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Freiwilliges Soziales Jahr im Sport (FSJ)

Die Sportjugend als Träger des FSJ im Sport

Die Sportjugend Berlin ist anerkannter Träger im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport. Das FSJ, welches ursprünglich nur in karitativen Einrichtungen durchgeführt werden konnte, ist seit 2001 im Bereich des Sports möglich.

Für Berliner Sportvereine bedeutet dies sowohl eine große organisatorische aber vor allem auch pädagogische Unterstützung in der Kinder- und Jugendarbeit. Neben der Ausbildung zum Lizenz-Übungsleiter beinhaltet das FSJ auch den Erwerb der Jugendleitercard (Julei-Ca). Die JuleiCa bescheinigt den Jugendlichen pädagogische Qualifikation und viagra online without a prescription ehrenamtliches Engagement im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit und buy cheap viagra wird nach festgelegten Standards von Jugendverbänden vergeben. Sie ist ein bundesweit anerkannter Ausweis und cialis woman hat eine Gültigkeit von drei Jahren.

Als Einsatzstellen im Freiwilligen Sozialen Jahr kommen Sportvereine, und -einrichtungen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und free viagra Jugendliche organisieren oder sonstige Betreuungsdienste für diese Zielgruppe anbieten. Dies sind in erster Linie Sportvereine, Sportverbände und approved cialis pharmacy Sportjugendclubs. Weiterhin sind auch soziale Einrichtungen, die überwiegend sportliche Jugendarbeit leisten bzw. den Teilnehmer in diesem Bereich einsetzen wollen, möglich.

Informationen für Bewerber/-innen

Der Bewerbungszeitraum für den Jahrgang 2014/2015 ist beendet! Die Bewerbungsfrist für das kommende FSJ-Jahr endete am 30.06.2014.

 

Wir haben auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Bewerbungen erhalten, als uns Plätze zur Verfügung stehen.

Aufgenommen werden können nur noch Teilnehmer, die sich selbstständig eine Einsatzstelle suchen (z.B. im eigenen Verein). Für den nächsten Jahrgang 2015/2016 beginnt die Bewerbungsphase im Januar 2015.  

 

Bewerbungsunterlagen:
Bewerbungsanschreiben (warum ein FSJ?, bisheriges sportliches Engagement) Bewerbungsbogen (siehe PDF Dokument in der rechten Spalte)
tabellarischer Lebenslauf
Foto
letztes Schulzeugnis

Bitte keine aufwendigen Bewerbungsmappen verwenden!

 

mögliche Einsatzbereiche und viagra buy Tätigkeiten:
Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein (Schwerpunkt Training und overnight canadian viagra Betreuung) Organisation, Verwaltung, Vereinsmanagement, eigenverantwortliche Projekte, Mitarbeit in sport- und bewegungsorientierten Kindertagesstätten, Planung und cialis no prescription Durchführung von Schulsport-Arbeitsgemeinschaften

Arbeitszeit/Urlaub/Aus- und Fortbildung:

  • Arbeitszeit: 39 Std./Woche
  • finanzielle Vergütung in Form eines "Taschengeldes" (Kindergeld läuft weiter, sämtliche Sozialversicherungsabgaben werden vom Träger übernommen)
  • 26 Urlaubstage
  • Ausbildung im Rahmen des FSJ von der Sportjugend finanziert
    mind. 25 Tage für Ausbildung (DSB-Übungsleiterlizenz, JuLeiCa, Einführungs-, Zwischen- und Abschlussseminar) im Rahmen der Dienstzeit

 

Ein FSJ ist übrigens auch im eigenen Sportverein möglich. Wenn der Verein noch nicht als Einsatzstelle im FSJ anerkannt ist, hilft eine Anfrage beim Vorstand, ob ein Engagement im FSJ denkbar ist. Gern stehen wir in diesem Fall beratend zur Seite.

Achtung:
Die Berliner Einsatzstellen im FSJ im Sport stellen in der Regel keine Unterkunft und buy discount cialis Verpflegung zur Verfügung. Eine Unterkunft in Berlin bzw. im Umland ist daher empfohlen.

