Landessportbund Berlin News http://www.lsb-berlin.net Alle Neuigkeiten des Landessportbundes Berlin en_GB Landessportbund Berlin Sat, 16 Dec 2017 12:14:05 +0100 Sat, 16 Dec 2017 12:14:05 +0100 TYPO3 news-871 Wed, 13 Dec 2017 11:04:08 +0100 Frisbee jetzt LSB-Mitglied http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/frisbee-jetzt-lsb-mitglied/ Frisbeesport-Landesverband Berlin als 78. Mitgliedsorganisation aufgenommen Freestyler Flo Hess und Sascha Scherzinger ]]> Der Frisbeesport-Landesverband Berlin ist als neue Mitgliedsorganisation in den Landessportbund Berlin aufgenommen worden. Das hat das LSB-Präsidium beschlossen.

Insgesamt hat der LSB jetzt 78 Mitgliedsorganisationen. Der Frisbeesport-Landesverband Berlin hat neun Mitgliedsvereine mit 526 Mitgliedern. Präsident ist Thomas Nötzel.

Der Verband organisiert den Sportbetrieb in den Disziplinen Ultimate Frisbee und Freestyle Frisbee.

Foto: Die beiden Freestyler Flo Hess und Sascha Scherzinger bei einer Performance.

Fotograf: Klaus Wieckenberg

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news-870 Sun, 10 Dec 2017 09:04:51 +0100 Sport bewegt und bildet! http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sport-bewegt-und-bildet-1/ Sieben Stunden, eine Meinung: LSB-Fachtagung im Lichthof der Technischen Universität Klaus Böger eröffnet die Tagung ]]> Der Ort, so durfte man nach sieben Freitagsstunden von neun bis 16 Uhr resümieren, war gut ausgesucht. Die LSB-Fachtagung „Sport bewegt und bildet“ fand Im Lichthof des TU- Hauptgebäudes an der Straße des 17. Juni statt. Solche Veranstaltungen gelten oft nicht a priori als spannend, innovativ, illustrativ, anregend und unterhaltsam. Diese Fachtagung war alles im Übermaß. Das war nahezu jeder Reaktion der über 200 Besucher zu entnehmen, die ein Programm geboten bekamen, das es in sich hatte.

Die Vorträge vom renommiertesten deutschen Gehirnforscher Professor Manfred Spitzer (Ulm) und der Erziehungswissenschaftlerin Professorin Renate Zimmer (Osnabrück) vermittelten Neues mit Aha-Effekt, Mitnahme-Erkenntnisgewinn und Spaß.

Klaus Böger äußerte in seiner Begrüßung die Absicht, „die Bedeutung des Sports für Bildung und Erziehung zu stärken“. Das gelang mit den Vorträgen, der Vorstellung der Aktivitäten des organisierten Sports in Schulen und Kitas, dem „Markt der Möglichkeiten“ auf den Uni-Fluren und sechs praxisorientierten Foren mit Top-Experten wie Professor Jochen Zinner, ALBA-Jugend-Vizepräsident Henning Harnisch, Thomas Poller von der Senats-Bildungsverwaltung und anderen. Und das bekräftigten in der abschließenden Talkrunde auch Senatorin Sandra Scheeres, DOSB-Vizepräsidentin Professor Gudrun Doll-Tepper und LSB-Vizepräsidentin Irene Schucht.

Bögers Ansage an die zwei großen „Träger“ des Sports in der Stadt – LSB und Vereine da, die Schulen dort – lautete: „Wir wollen als organisierter Sport nicht den Unterricht an den Schulen übernehmen, wir wollen vielmehr mit Kooperation dazu beitragen, dass Sport an den Schulen eine noch viel größere Bedeutung in Bewusstsein und Praxis gewinnt. Wir wollen an der Spitze bleiben und besser werden.“

Spitzer und Zimmer lieferten dafür das wissenschaftliche Futter. „Sport ist mehr als Schwitzen“, hieß es bei Spitzer. Wichtige Fächer für die Entwicklung Heranwachsender seien Sport, Tun mit Händen, Musik, Theaterspiel. Da lerne man Dinge, die man vor dem Bildschirm nicht aufnehmen könne – das sei eben „Lernen mit dem Körper“.

Die parallel zur Tagung ins Berliner Leben gerufene Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ (2015 in NRW initiiert) wurde mit ihren ersten Motiven (Plakat, Postkarten u.a.) vorgestellt und von Klaus Böger mit der Aussage bekräftigt: „Sport ist eine Schule des Lebens und trainiert wichtige Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Durchhaltvermögen, Disziplin, Niederlagen meistern und Verantwortung übernehmen.“ In der Talkrunde zum Ende gab es erfreulicherweise keine Angst vor großen Worten und dem Mut, Zukunft zu wagen:

„Lasst uns ein Jahr lang die Sportlehrer feiern, sie leisten eine große und wichtige Arbeit“, sagte Henning Harnisch. „Wir wollen, dass noch mehr und immer mehr Leute Bock auf Sport haben. Aber dafür müssen wir auch bereit sein, in unserer Sportkultur hierzulande etwas zu ändern.“

Klaus Böger sah die Anerkennung der Leistung des Sports für die Bildung als ganz entscheidenden Schritt dafür. Und trotz aller festzuhaltenden Defizite und noch zu lösender Aufgaben schloss er zuversichtlich: „Alles in allem sind wir auf keinem schlechten Weg.“

Text: Klaus Weise

Foto: Jürgen Engler

Ein kurzes Video über die LSB-Tagung steht hier

Der Vortrag von Professor Spitzer ist hier zu hören.

Fotos:

• Klaus Böger eröffnet die Tagung

• Vortrag von Professor Manfred Spitzer

• Vortrag von Professor Renate Zimmer

• Praxisforum „Sportvereine als Bildungsakteure“ mit Henning Harnisch

• Praxisforum „Berlin hat Talent“ mit Professor Jochen Zinner

• Auswertung der Praxisforen im Plenum

• Besucher vor den Plakatmotiven „Das habe ich beim Sport gelernt“

• Abschluss-Talkrunde u. a. mit Senatorin Sandra Scheeres

• Markt der Möglichkeiten

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news-869 Tue, 05 Dec 2017 11:50:17 +0100 Internationaler Tag des Ehrenamts http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/internationaler-tag-des-ehrenamts/ LSB-Präsident Klaus Böger: „Ohne die 60.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gäbe es den Berliner Vereinssport nicht." Ehrenamtsgala Gruppenbild 2017 ]]> Der Internationale Tag des Ehrenamts ist für LSB-Präsident Klaus Böger Anlass, den rund 60.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sport für ihr Engagement zu danken:

„Sie sind das Rückgrat unserer Vereine und Verbände. Sie arbeiten als Schiedsrichter, Vorstandsmitglieder, waschen die Trikots, organisieren die Wettkampffahrten, setzen die Geräte instand. Ohne sie gäbe es den Vereinssport nicht. Sie verdienen allerhöchste Anerkennung." 

Der Landessportbund Berlin ehrt jedes Jahr verdienstvolle Ehrenamtliche. Auch in diesem Jahr wurden 70 Ehrenamtliche bei einer feierlichen Gala für ihr jahrelanges Engagement ausgezeichnet. Einen Film über die Gala und unsere „Ehrenamtlichen des Jahres" zeigen wir hier. 

Es gibt viele Möglichkeiten, Ehrenamtlichen Danke zu sagen. Über die verschiedenen Auszeichnungen und Auszeichnungskriterien informieren wir hier. Schreiben Sie uns, wen wir ehren dürfen.

Fotos:

• Ehrenamtsgala 2017 in der Villa Schützenhof

• Brigitta Sandow vom TSV Wittenau wurde in diesem Jahr mit dem Sonderpreis für ehrenamtliches Engagement im Kinder- und Jugendsport ausgezeichnet. Die Feuersozietät Berlin Brandenburg hat den Preis gestiftet.

Fotograf: Jürgen Engler

 

 

 

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news-868 Thu, 30 Nov 2017 14:04:36 +0100 Firma Ehrig sponsert Drucker für Vereine http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/firma-ehrig-sponsert-drucker-fuer-vereine/ Das Berliner Büro-Systemhaus feiert 70. Geburtstag und unterstützt Wassersportvereine und Bezirkssportbünde Ehrig ]]> Die Firma Ehrig feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag und verschenkt aus diesem Anlass zehn Multifunktionsdrucker an Berliner Wassersportvereine und Bezirkssportbünde. Kurt Naujoks (2.v.r.) vom Potsdamer Ruder Club-Germania holte den Drucker persönlich vom Firmensitz in der Sophie-Charlotten-Straße in Berlin-Westend ab. Als Dankeschön übergab er die Vereinsflagge an Dietmar Ehrig (r.) und Geschäftsführerin Kerstin Ehrig-Wettstaedt (l.).

Thomas Härtel (2.v.l.), Vizepräsident des Landessportbundes Berlin, dankte den langjährigen Förderern des Sports.

Die Unterstützung für den Sport hat Tradition in dem Familienunternehmen. Aus dem Nachlass des Firmengründers Kurt Ehrig, der Ehrenmitglied des Ruder-Club Tegel 1886 war, wurde vor zehn Jahren unter dem Dach der Sportstiftung Berlin die Kurt-Ehrig-Stiftung für den Berliner Rudersport gegründet. Seitdem hat die Stiftung über 50.000 Euro ausgeschüttet. Profitiert haben davon viele Athleten und Vereine.

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news-867 Tue, 28 Nov 2017 15:19:36 +0100 Ein Projekt zeigt Wirkung http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/ein-projekt-zeigt-wirkung/ Pressegespräch über „Berlin hat Talent" mit Klaus Böger, Professor Jochen Zinner und Professor Bernd Wolfarth Berlin hat Talent PK ]]> Wenn ein Projekt seit 2011 läuft und es wird darüber öffentlich eher selten geredet, ist das ein gutes Zeichen. Denn es spricht dafür, dass es eine große und zugleich erfolgreiche Unternehmung ist. Mit dieser eher launigen Feststellung startete LSB-Präsident Klaus Böger am 27. November im LSB ein Zwischenfazit-Pressegespräch zum bundesweit einzigartigen Nachwuchsförderprojekt „Berlin hat Talent“ und den positiven Wirkungen, die es zunehmend zeitigt. „Wenn etwas gut gelingt, und das ist hier der Fall, wird das oft zu wenig hervorgehoben.“ In anderthalb intensiven, informativen Stunden, in denen Böger, Prof. Jochen Zinner (OSP-Leiter 1995-2013, jetzt Direktor Institut für Leistungssport der Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik und Kunst/H:G, die das Projekt wissenschaftlich begleitet), DOSB-Olympiaarzt Prof. Bernd Wolfarth und Dr. Thomas Poller von der Senats-Bildungsverwaltung Fakten zuhauf zur Sache lieferten, wurde das überzeugend getan. „Berlin hat Talent“ ist in den Jahren seiner Existenz eine Art Klein-PISA (das europäische „Programm zur Internationalen Schülerbewertung“ bei Lese-, Mathe- und naturwissenschaftlicher Kompetenz) für Drittklässler in sportlichen Belangen geworden und hat – so Böger - „ein Ausmaß angenommen, dass wir nun eine Extra-Ausbildung dafür anbieten“.

