau und Rückbau, um neue Nutzungsformen entsprechend der Nachfrage anbieten zu können.
      • Integration der Sportstätten in das Wohnumfeld als soziale Treffpunkte und als Ort zur lokal-öffentlichen Kommunikation.

    • Die Kommission empfiehlt insbesondere aus stadtentwicklungs- und umweltpoliti­schen Erwägungen heraus, bei den Konzepten und Entscheidungen bezüglich der Großhallen in Berlin Konkurrenzsituationen zu bestehenden und zukünftigen Hallen zu vermeiden. Dazu bedarf es einer genauen Bedarfsanalyse sowie einer ökologi­schen Gesamtbewertung.

    Das Präsidium des Landessportbundes Berlin, September 2002

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David Kozlowski

Stabsstellenleiter Sportinfrastruktur / Umwelt
030 30 002 - 142
030 30 002 - 6142 / - 107