Voraussetzungen für eine Bewerbung:Erfahrungen im Sportverein, sportliches Engagement, Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten, Erfüllung der Vollzeitschulpflicht, Freude an der Arbeit mit Kindern

FSJ von A-Z - das Lexikon

A

Abschlussseminar
=>Seminare

Abschlusszeugnis
Auf Wunsch erhalten die FSJ`ler/innen ein qualifizierendes Abschlusszeugnis, in dem berufsqualifizierende Merkmale aufgeführt werden und buy viagra cheap Angaben zu Leistungen und Führung während der Dienstzeit aufgenommen werden. Das Zeugnis wird nach Rücksprache mit der Einsatzstelle durch den Träger ausgestellt. Alle FSJ`ler/innen, die mindestens sechs Monate ihres Freiwilligendienstes abgeleistet haben, erhalten zudem eine entsprechende Bescheinigung.

Altersbegrenzung
Das FSJ kann von jungen Menschen geleistet werden, die ihre Vollzeitschulpflicht absolviert und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. FSJ’ler/innen sind dadurch im Regelfall mindestens 16 Jahre alt. Es muss in jedem Fall gewährleistet sein, dass die jungen Menschen den Tätigkeiten im FSJ körperlich und geistig gewachsen sind. Für die obere Altersgrenze gilt, dass ein/e Teilnehmer/in das FSJ nur antreten kann, sofern er/sie in dem Kalenderjahr, in dem das FSJ beginnt, nicht 27 wird. Eine Ausnahme besteht, wenn er/sie das FSJ vor Erreichen des 27. Lebensjahres vertragsgemäß beendet (Beispiel: FSJ von Januar bis November, 27. Geburtstag im Dezember des gleichen Jahres). Das 27. Lebensjahr darf bei Beginn keinesfalls vollendet sein.

Anerkennung als Einsatzstelle
Die Anerkennung als Einsatzstelle wird bei der Landessportjugend desjenigen Bundeslandes beantragt, in dem sich die Einsatzstelle befindet. Im Regelfall ist die Mitgliedschaft im LSB Voraussetzung.

Anerkennung als Träger des FSJ im Sport
Träger des FSJ im Sport müssen nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz von der zuständigen Landesjugendbehörde als Träger für das FSJ anerkannt werden. Derzeit sind sechzehn Jugendorganisationen der Landessportbünde in allen Bundesländern als Träger des FSJ im Sport anerkannt, in Niedersachsen zudem der ASC Göttingen, der das FSJ in Kooperation mit der Sportjugend Niedersachsen durchführt.

Anleitung
Die fachliche und persönliche Anleitung der FSJ’ler/innen durch die Einsatzstelle ist Bestandteil der im Gesetz vorgeschriebenen pädagogischen Begleitung. Sie beinhaltet die Einarbeitung und die Betreuung während des Einsatzes. Die Einsatzstelle benennt eine Fachkraft als Praxisanleiter/in, die mit den FSJ’ler/innen in ihrem Arbeitsalltag regelmäßig Kontakt hat. Die Fachkraft ist zuständig für die fachliche Einarbeitung und Anleitung der Teilnehmer/innen sowie für die Klärung des Aufgabengebietes entsprechend den individuellen Fähigkeiten der Freiwilligen (Einarbeitungsphase).Darüber hinaus muss der/die Anleiter/in auch für persönliche Fragen zur Verfügung stehen, die nicht direkt mit der Tätigkeit zu tun haben, aber im Zusammenhang mit der Reifungsphase des jungen Menschen stehen.
Die FSJ-Träger haben darauf zu achten, dass die fachliche und pädagogische Anleitung durch die Einrichtung gewährleistet wird.

Ansprechpartner
Ansprechpartner für Jugendliche, die ein FSJ absolvieren möchten, und für Vereine, die eine FSJ-Stelle anbieten möchten, ist die zuständige Landessportjugend, in Niedersachsen auch der ASC Göttingen (=>Träger).