Am Beginn des Projekts steht der Deutsche Motorik-Test (DMT) mit seinen acht Übungen zu Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit, der jährlich seit 2011 in Berliner Stadtbezirken durchgeführt wird und 2018/19 Flächendeckung in der Hauptstadt erreichen soll. Fast 30 000 Drittklässler sind bisher auf ihre motorische Kompetenz getestet worden – zuverlässige Aussagen zur Fitness und Risikofaktoren liegen damit vor. Diese Datenbasis, so die Referenten unisono, ist vor allem eine Chance. Jochen Zinner: „Es ist nicht so, dass man sagen muss, es hat alles keinen Zweck! Es hat Zweck! Wir sind noch nicht zu spät!“ Klaus Böger: „Mit 'Berlin hat Talent' sind wir nicht beim 'müßte, sollte, könnte' stehen geblieben, die erhobenen Daten bieten die außerordentlich große Möglichkeit dafür, Negativtrends entgegenzuwirken.“

Das geschieht zum Beispiel in 41 gebildeten Bewegungsfördergruppen (BFG) für Kids mit Defiziten (ca. 500 Teilnehmer) und sechs Talentsichtungsgruppen (TSG) mit 90 Kindern „sportlicher Begabung“. Immer wieder wurde im Gespräch darauf hingewiesen, dass „Berlin hat Talent“ inhaltlich bedeute, „mehr als nur Sport zu machen“. Seit September läuft eine halbjährliche Ausbildung mit Hochschulzertifikat – die erste Gruppe umfasst 40 Interessenten - zum Bewegungs- und Talentcoach. Mit dem Wintersemester 2018/19, so Böger, wolle man auch die Einführung eines neuen Bachelor-Studiums für Sport-Sozialarbeiter erreichen. Dass sich der LSB dabei auch finanziell engagiert und Mittel aus seinem Haushalt beisteuert, ist für Klaus Böger „eine lohnende und langfristige Investition“.

Text: Klaus Weise

Fotos: Jürgen Engler

Ein kurzes Video ist hier zu sehen.

Ein Bericht in der Berliner Morgenpost steht hier

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news-866 Sun, 26 Nov 2017 12:53:39 +0100 Fördervereinbarung für den Sport wird Realität http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/foerdervereinbarung-fuer-den-sport-wird-realitaet/ Sportsenator Geisel verkündete die gute Nachricht bei der LSB-Mitgliederversammlung am 24. November im Haus der Deutschen Wirtschaft MV 2017 Senator Geisel ]]> Sportsenator Andreas Geisel hatte zur Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin eine gute Nachricht mitgebracht. In seinem Grußwort an die Delegierten sagte er: „Wir stehen kurz vor dem Abschluss des Doppelhaushalts 2018/19. Die langersehnte Fördervereinbarung zwischen dem LSB und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport wird nun endlich Realität. Darauf bin ich stolz.“ Der LSB werde ab 2018 pro Jahr 4,36 Millionen Euro als Ausgleich für sinkende Lotto-Einnahmen erhalten. „Das ist eine deutliche Wertschätzung des Sports.“ (Pressemitteilung) Er dankte dem Abgeordnetenhaus und dem Sportausschuss für die Unterstützung. Zugleich kündigte er an, dass das Sportstättensanierungsprogramm fortgesetzt wird und die Zuschüsse für das Vereinsinvestitionsprogramm und das Nachwuchsförderprogramm „Berlin hat Talent“ erhöht werden. „Das ist gut für Berlin“, sagte er unter Beifall.

Präsident Klaus Böger erinnerte daran, dass die Fördervereinbarung zur Zukunftssicherung des Sports ein langer Kampf war. Fast zehn Jahre sei darum gerungen worden, um dem LSB unabhängig von schwankenden Lotto-Mitteln Planungssicherheit zu geben. „Dennoch schwimmt der LSB jetzt nicht im Geld“, sage er. „Die Sportförderung ist jetzt wieder auf dem Niveau von 2008 plus ein leichtes Plus“, sagte er. „Dafür danken wir.“ Die Lotto-Einnahmen seien dennoch weiter wichtig für den Berliner Sport. Er dankte der anwesenden Dr. Marion Bleß, Vorstand der LOTTO-Stiftung Berlin und DKLB-Vorstand, für die gute Zusammenarbeit.

Was mit den Lotto-Mitteln, der Sportförderung und den Zusatzeinnahmen aus der Fördervereinbarung geschieht, hatte der LSB für die Delegierten der Mitgliederversammlung in der Broschüre „Was tut der LSB Berlin für die Sportvereine in unserer Stadt?“ zusammengestellt. Darin sind die finanziellen und organisatorischen Dienstleistungen aufgelistet, die direkt an die Berliner Sportvereine gerichtet sind.

Klaus Böger äußerte in seinem Bericht auch Wünsche an den Senator. Er bat darum, noch stärker auf andere Senatsverwaltungen einzuwirken und dort die Interessen der Sportvereine zu vertreten: „ Wenn bei der Stadtentwicklung das Modell Berlin 2030 diskutiert wird, muss auch ein Vertreter des Sports dabei sein. In der Bildung ist die Kooperation von Schule und Verein ein wichtiges Thema. Im Gesundheitsbereich können Sportvereine als Partner und Anbieter noch stärker wirksam werden.“

Der Präsident berichtete auch über die Sanierung der Sporthallen, die als Notunterkünfte für geflüchtete Menschen dienten. Der LSB rechne damit, dass Mitte Dezember die Rudolf-Harbig-Halle wieder für den Sport zur Verfügung stehe. Die Halle im Horst-Korber-Zentrum werde voraussichtlich Mitte Januar wiedereröffnet.

Sportsenator Andreas Geisel bedauerte, dass aufgrund von mangelnden Kapazitäten bei den Baufirmen die Sanierung aller Hallen noch nicht abgeschlossen ist. Die Sanierung werde noch bis zum Sommer 2018 dauern. Zwei Hallen würden erst Anfang 2019 fertig sein. Ausdrücklich dankte er den Sportvereinen für ihre Willkommenskultur und Integrationsleistung. Ein Ausdruck des Dankes sei die Anerkennungsprämie von knapp einer Million Euro, die der Senat den Vereinen zur Verfügung gestellt hat, deren Trainingsstätte zeitweilig Notunterkunft war.

Weitere Themen der Mitgliederversammlung, die von Vizepräsident Thomas Härtel geleitet wurde und drei Stunden dauerte, waren der Haushalt 2018, die Leistungssportreform, die neue LSB-Broschüre „Good Governance und Compliance im Sport“ und Satzungsänderungen. Die Delegierten stimmten unter anderem dafür, dass ab den nächsten Wahlen 2018 das Präsidium vier Jahre im Amt ist. Bisher waren es drei Jahre.

Zu den Ehrengästen der Mitgliederversammlung gehörten Philipp Bertram und Stefan Förster, die Sportpolitischen Sprecher der Linken und der FDP im Abgeordnetenhaus, LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch, die LSB-Ehrenmitglieder Dr. Dietrich Gerber, Uwe Hammer und Gabriele Wrede sowie Harald Bösch-Soleil, Leitender Senatsrat bei der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport.

Mit großer Freude überreichte Klaus Böger dem Ruderer Andreas Kuffner die Sportplakette in Gold als höchste Auszeichnung des LSB Berlin. In seiner Laudatio sagte er: „Andreas Kuffner ist einer der erfolgreichsten Berliner Ruderer der jüngsten Zeit: mit dem Deutschlandachter 2011 Weltmeister, 2012 Olympiasieger, 2014 Europa- und Vizeweltmeister, 2016 noch einmal Europameister sowie Olympiazweiter. Parallel hat er an der Beuth-Hochschule seinen Master als Wirtschaftsingenieur abgelegt - mit Auszeichnung. Er ist ein ganz großes Vorbild.“

Ein kurzer Film über unsere Mitgliederversammlung steht hier

Fotos: Jürgen Engler

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news-865 Thu, 23 Nov 2017 15:44:06 +0100 „Sterne des Sports” in Silber verliehen http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sterne-des-sports-in-silber-verliehen/ Füchse Berlin Reinickendorf gewinnen mit „Fitter Fuchs“ den Breitensportwettbewerb von LSB und Berliner Volksbank Sterne des Sports 2017 ]]> Sechs Berliner Sportvereine wurden am Mittwochabend im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet, der auf der Bundesländer-Ebene jährlich seit 2004 gemeinsam von der Volksbank und dem Landessportbund vergeben wird. Sportsenator Andreas Geisel betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung der auch als „Breitensport-Oscar“ bekannten Würdigung, mit der das gesellschaftspolitische und ehrenamtliche Engagement von Sportvereinen honoriert werden.

Drei Mal wurde unter den sechs auf lokaler Ebene Auserwählten der mit je 500 Euro ausgestattete vierte Platz vergeben – die Programme und Aktionen des Bogensportvlub BB-Berlin („Bogensport als Inklusionssport“), Weißblau Allianz Berlin e.V. (Tanzen) und TSV Lichterfelde von 1887 e.V. (Trainerausbildung von Flüchtlingen) zeigten bereits den breiten Anspruch und die Ambitionen des Wettbewerbs.

Auch Platz 3 (1500 Euro) hatte mit seinem niedrigschwelligen Angebot für unbeschwertes Fußballspiel und der Kooperation mit Flüchtlingsheimen die schwierige Situation Geflüchteter in Berlin im Blick.

Zweiter im Ranking der prominent besetzten Jury wurde der SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 mit seinem Projekt „Viktoria Channel“ (www.viktoriachannel.com), das – so heißt es im Vereinsporträt – den „fairen und objektiven Umgang mit Worten ebenso trainiert wie das Spiel der Muskeln bei unterschiedlichen Sportarten“ und durfte sich über 2500 Euro freuen. Viktoria zählt übrigens zu den Dauer-Aktiven des Wettbewerbs und den fünf Berliner Vereinen, die seit 2004 schon mal den Sprung unter die Top 3 auf der Bundesebene des „Großen Stern des Sports“ geschafft haben, als man 2010 Dritter wurde.

Den ersten Platz beim Berliner Silber-Endausscheid und damit die Teilnahme am Bundesfinale erreichten die Füchse Berlin Reinickendorf e.V. mit ihrem Programm „Fitter Fuchs“, ein vorbildliches Gesundheits- und Fitnssangebot zu erschwinglichen Preisen. Der Sieg im Berlin-Wettbewerb wurde mit 4000 Euro gewürdigt.

Gewonnen hat ein Hauptstadt-Verein den Bundes-Wettbewerb bei bislang 13 Austragungen erst einmal – 2006 holte sich der Basketballverein Weddinger Wiesel e.V. den „Großen Stern in Gold“.

Die „Sterne des Sports“ werden auf drei Ebenen verliehen: Bronze, Silber und Gold.

Die ersten Ränge werden beim Bundesfinale am 24. Januar 2018 in Berlin im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vergeben werden und sind mit 10 000, 7500 und 5000 Euro ausgestattet sind.

Text: Klaus Weise

Foto: Stephanie Pilick

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news-863 Wed, 22 Nov 2017 13:12:15 +0100 Delegation aus Korea beim LSB http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/delegation-aus-korea-beim-lsb/ Gespräch über „Teilung und Zusammenwachsen Deutschlands am Beispiel des Berliner Sports”  Delegation aus Südkorea ]]> Eine Delegation aus Korea weilt einige Tage auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem Studien- und Dialogprogramm in Berlin. Die Abgeordneten der Koreanischen Nationalversammlung und Vertreter des Koreanischen Sport- und Olympischen Komitees wurden heute beim LSB von Präsident Klaus Böger und Direktor Dr. Heiner Brandi empfangen.

Sie informierten sich bei einem Gespräch im Haus des Sports über „Teilung und Zusammenwachsen Deutschlands am Beispiel des Berliner Sports”. Anschließend besuchten sie im Horst-Korber-Sportzentrum die Gedenkstätte für den Marathon-Olympiasieger 1936.

Die Son Kee Chung-Statue war Ende 2016 im Beisein von Klaus Böger sowie des Botschafter der Republik Korea, Lee Kyung-soo, und des Präsidenten der Son Kee Chung Stiftung, Kim Sung Tae. feierlich eingeweiht worden.

Die Statue erinnert an Son Kee Chung, der als erster Koreaner beim Marathonlauf der Olympischen Spiele 1936 in Berlin die Goldmedaille gewann. Er lief am 9. August 1936 mit 2:29:19,2 Stunden einen neuen Olympischen Rekord und wurde mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem Briten Ernie Harper Olympiasieger. Da Korea zu dieser Zeit Teil des Japanischen Kaiserreichs war, musste Son Kee Chung für Japan unter dem Namen Son Kitei starten. Son Kee Chung starb 2002 im Alter von 90 Jahren. Bei den Olympischen Spielen 1988 trug er die Fackel ins Olympiastadion in Seoul. Er wird bis heute in Südkorea als Nationalheld verehrt.

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news-862 Mon, 20 Nov 2017 14:46:26 +0100 „Keine Lücke zwischen Verein und Zukunft zulassen“ http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/keine-luecke-zwischen-verein-und-zukunft-zulassen/ LSB-Sportentwicklungskonferenz mit Vereins- und Verbandsvertretern über den „Sportverein der Zukunft"  SEK Podium ]]> Der Landessportbund lud am Wochenende Vereinsvertreter, Ehrenamtliche, Sportwissenschaftler und Sportpolitiker zur Sportentwicklungskonferenz ein. Los ging es am Freitagabend im GLS-Campus in Prenzlauer Berg mit moderierten Gesprächsrunden.

Die Impulsreferate „Sportverein der Zukunft – Tradition versus Moderne“ und „Zukunftsorientierte Sportraumentwicklung/ Sportentwicklungsplanung“ hielten am Sonnabend Dr. Arne Göring von der Universität Göttingen und Prof. Dr. Michael Barsuhn vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Brandenburg.

Danach standen fünf Workshops und die Diskussionsrunde „Sport trifft Politik“, u. a. mit Sportstaatssekretär Christian Gaebler, auf der Tagesordnung. Schirmherr war Sportsenator Andreas Geisel. In den Workshops, für die sich 50 Teilnehmer angemeldet hatten, ging es um „Sportverein der Zukunft“, „Sportentwicklung“, „Sportraumentwicklung“, „Inklusion und Integration“ und „Perspektiven der Sportmetropole Berlin 2024“. Die Workshops wurden von den LSB-Verantwortlichen Claudia Zinke (Vizepräsidentin für Sportentwicklung/Breiten- und Freizeitsport), Kirsten Ulrich (Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung), Anke Nöcker (Abteilungsleiterin Sportentwicklung), David Kozlowski (Leiter Sportinfrastruktrur), Monika Heukäufer (Vereinsberaterin) sowie Sportjournalist Clemens Löcke moderiert.

Information, Diskussion, Reflexion hatte LSB-Vizepräsidentin Claudia Zinke als Ziele der Veranstaltung genannt. Der organisierte Sport, so die Teilnehmer, stehe mittendrin in der sich rasant verändernden gesellschaftlichen Wirklichkeit. Es dürfe keine Lücke zwischen Verein und Zukunft entstehen. Globalisierung, Urbanisierung, Digitalisierung, Mobilität, New Work sind wichtige Stichworte. Die Aufgabe für den organisierten Sport heißt: Schwächen überwinden, Stärken ausbauen. Der LSB sei dabei ein starker und strategischer Partner, der aber noch stärker eingebunden werden müsse.

Klaus Bögers energischer Schlusssatz: ,„Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Sport im Verein am nachhaltigsten und am schönsten ist.“ Er verwies darauf, dass mit der geplanten, sechs Jahre gültigen Fördervereinbarung zwischen Senat und LSB („Dafür haben wir zehn Jahre gekämpft“) im Doppelhaushalt 2018/19 „ein qualitativ sehr großer Schritt“ erreicht worden sei, der eine stabile finanzielle Basis sichere.

Text: Klaus Weise

Fotos: Jürgen Engler

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news-860 Mon, 13 Nov 2017 13:43:22 +0100 Turnen bewegt und macht sozial kompetent http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/turnen-bewegt-und-macht-sozial-kompetent/ Erster deutschlandweiter „Tag des Kinderturnens“/Auftakt beim SC Siemensstadt Turntag ]]> Am vergangenen Wochenende fand hierzulande erstmals ein deutschlandweiter „Tag des Kinderturnens“ statt. Die Auftaktveranstaltung war beim SC Siemensstadt in Spandau zu erleben. Wer live vor Ort dabei war, der durfte sich überzeugen: Hier war was los! Das machte auch dem Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Alfons Hölzl, der Vorsitzenden der Deutschen Turnerjugend (DTJ), Kerstin Holze, Peter Lang von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und Ex-Fußball-Nationalspielerin Nia Künzer, Botschafterin der BzgA-Aktion „Kinder stark machen“ sicht- und hörbar Spaß.

Mit der neuen „Offensive Kinderturnen“ und dem ersten deutschlandweiten „Tag des Kinderturnens“ (10.-12.11.) wollen der DTB und seine Landesverbände „gemeinsam mit der BzgA Kinder für Bewegungsangebote begeistern und damit sowohl ihre motorische Entwicklung als auch ihre sozialen Kompetenzen fördern“. Am Auftakt-Wochenende beteiligten sich rund 350 DTB-Vereine mit Aktionen für 10 000 Kinder von drei bis sieben Jahren.

Der „Tag des Kinderturnens“ soll zunächst jährlich bis 2021 am zweiten November-Wochenende stattfinden. Insbesondere sollen mit der „Offensive Kinderturnen“ auch Kids mit erschwertem Zugang zu Sport angesprochen werden. Alfons Hölzl: „Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil für eine ganzheitliche Kindheitsentwicklung.“ Dabei gehe es um „die Teilhabe aller Kinder der Gesellschaft“. Fußball-Ex-Nationalspielerin Nia Künzer begrüßte die Aktion ausdrücklich: „Vom Sport profitiert man sein ganzes Leben lang.“

In Videobotschaften machten sich auch TV-Moderator Johannes B. Kerner und der frühere Turner und heutige Schauspieler Samuel Koch, der seit einem Unfall bei „Wetten, dass …?“ im Rollstuhl sitzt, als Botschafter für die Offensive stark. Sie wollen, dass bis Ende 2018 rund 100 000 Kinder an der Aktion teilgenommen haben und sich 2000 Vereine mit ihren Angeboten beteiligen. Außerdem werden 1000 externe Kooperationen des DTB mit Kitas oder Grundschulen angestrebt. Ob am Ende„ein Alleskönner oder eine Sportskanone herauskommt, ist im Grunde ganz egal”, so Samuel Koch. „Hauptsache, man bekommt die Chance dazu.“

Text/Foto: Klaus Weise

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news-859 Wed, 08 Nov 2017 16:41:18 +0100 Übungsleiter-Lizenzen für Geflüchtete http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/uebungsleiter-lizenzen-fuer-gefluechtete/ Feierliche Lizenz-Übergabe für rund 40 Frauen und Männer Klaus Böger übergibt die Lizenzen ]]> Etwa 40 Geflüchtete wurden an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbundes Berlin zum/r Übungsleiter/in ausgebildet. Nun erhielten sie die C-Lizenz sportartübergreifender Breitensport, die vom DOSB anerkannt wird.

Gemeinsam mit den Sport-Integrations-Coaches des LSB und sieben beteiligten Dozenten wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16-55 Jahren ausgebildet. Sie kommen u.a. aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Libyien und Syrien. Je nach Herkunftssprache wurden sie in zwei Lehrgangsgruppen aufgeteilt, die sich aus arabisch bzw. persisch und französisch sprechenden Männern und Frauen zusammensetzten. Der Unterricht und die Prüfungen fanden auf Deutsch statt und wurden durch Dolmetscher und übersetzte Lehrgangsmaterialien unterstützt.

Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln aus dem „Masterplan Integration und Sicherheit“, die der Berliner Senat dem LSB zur Verfügung stellte. Die Ausbildung ist eine Initiative des LSB-Projekts „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt“, das von Sport-Integrations-Coaches umgesetzt wird.