Arbeitgeber
Arbeitgeber für Freiwillige sind i.d.R. die Träger des FSJ. Das bedeutet, dass sich die Freiwilligen bei Fragen, die Vereinbarungen, Sozialversicherung, Personalpapiere, Bescheinigungen, Taschengeldauszahlung etc. betreffen, an diese wenden müssen. Wird eine Vereinbarung nach §11,2 JFDG geschlossen, übernimmt die Einsatzstelle die Arbeitgeberfunktionen. Der Träger übernimmt aber Aufgaben der Einsatzstelle in ihrem Namen und auf ihre Rechnung.

Arbeitsbereiche
Die Tätigkeiten der FSJ’ler/innen variieren je nach Angebot und Kooperationspartner der Einsatzstelle, grundsätzlich gilt aber, dass sie hauptsächlich mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Sport zu tun haben müssen (=>Aufgaben im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport).

Arbeitsgruppe FSJ im Sport
In der vom dsj-Vorstand berufenen AG „FSJ im Sport“, die von der Deutschen Sportjugend koordiniert wird, treffen sich Vertreter/innen der Landessportjugenden, um das FSJ im Sport weiterzuentwickeln und zu begleiten.

Arbeitskleidung
Die Einsatzstellen, die eine spezielle Arbeitskleidung erfordern bzw. wünschen, haben diese den FSJ´ler/innen unentgeltlich zu stellen und dann auch für die notwendige Reinigung/Instandsetzung zu sorgen.

Arbeitslosengeld I/II (Hartz IV)
Das aus dem FSJ erzielte Einkommen wird vollständig auf Alg I/Alg II angerechnet.

Arbeitslosenversicherung
Für die FSJ’ler/innen sind vom Träger, ggf. im Namen und auf Rechnung der Einsatzstelle, Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abzuführen. Bestand in den letzten vier Wochen vor der Ableistung des FSJ ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, sind erhöhte Beiträge zu entrichten. Deswegen verlangen viele Träger, dass zwischen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und dem Beginn des FSJ mehr als ein Monat liegen oder dass der anfallende Mehrbeitrag von der Einsatzstelle getragen werden muss.

Arbeitslosmeldung
FSJ’ler/innen müssen sich nach § 37b SBG III (Hartz-Gesetz I) spätestens drei Monate vor Ende ihres Freiwilligendienstes persönlich beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden, um ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld und andere Leistungen zu bewahren.

Arbeitsmarktneutralität
Der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität besagt, dass der Einsatz von FSJ’ler/innen als Ersatz für die Besetzung von Planstellen untersagt ist.

Arbeitspapiere
Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsnummer und die Mitgliedsbescheinigung einer gesetzlichen Krankenkasse sind dem Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres rechtzeitig vorzulegen.

Arbeitsschutzvorschriften
Das Jugendfreiwilligendienstegesetz legt fest, dass die Arbeitsschutzvorschriften für eine Tätigkeit im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Anwendung finden: Betriebs- und Gefahrenschutz, Unfallversicherungsschutz, Arbeitsschutz, Frauen- und Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz, Schutz von Schwerbehinderten.

Arbeitsunfall
Ein Unfall während der Arbeitszeit, auf dem Arbeitsweg und während der Seminare gilt als Arbeitsunfall und ist durch die Einsatzstelle unverzüglich mit Hilfe der entsprechenden Formblätter der Berufsgenossenschaft zu melden. Ein Unfall während der Freizeit gilt als Arbeitsunfall, wenn die Freizeit Teil des Seminarprogramms ist. Der FSJ-Träger ist unverzüglich von dem Unfall in Kenntnis zu setzen.

Arbeitsunfähigkeit
Der/Die FSJ’ler/in hat jede Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer der Einsatzstelle und dem Träger unverzüglich mitzuteilen. Bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen ist eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und deren Dauer spätestens am darauffolgenden Arbeitstag der Einsatzstelle und dem Träger vorzulegen. Bei Seminaren ist die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits am ersten Tag notwendig. Während der Arbeitsunfähigkeit wird das Entgelt für die Dauer von höchstens sechs Wochen weitergezahlt, jedoch nicht über die Beendigung des Vertrages hinaus.
Liegt der Einsatzstelle eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor, so hat sie diese an den FSJ-Träger weiter zu leiten. Erkrankt der/die Freiwillige zu Seminarzeiten, so werden diese Zeiten bei vorliegender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung als Bildungstage anerkannt. Die Bildungstage sind nach Möglichkeit aber nachzuholen.