Narges Tavakkoli aus Afghanistan: „Die Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe neue Leute getroffen und viel gelernt. Es war zwar auch ein bisschen schwierig, aber jetzt bin ich stolz auf mich. Wir haben es nun alle geschafft und freuen uns.“

Abdulrahman Sammar aus Syrien: „Vielleicht mache ich nächstes Jahr meine Ausbildung als Sportlehrer, das dauert dann drei Jahre. Mal schauen, ob das klappt.“

LSB-Präsident Klaus Böger: „Ich freue mich darüber, was Sie geschafft haben nach einem steinigen Weg. Ich hoffe, dass Sie Ihr Wissen nun in den Vereinen weitergeben können. Machen Sie weiter so in Berlin – Sie sind willkommen.“

Hier geht’s zum Film.

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news-858 Fri, 03 Nov 2017 15:35:09 +0100 Berliner Champions 2017 gesucht http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/berliner-champions-2017-gesucht/ Berlin wählt zum 39. Mal die Sportlerinnen und Sportler des Jahres. Abgestimmt werden kann bis zum 26. November Champions Wahl ]]> Los geht’s! Berlin wählt zum 39. Mal die Sportlerinnen und Sportler des Jahres. Abgestimmt werden kann bis zum 26. November 2017 in allen LOTTO-Annahmestellen, bei den Medienpartnern sowie auf hier

Die Berliner Athletinnen und Athleten räumten in den ersten zehn Monaten des Jahres 40 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften ab, darunter elf goldene. Zudem triumphierten zahlreiche weitere Sport- ler und Teams bei weiteren Wettbewerben rund um den Globus und bei nationalen Meisterschaften.

Im Rennen um den Titel „CHAMPIONS 2017“ sind auch wieder die Vorjahressieger in allen vier Kategorien dabei: Bogenschützin Lisa Unruh und Kanute Marcus Groß sowie die BR Volleys und Hertha-Trainer Pál Dárdai. Zur Wahl stehen je zehn Sportlerinnen, Mannschaften und Trainer/Manager – sowie elf Sportler.

Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Teamsprint bei der Bahnrad-EM wurde Robert Förstemann nachnominiert. Der 31-Jährige kann deshalb nur online gewählt werden – die Wahl-Coupons waren schon gedruckt.

Neben der Publikumswahl entscheidet wie im Vorjahr eine Expertenjury mit Sportchefs der Medienpartner sowie Vertreter der Stadt, des LSB und des OSP. Die Ergebnisse der Publikumswahl und der Expertenjury fließen zu jeweils 50 Prozent ins Endergebnis ein.

Alle, die abstimmen, können auch gewinnen: vier VIP-Tickets für die Leichtathletik-EM 2018 in Berlin inkl. Besuch im DLV Club und weitere Preise im Wert von 10.000 Euro.

Die CHAMPIONS 2017 werden am 9. Dezember bei einer Gala im ESTREL vor mehr als 2.000 Gästen geehrt. Die Veranstaltung mit großartigen Show-Acts, erstklassiger Unterhaltung und Tanz steht unter dem Motto „Leichtathletik-EM 2018“.

Informationen/Tickets für die Gala am 9. Dezember gibt hier

Außerdem ist eine begrenzte Anzahl von Tickets für je 125 Euro erhältlich. 

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news-857 Fri, 27 Oct 2017 10:47:38 +0200 100 Jahre Handball http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/100-jahre-handball/ Talkrunde und Buchlesung beim LSB  Handball-Lesung ]]> Es war eine interessante, beeindruckende Reise in die Vergangenheit, mit der sowohl der Handball-Verband Berlin (HVB) als auch der Landessportbund Berlin (LSB) in der gut besuchten Gerhard Schlegel-Sportschule am Priesterweg an das Wachsen und Werden des Handballsports erinnerten, der vor 100 Jahren, am 29. Oktober 1917, vom damaligen Berliner Turner Max Heiser erfunden und in Regeln gegossen wurde und seitdem weltweit eine rasante Entwicklung erfuhr.

War es Zufall oder nicht? Genau 100 Minuten dauerte der von Dr. Thomas Schneider flott moderierte offizielle Teil, der dann später bei den Gesprächen am Kalten Büfett seine ausgiebige Fortsetzung fand. Schließlich gab es viel zu erzählen, denn viele waren gekommen, die selbst Handball-Geschichte schrieben.

 Eingeleitet wurde der Abend mit einer Lesung des Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Leipniz-Universität Hannover), der aus seinem gerade erschienenden Buch „100 Jahre Handball – 50 handverlesene Texte zum Spiel“ ein paar sporthistorisch bemerkenswerte Ereignisse zitierte, die sich auch mit dem deutsch-deutschen Verhältnis während des Kalten Krieges beschäftigten. Wie etwa das heiß umkämpfte, dramatische WM-Spiel im März 1978 in Kopenhagen, als sich die Bundesrepublik und DDR (14:14) gegenüberstanden und wie zu später Stunde der Rostocker Wolfgang Böhme heimlich auf dem Zimmer des Großwallstädter Kurt Klühspies auftauchte, um dort mit Heiner Brand und Co. ein paar Bierchen zu trinken.

Auch Heidi Lange, langjährige Nationalspielerin beim TSV GutsMuts und ehemalige Leiterin des Horst-Korber-Zentrums, berichtete in der nach der Buch-Präsentation stattgefundenen Talkrunde von guten Kontakten, die sich das eine oder andere Mal nach einem offiziellen Ost-West-Treffen ergaben und meinte dann weiter, „doch am nächsten Morgen durfte uns niemand mehr kennen.“

Unter den vielen Gästen war auch Diethard Finkelmann, den man durchaus als amtierenden Weltmeister bezeichnen kann. Er gewann 1966 in der Schweiz mit der bundesdeutschen Nationalmannschaft den letzten Titel auf dem Feld, denn danach wurde nur noch in der Halle gespielt. Mit Wolfgang Braun nahm er als Westberliner auch an den Olympischen Spielen in München 1972 teil. Gleiches galt für den Ostberliner Dynamo-Mann Rainer Zimmermann auf DDR-Seite – damals traf man sich nicht, aber jetzt in der Schlegel-Sportschule.

Ein Wiedersehen gab es auch auf Funktionärsebene. HVB-Präsident Thomas Ludwig traf seinen langjährigen Vorgänger Henning Opitz (1994-2012) und Wolfgang Hartsch, den Ehrenpräsidenten des Brandenburgischen Verbandes, der einst in Teltow spielte und nach der Wende viel für das Zusammenwachsen des deutsch-deutschen Handballs tat.

Text: Hansjürgen Wille

Fotos: Jürgen Engler

Einen kurzen Film über die Veranstaltung zeigen wir hier

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news-856 Fri, 20 Oct 2017 23:35:30 +0200 Fördervereinbarung für den Sport http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/foerdervereinbarung-fuer-den-sport/ Koalition einigt sich auf mehr finanzielle Unterstützung des Vereinssports Geisel Böger ]]> Die Koalitionsvereinbarung wird eingelöst und eine mehrjährige Fördervereinbarung mit dem Landessportbund abgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung haben die Sportpolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen Dennis Buchner (SPD), Philipp Bertram (DIE LINKE) und Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Die Grünen), abgegeben. Der Wortlaut steht hier

LSB-Präsident Klaus Böger: „Ein großer Tag für den Sport. Zehn Jahre Dranbleiben haben sich gelohnt. Die finanzielle Unterstützung stärkt unsere Vereine."

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news-855 Fri, 13 Oct 2017 13:46:09 +0200 Silbernes Lorbeerblatt für sechs Berliner http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/silbernes-lorbeerblatt-fuer-sechs-berliner/ Bundespräsident Steinmeier verlieh höchste staatliche Auszeichnung für Spitzenleistungen im deutschen Sport. Lukas Schubert ]]> Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete heute im Schloss Bellevue deutsche Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Sommer-Deaflympics und der World Games 2017 für ihre herausragenden sportlichen Erfolge mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus.

Unter den Ausgezeichneten waren auch Berliner Athletinnen und Athleten:

• die Deaflympic-Sieger mit dem Bowling-Team, Thomas Fenselau und Kevin Lindemann, sowie Nele Alder-Baerens, die Gold im Marathon und Silber über 10.000 m erkämpfte. Deaflympics sind die Weltspiele im Gehörlosensport.

• der Faustballer Lukas Schubert (Foto) und der Kanupolo-Spieler Jakob Husen, die mit ihren Teams Gold bei der World Games holten, sowie Laura Beuthner, die bei den Spielen der nichtolympischen Sportarten im Bowling gewann.

Foto: DFBL/Schönwandt

Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Auszeichnung für Spitzenleistungen im deutschen Sport. Die Rede des Bundespräsidenten steht hier

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news-854 Thu, 12 Oct 2017 14:47:27 +0200 SPORTBUNT ist online http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sportbunt-ist-online/ Neue Internetseite soll Geflüchteten den Zugang zum Berliner Sport erleichtern sportbunt.de ]]> Über die Angebote und Aktivitäten des LSB im Rahmen des Projekts „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt” informiert die neue Homepage sportbunt.de

Die Inhalte der Seite sind nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch, Arabisch und Farsi verfügbar.

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news-850 Fri, 22 Sep 2017 11:31:51 +0200 „Bewegungsräume in einer wachsenden Stadt” http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/bewegungsraeume-in-einer-wachsenden-stadt/ 60 Teilnehmer diskutierten bei der LSB-Tagung am 18. September über die Entwicklung der Sportstätten-Infrastruktur in Berlin 40 Vereins- und Verbandsvertreter diskutierten zum Thema "Bewegungsräume in einer wachsenden Stadt" ]]> Berlin wächst, der Raum wird knapp. Im Jahr 2030 werden hier voraussichtlich vier Millionen Einwohner leben. Mehr Berliner brauchen mehr Sportstätten. Aber welche und für wen? Wie sehen künftige Sportanlagen aus? Wie werden sie finanziert? Wie können mögliche Konflikte rund um das Thema Sportlärm oder Naturschutz bereits im Vorfeld entschärft werden? Diese und viele andere Fragen waren Themen der LSB-Fachtagung „Bewegungsräume in einer wachsenden Stadt”.

Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Senat, DOSB und gesellschaftlichen Organisationen und  Initiativen diskutierten und informierten sich vier Stunden in der Gerhard-Schlegel-Sportschule. „Es wird überall gebaut, es werden Wohnungen errichtet, neue Gewerbesiedlungen entstehen, die Stadt verdichtet sich und dabei muss auch weiter an den Sport gedacht werden”, sagte LSB-Vizepräsident Thomas Härtel zu Beginn. Die Zahlen in seinem Vortrag machten deutlich, wie groß der Handlungsdruck ist: Allein bei den bezirklichen Sportanlagen gibt es einen Investitionsstau von über 170 Millionen Euro, bei Sportanlagen in der Verwaltung des Bildungssenats sind es rund 245 Millionen Euro. Der LSB fordere deshalb vom Senat, so Thomas Härtel, die Aufstockung der Sanierungsmittel und der Förderprogramme. Neben der Instandhaltung der vorhandenen Anlagen gehe es aber auch darum, betonte er, dass Sport und Bewegung in den Sportentwicklungsberichten und Stadtentwicklungsplänen berücksichtigt werden.

Das sieht auch Sportstaatssekretär Christian Gaebler so. „Sport ist genauso ein drängendes Problem wie der Bau von Wohnungen oder Schulen”, sagte er in seinem Grußwort. „Wir müssen immer mit an den Sport denken”, so Gaebler. „Wenn wir eine neue Schule mit Sporthalle bauen, müssen wir an den Vereinssport denken. Beim Neubau von Stadtteilen den Sport einplanen und Flächen dafür reservieren.”

Weil die Weichen für die Sportstättenentwicklung heute schon gestellt werden, hat der LSB mit der Tagung zur Diskussion eingeladen. Es wurden Beispiele vorgestellt, die zeigen, in welche Richtungen zurzeit gegangen wird. Elke Duda und Stephanie Panzig stellten des Projekt „Sport im Park” vor: In diesem Sommer fanden an drei Standorten Outdoor-Sportangebote statt, die von drei Vereinen organisiert werden: TSV Wittenau, VfL Tegel und VfB Hermsdorf. Unterstützung erhielten sie von der Senatssportverwaltung, dem Bezirksamt und der AOK. „Einfach hinkommen, einfach mitmachen, kostenfrei für die Teilnehmer” war das Motto. Die Motive der Vereine: Ihre Angebote außerhalb der Hallen zeigen, Kurse in den Sommerferien anbieten, neue Mitglieder gewinnen. Wie viele von den 3.500 Teilnehmern den Weg in die Vereine finden, ist noch unklar. Der Modellversuch im Norden Berlins zeigt aber, wie ideenreich und aktiv Sportvereine die gesellschaftlichen Herausforderungen in einer wachsenden Stadt wie Berlin anpacken. Mehr Informationen gibt es hier.

Natursport liegt im Trend. Das bestätigte auch Karsten Dufft vom DOSB. 15 Millionen Menschen treiben regelmäßig Sport im Freien. Deshalb müsse der öffentliche Raum für naturverträglichen Sport gesichert werden. Als Beispiel nannte er das Projekt „Sport-Bio-Diversität”, das der LSB gemeinsam mit dem Verein Rot-Weiss Viktoria Mitte 08 ins Leben gerufen hatte. Rund um den Sportplatz im Weddinger Brunnenviertel wurde gemeinsam mit den Anwohnern ein naturverträgliches Umfeld geschaffen: Flächen begrünt, ein Natur-Lehrpfad eingerichtet, Hochbeete angelegt, Vogelhäuser gebaut und vieles mehr. Ein anderes Beispiel sei der Green Marathon Zürich. Durch die Stadt führt entlang der schönsten Sehenswürdigkeiten eine grüne Linie in Marathon-Länge, die als Spaziergang oder per Rad, mit Walking-Sticks oder joggend zurückgelegt werden kann. Öffentlicher Raum als Sportfläche. Die Vision von Karsten Dufft: „Eine strategische Partnerschaft zwischen ,grüner Szene’ und Sportorganisationen.”

Wie neue Möglichkeiten für Sport und Bewegung in Renaturierungsmaßnahmen einbezogen werden und sich dabei die Bürger umfassend beteiligen können, berichtete Dr. Sylvia Metz vom „Flussbad-Projekt Berlin“. Es geht um die Reaktivierung des Spreekanals in der Mitte Berlins. Entlang der Museumsinsel soll der Fluss mit sauberem Wasser Berliner und Gäste zum Schwimmen einladen. Das Flusswasser soll natürlich gereinigt werden und der Spreekanal im Bereich der Fischerinsel in eine ökologische Wasserlandschaft verwandelt werden. Geplant ist, das Flussbad im Jahr 2025 zu eröffnen. Hier gibt es mehr Infos.

Nach den Vorträgen diskutierten die Tagungsteilnehmer im Rahmen eines World Cafés über ihre Erfahrungen, Erwartungen und Probleme. Sie teilten sich in drei Gruppen auf, die von Söhnke Vosgerau vom Fanprojekt der Sportjugend Berlin, Helmut Heitmann vom Kickprojekt der GSJ und Manuela Stein vom Verein Sportfreunde Kladow moderiert wurden.  

Die Gruppen standen jeweils um einen Stehtisch herum und schrieben die Ergebnisse ihrer Diskussion auf Papiertischdecken. Es ging um drei Themen: 1. Derzeitige Situation der Berliner Sportstätten. 2. Nutzungsmöglichkeiten von anderen Flächen für Sport und Bewegung. 3. Entwicklung von Sporträumen für den zukünftigen Bedarf.

Die Teilnehmer kamen schnell ins Gespräch und zeigten untereinander großes Interesse für ihre Ansichten und Probleme. Für jede der drei Runden waren 20 Minuten vorgesehen, die kaum ausreichten. Die Moderatorin der Veranstaltung, Evelyn  Bodenmeier, musste auf die Einhaltung des Zeitplans drängen. „Es war sehr interessant zu hören, was in anderen Vereinen los ist. Gut war auch, neue Leute kennenzulernen und untereinander ins Gespräch zu kommen”, sagte Gudrun Seeliger vom Hockey-Verband. Auch Angela Haupt vom Landesruderverband war zufrieden. Sie machte deutlich: „Auch Wassersportmöglichkeiten gehören zur Stadtentwicklung. Das soll so bleiben. Aber wenn man hier hört, womit sich andere herumschlagen, relativieren sich die eigenen Probleme ein bisschen.”

Danach gab es den Realitäts-Check. Die Moderatoren trugen die Ergebnisse der Gesprächsrunden vor. Es fielen Stichworte wie: Kooperation von Nutzern, Verwaltung vereinfachen, Vernetzung, Partizipation, Verantwortlichkeit für Instandhaltung, Konfliktmanagement, Kooperation zwischen Schule und Verein, Möglichkeiten für Trendsportarten, Haftungsfragen, Sport als Wirtschaftsfaktor und vieles mehr. Was ist realistisch? Wie geht es weiter?

Eine Vier-Stunden-Tagung löst noch nicht die Probleme. Aber beim Abschluss-Podiumsgespräch mit Thomas Härtel, Karsten Dufft, Gabriele Freytag von der Senatssportverwaltung, Tilmann Heuser vom BUND Berlin und Benita Wübbe von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, war man sich einig: Die Tagung hat gezeigt, dass der Vereinssport ein kompetenter Partner für die Stadtentwicklung ist. Deswegen darf und soll Sport auch immer mitgedacht werden – bei allen Planungen zum Zusammenleben in der wachsenden Stadt.

Als ein Ergebnis dieser Tagung wurde daher vereinbart, sich zu einzelnen Themen in kleineren Runden zu treffen und zu diskutieren. Der Termin wird auf der LSB-Homepage bekannt gegeben.

Einen Film zum Thema gibt es bei YouTube.

 

Fotos: Engler und LSB

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news-846 Thu, 14 Sep 2017 14:24:26 +0200 Sportler mit Hörschädigung zu Übungsleitern ausgebildet http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sportler-mit-hoerschaedigung-zu-uebungsleitern-ausgebildet/ Sieben Sportler mit Hörschädigung haben an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB die DOSB-Übungsleiter-C Lizenz erworben Die frischgebackenen Trainer mit den Dozentinnen Petra Klein und Annette Schulze und Lehrgangsleitung Joana Seydel ]]> Nach zehnmonatiger Ausbildung und einem anstrengenden Prüfungstag, konnten sieben Übungsleiter mit Hörschädigung ihre Urkunden entgegennehmen.

2016 begann die Gerhard-Schlegel-Sportschule, auf Bitten des Gehörlosensportverbandes Berlin, mit der Ausbildung von Sportlerinnen und Sportlern mit Hörschädigung zu Trainern im sportartübergreifenden Breitensport.

Im Gehörlosensportverband sind zahlreiche verschiedene Sportarten organisiert. Die Aktiven nehmen an vielen Wettkämpfen und Meisterschaften, wie z.B. den Deaflympics, erfolgreich teil. Doch eines fehlt: Lizenzierte Trainerinnen und Trainer, die den Sportalltag gestalten. Viele Menschen sind in diesem Bereich ehrenamtlich tätig. Ausbildungen speziell für diese Zielgruppe sind rar.

Der Basislehrgang wurde begleitet von zwei Gebärdensprachdolmetschern. Für den fachlichen Teil der Ausbildung wurden die Dolmetscherkosten so hoch, dass die Durchführung unmöglich erschien. Bundesweit machte das Vorhaben die Runde – u.a. bei DOSB und Deutschem Gehörlosen-Sportverband. Schlussendlich konnte die Ausbildung von zwei Dozentinnen aus Nordrhein-Westfalen, ebenfalls mit Hörschädigung, vollständig in Deutscher Gebärdenspräche durchgeführt werden.

Unterstützt wurde das Projekt von der „Fürst-von-Donnersmarck-Stiftung“ und „Aktion Mensch“.

 

Fotos: Suffner

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news-840 Mon, 11 Sep 2017 14:17:22 +0200 Turnbeutel für Erstklässler http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/turnbeutel-fuer-erstklaessler/ LSB verschenkt Sport-Gutscheine an Berlins frischgebackene Grundschüler Klaus Böger verteilt die Turnbeutel ]]> Berlins Erstklässler sind an ihrem ersten Schultag reich beschenkt worden. Etwa 14.600 Turnbeutel sind von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport an die Kinder verteilt worden. Auch der LSB beteiligte sich an der Aktion – steuerte über 7.200 Sport-Gutscheine bei.

Staatssekretär Christian Gaebler, LSB-Präsident Klaus Böger, BR Volleys-Manager Kaweh Niroomand und die Maskottchen der Berliner Profi-Clubs übergaben die Turnbeutel stellvertretend an die Erstklässler der Alt-Schmargendorf Grundschule in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Zusammen mit Stundenplänen, Schreibblöcken etc. wurden die Gutscheine an Erstklässler von 86 Schulen ausgegeben. Die Kinder können sich nun bei einem Sportverein in ihrer Nähe ausprobieren. 33 Vereine machen mit und wollen die Grundschüler für Sport begeistern.

 

Fotos: Engler

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news-839 Thu, 07 Sep 2017 16:13:26 +0200 Sportpolitik-Check zur Bundestagswahl 2017 http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sportpolitik-check-zur-bundestagswahl-2017/ LSB Berlin stellt zur Bundestagswahl die sportpolitischen Positionen der Parteien vor Bundestag Berlin ]]> Am 24. September 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Dabei werden gesellschaftspolitische Weichen für die kommenden vier Jahre gestellt. Der LSB Berlin stellt Ihnen daher zur Bundestagswahl die sportpolitischen Positionen einiger Parteien aus ihrem jeweiligen Wahlprogramm vor. Die Auswahl der Positionen orientiert sich an den Parteien, die derzeit im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten sind und für den Bundestag kandidieren.

Die Übersicht über die sportpolitischen Positionen finden Sie hier.

Die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zum Nachlesen:

CDU/CSU

SPD

Die Linke

Bündnis90/Die Grünen

FDP

AfD

 

Foto: Arnoldius CC BY-SA 2.5

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news-838 Sun, 03 Sep 2017 17:26:13 +0200 Besucherrekord beim Familiensportfest http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/besucherrekord-beim-familiensportfest/ So viele waren es noch nie: 80.000 Besucher kamen in den Olympiapark Berlin! SCC-Kinderlauf beim Familiensportfest ]]> 80.000 Besucher kamen zum achten „Familiensportfest im Olympiapark Berlin“. Der Landessportbund lud Familien und ihre Freunde zu Spiel, Spaß, Sport und Bewegung ein. Bei Berlins größtem Sport- und Spielfest waren Sportvereine und -verbände mit über 100 Aktionen vor Ort.

Die Mitmach-Angebote reichten von Fun- und Trendsportarten, wie Bungee-Trampolinspringen oder Quidditch, bis zu traditionellen Sportarten, wie Hockey und Bogenschießen. Für alle Altersgruppen war etwas dabei: von Kleinkind-Turnen und Hüpfburg für die Kleinsten bis zu Kistenklettern oder Fechten für die Älteren.

Auch die Berliner Spitzensportvereine waren dabei: Alba, die Füchse Berlin, Fußballer von Union und Hertha mit ihrem Maskottchen Herthinho.

Berlins Diskus-Star Christoph Harting leitete zusammen mit Weitspringerin Melanie Bauschke das BSR-Kindertraining. Kinder zwischen 8 und 14 Jahren hatten sichtlich Spaß bei der 45-minütigen Trainingseinheit mit den beiden Spitzenathleten.

Auf der Gesundheitsmeile konnte man Koordinationsvermögen, Lungenvolumen und Kraft testen. Während des ganzen Tages boten rund 350 Akteure auf der Bühne ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Shows.

LSB-Präsident Klaus Böger: „Das Familiensportfest ist eine farben- und lebensfrohe Visitenkarte des Sports in Berlin. Sie zeigt die Vielseitigkeit des Vereinssports und die Möglichkeiten der Vereine, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sinnvolle, gesunde und preiswerte Freizeitgestaltung zu bieten. Sie zeigt, dass Breitensport genauso wichtig ist wie Spitzensport. Sie zeigt, was ehrenamtliches Engagement möglich macht. Sie zeigt, dass Berlin ohne die Sportvereine ärmer wäre.“

 

Fotos: Jürgen Engler

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news-837 Thu, 31 Aug 2017 17:04:29 +0200 Christoph Harting beim Familiensportfest http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/christoph-harting-beim-familiensportfest/ Diskus-Olympiasieger trainiert den Nachwuchs beim BSR-Kindertraining. Diskuswerfer Christoph Harting beim BSR-Kindertraining ]]> Berlins Diskus-Star Christoph Harting leitet zusammen mit Weitspringerin Melanie Bauschke das BSR-Kindertraining beim „Familiensportfest im Olympiapark Berlin“. Kinder zwischen 8 und 14 Jahren absolvieren mit den beiden Spitzenathleten eine 45-minütige Trainingseinheit.

Los geht es am 3. September um 15 Uhr auf dem Hueppeplatz im Olympiapark Berlin. Zwar ist die Anmeldefrist für Kinder bereits abgelaufen, doch es gibt noch ein paar Last-Minute-Plätze. Zuschauer sind herzlich willkommen!

Das BSR-Kindertraining ist ein Programmpunkt beim Familiensportfest. Berlins größtes Sport- und Spielfest findet am 3. September 2017 von 10 bis 18 Uhr im Olympiapark Berlin statt. Der Landessportbund lädt Familien und ihre Freunde zu Spiel, Spaß, Sport und Bewegung ein. Sportvereine und -verbände sind mit über 100 Aktionen vor Ort, die ebenso wie der Eintritt für alle Besucher kostenfrei sind. Der Landessportbund Berlin rechnet mit rund 70.000 Besuchern.

Weitere Informationen über das Familiensportfest in Berlin am 3. September gibt es hier.

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news-835 Thu, 10 Aug 2017 14:37:02 +0200 Blindenfußball-EM http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/blindenfussball-em/ Vom 18. bis 26. August findet in Berlin am Anhalter Bahnhof die Blindenfußball-EM statt. Blindenfußball-EM 2017 ]]> Beim Blindenfußball gibt es vier Feldspieler mit Dunkelbrillen und einen sehenden Torwart. Hinter dem Tor des Gegners steht ein Rufer, um die angreifenden Spieler zu unterstützen. Rasseln im Ball machen diesen für die Spieler hörbar. Mit dem Ruf „Voy” machen sich die Spieler untereinander bemerkbar. Das Spielfeld ist 40 mal 20 Meter groß. Die Spieldauer beträgt 2 mal 20 Minuten.

Die Gruppen wurden Ende Mai beim LSB im Haus des Sports ausgelost: In der Gruppe A spielen Deutschland, Italien, Rumänien, England und Frankreich, in der Gruppe B Türkei, Belgien, Georgien, Spanien und Russland. Deutschland und Italien bestreiten das Eröffnungsspiel.

Tickets gibt es hier 

Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin stellt den Mitgliedern in den Berliner Sportvereinen und –verbänden Karten zum halben Preis zur Verfügung. Einen entsprechenden Link erhalten sie per Mail vom LSB.

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news-831 Tue, 25 Jul 2017 15:49:26 +0200 Geflüchtete werden Übungsleiter http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/gefluechtete-werden-uebungsleiter/ Ausbildungs-Auftakt an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB Berlin  ]]> Vom 20. Juli bis 1. September absolvieren an der Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbundes Berlin knapp 50 Geflüchtete eine Ausbildung zum/r Übungsleiter/in. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten sie eine vom DOSB anerkannte C-Lizenz sportartübergreifender Breitensport.

Gemeinsam mit den Sport-Integrations-Coaches des LSB und sieben beteiligten Dozenten werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16-55 Jahren ausgebildet. Sie kommen u.a. aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Lybien und Syrien. Je nach Herkunftssprache sind sie in zwei Lehrgangsgruppen aufgeteilt, die sich aus arabisch bzw. persisch und französisch sprechenden Männern und Frauen zusammensetzen. Der Unterricht findet auf Deutsch statt und wird durch Dolmetscher und übersetzte Lehrgangsmaterialien unterstützt. 

An vier Tagen pro Woche haben die Auszubildenden theoretischen und praktischen Unterricht in der Sportschule. Zusätzlich erhalten sie eine Ausbildung in Erster Hilfe und werden 20 Unterrichtseinheiten in ihren Sportvereinen hospitieren. 

Was der LSB den Teilnehmenden bietet:

  • kostenfreie Ausbildung
  • breitgefächerte Ausbildung, die alle Ziel-/Altersgruppen anspricht
  • sprachliche Unterstützung (Dolmetscher, Skript und Erste-Hilfe-Kurs auf arabisch bzw. farsi)
  • praxisorientierte Ausbildung (insbesondere durch obligatorische Hospitationen)
  • individuelle Betreuung durch eine/n Integrations-Coach/in
  • Qualifikation, die um eine sportartspezifische Lizenz erweitert werden kann

Was der LSB den Vereinen bietet:

  • Möglichkeit der aktiven Mithilfe bei der Integrationsarbeit von Menschen mit Fluchthintergrund
  • kostenfreie Ausbildung zum „ÜL-C sportartübergreifender Breitensport“ (DOSB)
  • breitgefächerte Ausbildung, die einen flexiblen Einsatz ermöglicht
  • erworbene Lizenz, die bezuschussungsfähig ist (ÜL-Zuschuss des LSB)

Die Ausbildung ist eine Initiative des LSB-Projekts „SPORTBUNT – Vereine leben Vielfalt“, das von Sport-Integrations-Coaches umgesetzt wird. Finanziert wird sie durch Mittel aus dem „Masterplan Integration und Sicherheit“, die der Berliner Senat dem LSB zur Verfügung stellt.

Alireza Azizi aus Afghanistan: „Ich mache dies Ausbildung für meine Zukunft und um Erfahrungen zu sammeln.“ Er möchte Fußballtrainer werden.

Sabrina Hampe, Projektleiterin SPORTBUNT: „Wir geben vielen motivierten Menschen die Möglichkeit, den ersten Schritt in die berufliche Integration zu gehen und helfen ihnen somit auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer sehen die Ausbildung als Chance, nicht nur ihren beruflichen Alltag zu gestalten, sondern auch, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.“

 

Fotos: Jaro Suffner

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news-815 Mon, 24 Jul 2017 14:25:00 +0200 Veranstaltung „Bewegungsräume in einer wachsenden Stadt“ http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/veranstaltung-bewegungsraeume-in-einer-wachsenden-stadt/ 18. September 2017, 16 bis 20 Uhr, Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB, Priesterweg 4, 10829 Berlin-Schöneberg Sportplatz Berolina ]]> Einladung zur LSB-Veranstaltung

„Bewegungsräume in einer wachsenden Stadt“

am Montag, 18.09.2017, 16.00 bis 20.00 Uhr in der Gerhard-Schlegel-Sportschule am Priesterweg 4 in 10829 Berlin (Schöneberg)

2030 werden voraussichtlich etwa vier Millionen Menschen in Berlin leben. Für unsere Stadt eine große Herausforderung. Zu einer gelungenen Stadtentwicklung gehört weit mehr als Wohnungsbau. Wir wollen die Attraktivität Berlins erhalten. Wir müssen Freiräume für Bewegung und Sport sichern und erweitern. Schon heute sind die Flächen für Sport knapp und viele klassische Sportanlagen befinden sich in einem schlechten Zustand. Berlin muss auch in Zukunft eine Sportmetropole bleiben. Hierfür müssen wir heute die Weichen stellen.