Arbeitszeiten
Das Freiwillige Soziale Jahr ist eine ganztätige Hilfstätigkeit. Die Arbeitszeit entspricht der tariflichen Arbeitszeit im öffentlichen Dienst, in der Regel 38,5 bis 42 Stunden wöchentlich. Die konkrete Arbeitszeit ist entsprechend den Gegebenheiten zwischen der Einsatzstelle und den Freiwilligen abzustimmen.
Bei Wochenenddiensten oder anderen Verpflichtungen, die die wöchentliche Arbeitszeit überschreiten, ist für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen.
Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Aufgaben im freiwilligen sozialen Jahr im Sport
Zentrale Aufgabenfelder der Teilnehmer/innen im freiwilligen sozialen Jahr im Sport sind

-

Planen, Durchführen, und Auswerten von sportlichen, kulturellen und politischen Vereinsangeboten für Kinder und Jugendliche,

-

Pädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen,

-

Kennen lernen und Mitarbeit in den Gremien der Jugendselbstverwaltung,

-

Kennen lernen und Begleitung von organisatorischen Rahmenbedingungen für Vereinsangebote mit Kindern und Jugendlichen,

-

Gestaltung von Trainingseinheiten, Wettkampfbetreuung

-

Pflege und ggf. Aufbau von Kontakten innerhalb und außerhalb der Einsatzstellen.

Die Tätigkeiten der FSJ’ler/innen liegen damit in den Bereichen Bewegung, Spiel und Sport für Kinder und Jugendliche. Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten dürfen lediglich eine untergeordnete Rolle spielen.

Aufsichtspflicht
Aufsichtspflichtige Personen haben die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die ihnen zur Aufsicht anvertrauten Minderjährigen selbst nicht zu Schaden kommen und auch keinen anderen Personen Schaden zufügen. Sie müssen deswegen ständig wissen, wo sich die ihnen zur Aufsicht anvertrauten Minderjährigen befinden und was diese gerade tun.
Aufsichtspflichtige Personen müssen vorhersehbare Gefahren vorausschauend erkennen und zumutbare Anstrengungen unternehmen, um die ihnen anvertrauten Minderjährigen vor Schäden zu bewahren. Hintergrund dieser Verpflichtung ist die Annahme, dass minderjährige Kinder und Jugendliche aufgrund ihres Alters sowie ihrer fehlenden körperlichen und geistigen Reife einerseits ihnen selbst drohende Gefahren entweder überhaupt nicht erkennen oder aber nicht richtig einschätzen können und daher besonderen Schutz bedürfen. Andererseits bestehen aus denselben Gründen auch erhöhte Gefahren für andere Personen, die durch unbewusstes und/oder unüberlegtes Verhalten von Minderjährigen in Gefahr gebracht werden oder Schäden erleiden können. Nähere Informationen finden sich unter www.aufsichtspflicht.de.
Die Einsatzstelle ist verantwortlich für die Aufsichtspflicht gegenüber minderjährigen FSJ’ler/innen. Dabei sind die Besonderheiten der jeweiligen Einsatzstellen zu beachten. Gleichzeitig sind die Freiwilligen häufig aufsichtspflichtig gegenüber den betreuten Kindern und Jugendlichen. Die Freiwilligen müssen vorsorglich über die gesetzlichen Regelungen, z. B. das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit (JÖSCHG), belehrt und vor Gefahren gewarnt werden. Aufgabe der Einsatzstelle ist es, das Einhalten der Regeln zu kontrollieren und gegebenenfalls den Träger zu informieren. Der Träger informiert die Freiwilligen in den Bildungsseminaren über das Thema.

Ausfall einer Einsatzstelle
Bei Ausfall der Einsatzstelle ist der Träger bemüht, der/dem Freiwilligen eine andere Einsatzstelle zu vermitteln.