Der Landessportbund Berlin möchte daher mit Entscheidungsträgern aus allen relevanten Bereichen über die sportliche Infrastruktur Berlins diskutieren und lädt alle Interessierten ein, sich am Diskussionsprozess zu beteiligen. Sport, Politik, Naturschutz, Stadtentwicklung, Bildung, Gesundheit, Soziales und Kultur auf Landes- und Bezirksebene sind aufgefordert, ihre Ideen für ein bewegungs- und sportorientiertes Zusammenleben in der Stadt einzubringen.

Wir wollen mit Berlinerinnen und Berlinern ins Gespräch kommen und die Bedingungen für ein gelungenes, bewegungsförderndes und sportaktives Leben in der wachsenden Stadt aufzeigen. Dabei wird es u. a. auch darum gehen, Fördermöglichkeiten bei der Sanierung und Entwicklung vereinseigener und öffentlicher Sportanlagen aufzuzeigen und Möglichkeiten zu präsentieren, wie Sportvereine ihre Umgebung als Bewegungsraum nutzen können.

Anmelden können Sie sich bis zum 1. September 2017 bei Janine Endres unter jendres@lsb-berlin.de bzw. 030/30002-108.

Vorläufiges Programm:

Begrüßung durch LSB-Vizepräsident Thomas Härtel

Grußwort StS Christian Gaebler

I. Impulsvorträge (je 15 min)

a) Einführung in das Thema durch Thomas Härtel: Was will der Sport? Was kann der Sport? Was soll der Sport?

b) Ein Beispiel aus der Praxis: Sportvereine im Park Elke Duda (TSV Wittenau)

c) Sport.Stadt.Natur - Kooperationen im urbanen Raum Karsten Dufft (DOSB)

d) Bewegende Stadtentwicklung. Ein Beispiel Jan Edler (Flussbad Berlin e.V.) Pause

II. World Café

Themen:

a) Breitensport im städtischen Raum: Welche Art von Sportanlagen brauchen wir in der wachsenden Stadt?

b) Alternative Flächen für Sport und Bewegung: Wo gibt es sie und welche Rolle nimmt der organisierte Sport dabei ein?

c) Entwicklung öffentlicher und vereinseigener Sportanlagen: Welche Fördermöglichkeiten gibt es, was sollten öffentliche Verwaltungen und Vereine beachten?

Pause

Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops / Aufträge an Politik, Sportverbände und Zivilgesellschaft

Thomas Härtel / Gabriele Freytag (SenInnSport) / Karsten Dufft (DOSB) / Tilmann Heuser (BUND Berlin) / Thorsten Tonndorf (SenStadtWohn) / Ursula Renker (SenUVK)

Moderation der Veranstaltung: Evelyn Bodenmeier

Foto: Engler

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news-830 Thu, 20 Jul 2017 11:06:24 +0200 Ein Abend mit BiSS in der Spielbank Berlin http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/ein-abend-mit-biss-in-der-spielbank-berlin/ 45 Spitzensportler erhielten Förderverträge des LSB, die mit insgesamt 250.000 Euro dotiert sind Beraterverträge Gruppenbild ]]> BiSS – Berlin ist SpitzenSport hieß es am 19. Juli 2017 in der Spielbank Berlin. 45 Berliner Sportlerinnen und Sportler aus 17 Sportarten erhielten im STERNBERG-Theater der Spielbank Berlin die Beraterverträge des Landessportbundes. Die Fördervereinbarungen haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit insgesamt 250.000 Euro dotiert.

„Ich freue mich riesig über diese Unterstützung. Die Fördervereinbarungen sind eine große Anerkennung und ein wichtiger finanzieller Baustein“, sagte Eisschnellläuferin Bente Kraus, die den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen PyeongChang entgegenfiebert.

Das Highlight Olympia hat Lisa Unruh bereits hinter sich. Sie gewann 2016 in Rio Silber. „Herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung“, sagte die Berliner Bogenschützin. „Ich bin sehr froh, dass es diese Förderung gibt. Sie ist für uns aus den Randsportarten sehr wichtig. Denn trotz des Erfolges sind wir keine Großverdiener – und diese Unterstützung macht einiges leichter!"

Rund die Hälfte der 45 Athletinnen und Athleten aus der Sportmetropole nahm die Beraterverträge persönlich aus den Händen von Landessportbund-Präsident Klaus Böger und Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr entgegen.

Seit 2002 werden die mit vielfältiger ideeller und finanzieller Unterstützung verbundenen Verträge mit den erfolgreichsten Berliner Athletinnen und Athleten geschlossen. Ausschlaggebend dafür sind das Erststartrecht für einen Berliner Verein sowie die sportlichen Leistungen der vergangenen zwei Jahre. Anhand eines Punkteschlüssels werden die für die Förderung infrage kommenden Sportlerinnen und Sportler ermittelt.

Beraterverträge erhalten: Anton Braun (Rudern), Marianne Buggenhagen (Paralympics), Lisa Graf (Schwimmen), Marcus Groß (Kanu), Martin Häner (Hockey), Christoph Harting (Leichtathletik), Julia Harting (Leichtathletik), Robert Harting (Leichtathletik), Patrick Hausding (Wasserspringen), Philipp Herder (Turnen), Lisa Jahn (Kanu), Lucas Jakubczyk (Leichtathletik), Frederik Johne (Rudern), Victoria Jurczok (Segeln), Nina Kamenik (Eishockey), Phillip Kasüske (Segeln), Tom Kierey (Paralympics), Maximilian Korge (Rudern), Bente Kraus (Eisschnelllauf), Patrick Kreisel (Wasserspringen), Andreas Kuffner (Rudern), Leonie Kullmann (Schwimmen), Peter Liebers (Eiskunstlauf), Anika Lorenz (Segeln), Sven Maresch (Judo), Lou Massenberg (Wasserspringen), Claudia Pechstein (Eisschnelllauf), Theo Reinhardt (Radsport), Elena Richter (Bogenschießen), Martin Sauer (Rudern), Annika Schleu (Moderner Fünfkampf), Jacob Schopf (Kanu), Verena Schott (Paralympics), Daniela Schulte (Paralympics), Karl Schulze (Rudern), Lisa Schuster (Eishockey), Xiaona Shan (Tischtennis), Petrissa Solja (Tischtennis), Nora Subschinski (Wasserspringen), Thomas Ulbricht (Paralympics), Lisa Unruh (Bogenschießen), Laura Vargas Koch (Judo), Christina Maria Wassen (Wasserspringen), Elena Wassen (Wasserspringen), Martin Zwicker (Hockey).

LSB-Präsident Klaus Böger: „Unsere Athletinnen und Athleten zeigen, was mit Willen, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit im Leben zu erreichen ist. Insofern sind sie Vorbilder und großartige Repräsentanten der Sportmetropole Berlin. Wir würdigen heute ihre Erfolge. Zugleich möchten wir die aussichtsreichen Kandidaten für die olympischen Winterspiele finanziell unterstützen. Dabei helfen unsere Partner und Sponsoren. Ich danke ihnen dafür.“

Dr. Harry Bähr, Leiter Olympiastützpunkt Berlin: „Berlin ist Spitzensport – die Beraterverträge gehen an die Berliner Sportlerinnen und Sportler mit den besten sportlichen Ergebnissen. Sie betreiben ihren Sport mit großer Leidenschaft, großem Ehrgeiz und stehen dabei tagtäglich vor der Herausforderung, die Kosten für ihren Sport und ihren Lebensunterhalt finanziell abzusichern. Die Beraterverträge sind nicht nur eine Auszeichnung für ihre sportlichen Leistungen, sondern auch eine wertvolle finanzielle Unterstützung für ihren hohen sportlichen Aufwand. Mein Dank gilt ausdrücklich auch allen Trainern, Betreuern, Familien, Partnern und Teams, die hintern den Aktiven stehen.“

Freuen konnten sich am heutigen Abend auch die 20 Nachwuchssportler des GEGENBAUER-Juniorteams. Die Top-Talente aus der Sportmetropole wurden im Rahmen von BiSS – Berlin ist Spitzensport der Öffentlichkeit vorgestellt.

Fotos: Camera4

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news-828 Fri, 14 Jul 2017 13:42:27 +0200 Sommerempfang des Berliner Sports http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/sommerempfang-des-berliner-sports/ Über 100 Gäste kamen ins Haus des Sports/Talkrunde mit Senator Geisel und Präsident Böger Sommerfest 2017 Plenum ]]> Der LSB hatte zum „Sommerfest des Berliner Sports“ eingeladen. Über 100 Gäste kamen ins Haus des Sports an der Jesse-Owens-Allee. Mit dabei waren Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, und Karin Halsch, Vorsitzende des Sportausschusses im Abgeordnetenhaus von Berlin. Eingeladen waren außerdem die Sportpolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien, die LSB-Präsidiumsmitglieder, die Präsidenten bzw. Vorsitzenden der LSB-Mitgliedsorganisationen, LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch, weitere Ehrenmitglieder und Repräsentanten der Berliner Sportpolitik.

Senator Andreas Geisel und LSB-Präsident Klaus Böger antworteten zu Beginn des Abends in einer von RBB-Reporterin Ina Czycykowski moderierten Talkrunde auf aktuelle sportpolitische Fragen. Dabei ging es vor allem um Sportinfrastruktur, die Zukunft des Olympiastadions und die geplante Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Landessportbund und dem Senat, die auch Bestandteil der Koalitionsvereinbarung ist. „Wir müssen die Finanzierung des Sports in der Hauptstadt langfristig sicherstellen”, sagte Senator Geisel. „Es hängt noch am Geld. Wir sind noch 1,7 Millionen Euro auseinander, gehen aber jetzt in die Haushaltsberatungen und da bin ich optimistisch.”

Anschließend nutzen die Gäste die Gelegenheit zum Gedankenaustausch in informeller Atmosphäre. „Es ist ein wunderschöner Abend und gut, gemeinsam mit der Senatssportverwaltung und dem LSB auch mal die anderen Verbandspräsidenten zu treffen”, sagte Thorsten Süfke, Präsident des Landestanzsportverbandes. „Das Schöne ist, dass man sich mal außerhalb von Tagesordnungen und Sitzungen besprechen kann”, so Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes.