Ausländer/innen im FSJ
Ausländer/innen zwischen 16 und 26 Jahren können ein FSJ ableisten, wenn sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder -berechtigung nach den üblichen ausländerrechtlichen Vorschriften sind. Eine Arbeitserlaubnis benötigen Ausländer/innen nicht (§ 9 Nr. 16 der Arbeitsgenehmigungsverordnung (ArGV) v. 17.9.1998. Die Bundesagentur für Arbeit betont dies in ihrem Merkblatt 7 „Arbeitsgenehmigung für ausländische Arbeitnehmer“). Die Ausländerbehörden entscheiden im Einzelfall, ob Asylbewerber/innen oder Ausländer/innen, die eine Duldung besitzen, ein FSJ leisten dürfen.

Ausweis
Mit Beginn des Freiwilligen Sozialen Jahres erhalten die Freiwilligen vom Träger einen FSJ-Ausweis, bei dessen Vorlage Vergünstigungen gewährt werden können. Dazu ist zumeist ein Lichtbild erforderlich. Mit dem Ausweis können sie Vergünstigungen bei Einrichtungen des Bundes und zum Teil beim Besuch von kulturellen Einrichtungen oder Veranstaltungen erhalten. Nachlass wird ebenfalls häufig bei Zeitkarten im öffentlichen Personennahverkehr gewährt.

B

Beginn des freiwilligen Sozialen Jahres im Sport
Der Beginn eines FSJ-Jahres liegt in der Regel zwischen August und Oktober eines Jahres. Genaue Termine können bei den jeweiligen FSJ-Trägern erfragt werden. In manchen Bundesländern ist ein FSJ-Beginn auch zum Schulhalbjahr möglich, zum Teil sind die Anfangszeiten ganz ins Belieben von FSJ’ler/in und Einsatzstelle gestellt.

Berufsgenossenschaft
Jede/r FSJ’ler/in wird zu Beginn des FSJ über den Träger bei der Berufsgenossenschaft (in einigen Bundesländern Verwaltungsberufsgenossenschaft) versichert. Die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sind somit abgesichert.

Berufsschulpflicht
Die Teilnehmer/innen sind von der Berufsschulpflicht befreit. In der Regel verlangt die zuständige Berufsschule zu Beginn des FSJ die Bescheinigung für das FSJ.

Bescheinigung
Eine Bescheinigung über Art und Dauer der Beschäftigung muss zu Beginn und nach Vollendung des freiwilligen sozialen Jahres vom Träger des FSJ ausgestellt werden. Einsatzstellen können keine Bescheinigung über die Teilnahme an einem FSJ ausstellen. Eine Abschlussbescheinigung kann nur bei einer Mindesteinsatzzeit von 6 Monaten erteilt werden. Diese Bescheinigung ersetzt jedoch kein Zeugnis über die Art und die Qualität der geleisteten Arbeit (Abschlusszeugnis).
Die Bescheinigung enthält Folgendes:
1. Vor- und Zuname, Anschrift und Geburtsdatum,
2. den Verpflichtungszeitraum zum FSJ,
3. die Erklärung, dass die Bestimmungen des FSJ-Gesetzes im Verpflichtungszeitraum beachtet werden/wurden,
4. die Bezeichnung des Trägers und der Einsatzstelle, die Bezeichnung der Zulassungsbehörde und des Zulassungsbescheides.
Auch Freiwillige, die lange krank waren, erhalten eine Bescheinigung über die Ableistung des FSJ.

Betreuung
Die Betreuung in den Einsatzstellen erfolgt über die Anleitung vor Ort. Zudem übernehmen die Träger eine Reihe von Betreuungsaufgaben (Organisation der Seminare, Ansprechpartner für alle Probleme, organisatorische Fragen etc. Bildungsjahr).

Beurteilung
=>Bescheinigung, Zeugnis.

Bewerbungsverfahren
Das Bewerbungsverfahren wird vom Träger auf der Landesebene organisiert, bundesweite Regelungen gibt es hier nicht. Zumeist werden von den Bewerbern ein Bewerbungsschreiben und/oder das Ausfüllen eines (vorgegebenen) Bewerbungsbogens, ein Lebenslauf, Passfoto und das letzte Zeugnis erbeten.

Bildungsjahr
Das FSJ ist im Gesetz als soziales Bildungsjahr beschrieben, das Orientierung gibt und Kompetenzen vermittelt. Mindestens 25 Seminartage sind durchzuführen. Die pädagogische Begleitung liegt in der Hand des FSJ-Trägers und geht über die Seminararbeit hinaus (Einsatzstellenbesuche, Konfliktregelung und anderes). Ziel ist es, soziale Erfahrungen zu vermitteln, zu reflektieren und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken.

Bildungsseminare
=>Seminare

Bundesarbeitskreis FSJ (BAK-FSJ)
Im Bundesarbeitskreis Freiwilliges Soziales Jahr sind die bundeszentralen freien Trägerverbände des FSJ organisiert. Das FSJ im Sport wird von der Deutschen Sportjugend vertreten. Jährlich nehmen etwa 30.000 junge Menschen an einem FSJ bei Trägern teil, die dem BAK-FSJ angeschlossen sind.

Bundestutorat FSJ im Sport
Die Deutsche Sportjugend ist die bundeszentrale Dachorganisation der Träger für das Freiwillige Soziale Jahr im Sport und führt das Bundestutorat. Die Koordinierungsstelle befindet sich im Haus des deutschen Sports (Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt am Main).

 


C/D

Datenschutz
Personenbezogene Daten der Teilnehmenden dürfen vom Träger des FSJ nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden, soweit dies zur Begründung, Durchführung, Beendigung oder Abwicklung des Teilnehmerverhältnisses erforderlich ist. Das betrifft vor allem die Planung, den Einsatz und die Einsatzorte.

Dauer des freiwilligen sozialen Jahres im Sport
Ein FSJ dauert mindestens sechs, höchstens achtzehn Monate. Eine Verlängerung bis zu 24 Monaten ist möglich, wenn dies im Rahmen eines besonderen pädagogischen Konzeptes begründet ist. Bei manchen Trägern ist nur die Ableistung eines 12-monatigen FSJ möglich.
Ein Jugendfreiwilligendienst (FSJ und FÖJ) kann bis zu einer Höchstdauer von 18 Monaten auch bei verschiedenen Trägern in Abschnitten geleistet werden. Die Mindestdauer bei demselben Träger beträgt sechs Monate. Der Träger kann auch ein „unterbrochenes“ FSJ anbieten, das in mindestens dreimonatige Abschnitte gegliedert ist.
Der Träger kann auch einen kombinierten Jugendfreiwilligendienst im In- und Ausland für eine Höchstdauer von bis zu 18 zusammenhängenden Monaten anbieten – mit Einsatzabschnitten im Inland (mindestens drei Monate) und Ausland (mindestens drei, höchstens 12 Monate).

Deutsche Sportjugend
Die Deutsche Sportjugend ist die bundeszentrale Dachorganisation der Träger für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Sport (Bundestutorat). Die Deutsche Sportjugend ist der größte Jugendverband in Europa und führt das jugendpolitische Mandat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sie gestaltet ein flächendeckendes Angebot der freien Jugendhilfe, das ganzheitliche Jugendarbeit im Sport leistet und flexibel auf die Bedürfnisse junger Menschen reagiert. Sie entwickelt unter aktiver Mitbestimmung junger Menschen innovative Rahmenbedingungen im Jugendsport und leistet damit ergebnisorientiert Jugendhilfe.

Dienstfahrten
Als Dienstfahrten gelten angeordnete Fahrten zur Erledigung von dienstlichen Angelegenheiten. Die Kosten werden durch die Einsatzstelle erstattet. Die persönliche Eignung der FSJ’ler/innen, das Vorhandensein eines gültigen Führerscheines und eine Fahrpraxis ist durch die Einsatzstelle zu prüfen, sofern die Dienstfahrt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt wird. Die Fahrtüchtigkeit und Betriebsbereitschaft des Dienstfahrzeugs ist durch die Einsatzstelle zu gewährleisten. Wird die Nutzung des Privatfahrzeugs der Freiwilligen vereinbart, ist unbedingt darauf zu achten, dass das Fahrzeug über die Einsatzstelle oder den Träger versichert ist.