Fotos: Jürgen Engler

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news-827 Thu, 13 Jul 2017 17:38:15 +0200 „Band für Mut und Verständigung 2017“ http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/band-fuer-mut-und-verstaendigung-2017/ LSB-Präsident Klaus Böger zur heutigen Verleihung der Auszeichnung: „Wichtig, dass immer auch Vertreter des Sports dabei sind“ RC Grunewald ]]> Der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, hat heute im Berliner Rathaus Auszeichnungen mit dem „Band für Mut und Verständigung“ des gleichnamigen Bündnisses aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen vorgenommen.Schwerpunktmäßig wurden Menschen geehrt, die sich für die Integration von Flüchtlingen engagiert hatten.

Der Präsident des Landessportbundes Berlin ,Klaus Böger, äußerte sich zufrieden, dass mit den Ausgezeichneten auch die Bereitstellung von Sportangeboten für die Neubürger Würdigung erfahre. Allein in Berlin haben sich bisher mehr als 100 Sportvereine in der Flüchtlingsbetreuung engagiert. Sportangebote seien aber auch noch von anderen Trägern organisiert worden. „Für uns macht es keinen Unterschied, ob im konkreten Fall ein Sportverein, eine Kirchengemeinde oder die Volkssolidarität den Flüchtlingen ein Bewegungsangebot gemacht hat“, so der LSB-Präsident. Insgesamt allerdings dominierten auf diesem Feld die Vereine.

Foto: LSB-Präsident Klaus Böger bei einem Besuch im Reitclub Grunewald, der Angebote für Geflüchtete organisiert.

Fotograf: Jürgen Engler

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news-823 Fri, 07 Jul 2017 15:58:13 +0200 Leistungssport: Weichen für die Zukunft gestellt http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/leistungssport-weichen-fuer-die-zukunft-gestellt/ Im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhaues wurde heute das „Berliner Leistungssportkonzept 2024“ vorgestellt. Talentiade 052017 ]]> Berlins Sportsenator Andreas Geisel lobte das Leistungssport-Konzept: „Es ist ein klares Bekenntnis zum Spitzensport – so wie wir es bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben. Damit schaffen wir die Basis für die Erfolge von morgen“, sagte Andreas Geisel. “Wir wollen, dass sich noch mehr Talente erfolgreich entwickeln können und Berliner Athletinnen und Athleten auch in der Zukunft eine wichtige Rolle im internationalen Wettbewerb spielen“, so der Senator.

Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin (LSB) und dem Olympiastützpunkt (OSP) erarbeitet. Auf Grundlage des vom Senat verabschiedeten Grundsatzpapiers „Sport in Berlin – Perspektiven der Sportmetropole 2024“ konkretisiert es die künftige Strategie für den Bereich Leistungssport mit der Spitzen- und Nachwuchsförderung und bildet so ein Gesamtkonzept für den Berliner Sport.

Es beinhaltet eine bessere Verzahnung von Landes- und Bundesstützpunkten sowie der Eliteschulen des Sports, dem Olympiastützpunkt Berlin, den Vereinen und Fachverbänden. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die bessere Sichtung und Förderung von Talenten. Dabei werden die Grundlagen bereits über die Bewegungsförderung im Kita- und Grundschulalter gelegt. Dies sieht auch der LSB so. Präsident Klaus Böger verspricht daher, dass man gemeinsam alles daran setzt, in der Nachwuchsarbeit in Deutschland wegweisend zu werden.

„Die Trainerinnen und Trainer nehmen dabei eine Schlüsselposition ein“, sagte Senator Geisel. „Berlin setzt auf gute Rahmenbedingungen. Dazu gehören die Bereitstellung und der Betrieb von leistungssportspezifischen Wettkampf- und Trainingsstätten ebenso, wie angemessen honorierte Ausbilderinnen und Ausbilder. Wir wollen die Besten haben.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Berliner Leistungssportkonzepts ist eine bessere Unterstützung der Athletinnen und Athleten über den Sport hinaus. Die Aktiven sind einer steten Doppelbelastung von Sport auf der einen Seite und Schule, Berufsausbildung oder Studium auf der anderen Seite ausgesetzt. Die so genannte „Duale Karriere“ kann zum Beispiel durch die Weiterentwicklung der Zugangserleichterungen für das Studium an den Hochschulen mit ihrer Nähe zu den Berliner Trainingsstandorten gefördert werden. „Aber auch die Unternehmen sind gefragt“, forderte Senator Geisel. „Sportlerinnen und Sportler haben bereits viele wichtige berufliche Qualitäten unter Beweis gestellt.“ Verlängerte Ausbildungszeiten oder ein flexibles Zeitmanagement seien gute Investitionen. Auch die Berliner Verwaltung und die landeseigenen Betriebe werden hier nicht nachstehen.

„Schon heute ist der Berliner Leistungssport im bundesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt. Mit seiner Infrastruktur, den vielen leistungsfähigen Trainingsstandorten sowie den zahlreichen Veranstaltungen, ist er auch für Spitzenverbände attraktiv“, sagte Geisel. Das unter Berücksichtigung der parallel auf Bundesebene geplanten Neustrukturierung der Leistungssportförderung erarbeitete Berliner Konzept werde dafür sorgen, dass „die Sportmetropole Berlin auch künftig Deutschlands Spitzensportstandort Nummer Eins bleibt.“

Foto: Jürgen Engler

 

 

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news-822 Thu, 29 Jun 2017 16:25:33 +0200 LSB-Sportforum Ehrenamt http://www.lsb-berlin.net/aktuelles/news/details/lsb-sportforum-ehrenamt/ Vereins- und Verbandsvertreter diskutierten über „Modelle ehrenamtlichen Engagements – Wege zur Überwindung einer Krise“ Forum Ehrenamt ]]> Beim 2. LSB-Sportforum Ehrenamt mit der Überschrift „Modelle ehrenamtlichen Engagements – Wege zur Überwindung einer Krise“ hatten sich um die 40 Interessenten in der Schöneberger LSB-Sportschule versammelt, um drei Stunden zuzuhören, zu diskutieren, Erfahrungen und Vorschläge zu präsentieren. Dass die Teilnehmer keinen Spickzettel mit Wunderlösungen und Erfolgsgeheimnissen in die Hand gedrückt bekommen würden, war allen klar – aber es gab Anregungen, Anstöße, Aha- und Juhu-Effekte, Ernstes, Besinnliches und - das empfand der Besucher als wohltuend – auch Heiteres. Ganz der ausliegenden, sehr anschaulichen LSB-Broschüre „Ehrenamt im Berliner Sport. Training-Technik-Taktik“ gemäß, die viel mehr als bedrucktes Papier, sondern echtes Hilfsmittel im besten Sinne ist. Dort findet sich z.B. im Kapitel Taktik als Präambel für „22 Wege, tolles Engagement zu würdigen und den Zusammenhalt im Verein zu würdigen“ Artikel 1: „Lächle! Fröhliche Vereine erreichen mehr“.

So war es auch beim Forum, das mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Ronald Wadsack (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften) begann. Er ging die Sache zwar theoretisch an, verlor aber nie den Bodenkontakt und band Dargelegtes praktisch an. Das war griffig, schlüssig, anregend. So, wenn er den Vereinen „Schritte zur Zukunftsfähigkeit“ nahelegte, und dazu die Aussage packte: „Wir müssen uns um die Zukunft kümmern, denn wir müssen den Rest unseres Lebens darin verbringen“. Vereinskultur, Vereinsführung, Vereinsprogramm, Arbeitsinhalte, Partner – Stichworte für ausfüllende Debatten gab es zuhauf. Sie gipfelten für Wadsack in der Schlüssel-(Warum)frage: Warum soll ich Mitglied sein? Warum Zeit für Mitarbeiter(gewinnung) einbringen? Warum als Unternehmen oder als Kommune den Verein unterstützen? Je nachdem, wie die Antwort ausfüllt, werden auch die Ergebnisse oder die Erfolge der Vereinsarbeit sein. Das schließe Nachdenken über Teamwork, Investitionen (Schulden wie neu geplante Vorhaben), grundlegende Ideen (Digitalisierung, Demografie, Trensport) mit ein – in Verbindung mit allen Lebensphasen der zu gewinnenden Vereinsmitglieder hinweg, Schule, Studium, Haushalt, Beruf, Hobbies, nachberufliche Phase. Ein Ehrenamt auszuüben, ist für Wadsack kein Einmal-Akt, sondern ein Prozeß. Der beginnt mit dem Aufbau der Mitarbeitsbereitschaft, setzt sich mit Übernahme einer Aufgabe fort und geht über in permanente Entwicklung der Motivation zur Mitarbeit.

Mit dem Ende des Vortrags war die Stunde für drei Praxisbeispiele gekommen, die das Referierte in vielen Punkten treffend illustrierten. Manuela Stein/Cindy Kotlinsky von den Sportfreunden Kladow, (Vorsitzende und Geschäftsführerin), Aleksander Dzembritzki (Ex-Rütli-Schulleiter in Neukölln, SPD-Bezirksverordneter in Reinickendorf), Vorsitzender des Wander-Paddler-Havel e.V., und Andreas Moser vom Wander-Segler-Verein 1922 e.V. sprachen über Probleme, aber auch Chancen für das Ehrenamt in der Vereinsarbeit. Bei den Sportfreunden Kladow (SFK) hat man neben den Vorstand mit Manuela Stein als ehrenamtlicher Vorsitzenden mit Cindy Kotlinsky eine hauptamtliche Geschäftsführerin gesetzt, die nach eigenem Bekunden inzwischen einen „Fulltime-Job“ ausübt. „Das Hauptamt entlastet das Ehrenamt“, sagt sie und sieht sich absolut nicht in Konkurrenz, sondern als Partner. „Wir haben eine klare Rollenverteilung, wer für was verantwortlich ist. Ich bin quasi der administrative Teil und kann die Mitglieder auch näher an Vereinsentscheidungen heranführen.“ Diese Art der Verbindung zwischen Haupt- und Ehrenamt ist nur eine Möglichkeit, andern Orts kommt man (noch) ohne das Hauptamt aus.

Einen Königsweg, so oder so, gibt es nicht – die Lösungen, wie sich die Vereine am besten behaupten und entwickeln, sind singulär. Klar freilich ist auch, die Herausforderungen der Zukunft werden nicht geringer. Andreas Moser von den Wander-Seglern sprach am Ende fast so etwas wie das „Amen“ der belebenden Debatte des Forums. „Unser größtes Problem ist, wie gehen wir miteinander um, welche Kommunikationskultur pflegen wir. Dabei ist jedes Mitglied wichtig. Wir sollten uns über jeden Einzelnen freuen, dass er da ist.“

Text: Klaus Weise

Foto: Jaro Suffner

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