Dienstpflichten
Alle öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen, insbesondere zum Schutz der FSJ’ler/innen, haben der Träger und die Einsatzstelle zu erfüllen. Der Träger hat den/die FSJ’ler/in vor Schaden und Eigentumsverlust sowie selbstverständlich auch vor Schaden an Leben und Gesundheit zu schützen. Die Vereinbarung regelt dazu das Rechtsverhältnis zwischen dem Träger des FSJ und der Einsatzstelle.
Die Einsatzstelle informiert die Teilnehmer/innen zu Beginn des Einsatzes darüber, welche Tätigkeiten sie übernehmen dürfen und welche nicht. Sie informiert weiterhin darüber, welche Fachkräfte für die Anleitung zuständig sind.

Dienstzeiten
=>Arbeitszeiten

E

Einarbeitungsphase
Der überwiegende Teil der FSJ’ler/innen steht zum ersten Mal im Arbeitsleben. Deshalb ist in der Einarbeitungsphase eine sorgfältige Anleitung in der Einrichtung erforderlich. Verantwortlich dafür sind die Personen, die die Anleitung übernommen haben. Manche Träger unterstützen die Einsatzstellen mit einer entsprechenden Checkliste.

Einführungsseminar
=>Seminare

Einsatzfelder
=>Aufgaben im freiwilligen sozialen Jahr im Sport

Einsatzort
Die Einsatzsorte befinden sich im gesamten Bundesgebiet. Nähere Informationen gibt es beim Träger, der häufig eine Liste freier Einsatzstellen auf seiner Homepage bereit hält.

Einsatzstelle
Als Einsatzstellen im Sport kommen Vereine und Sporteinrichtungen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren, wie z.B. Sportvereine und -verbände sowie Sportschulen und Bildungseinrichtungen. Einsatzstellen müssen sich vom zuständigen FSJ-Träger anerkennen lassen.

Einsatzstellenbesuch
Der FSJ-Träger betreut die Freiwilligen während des FSJ in der Einsatzstelle und vergewissert sich, ob die Rahmenbedingungen für einen FSJ-Einsatz eingehalten werden. Er unterstützt die Einsatzstelle und den/die Anleiter/in im Rahmen der Beschäftigung der Freiwilligen und berät die Freiwilligen individuell bei Schwierigkeiten (vgl. Einsatzstellenbesuch).

Einsatzstellenumlage
Durch eine festgelegte Einsatzstellenumlage beteiligt sich die Einsatzstelle an der Gesamtfinanzierung des einzelnen FSJ-Platzes. Näheres regelt eine Vereinbarung zwischen dem regionalen Träger des FSJ und der Einsatzstelle (=>Vereinbarung).

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
Für die Dauer von 6 Wochen werden den FSJ’ler/innen im Krankheitsfall das Taschengeld und die Sachleistungen weiter gezahlt. Bei einer Krankheit, die länger währt, übernimmt die Krankenversicherung die gesetzlich geregelten Leistungen (=>Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Krankenkasse).

Entlassungsgeld
Entlassungsgeld wird nicht gezahlt.

Ermäßigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln
Gegen Vorlage des FSJ-Ausweises oder einer durch den Träger ausgestellten FSJ-Bescheinigung können Teilnehmer/innen des FSJ im öffentlichen Personennahverkehr in der Regel dieselben Ermäßigungen erhalten wie Schüler/innen, Studierende und Auszubildende.
Zum Erwerb einer ermäßigten BahnCard 50 sind Kinder bis einschließlich 17 Jahre sowie Jugendliche im Alter von 18 bis einschließlich 26 Jahre, sofern sie sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden und dies durch geeignete Nachweise (z. B. Schüler-, Studentenausweis, Kindergeldbescheinigung) belegt wird, berechtigt. Nach Auskunft der Deutschen Bahn wird bei Vorlage eines FSJ-Ausweises und ggf. der Kindergeldbescheinigung eine ermäßigte BahnCard ausgestellt.

Europäischer Freiwilligendienst (EFD)
Der EFD gehört, ähnlich wie weltwärts, zu den internationalen Freiwilligendiensten und stellt kein FSJ dar. Deutsche Jugendliche haben die Möglichkeit, auch im Sport einen Freiwilligendienst in einem anderen Land durchzuführen, die verfügbaren Plätze sind aber begrenzt. Jugendliche benötigen sowohl eine Entsende-, als auch eine Aufnahmeorganisation. Nähere Informationen finden sich auf www.freiwilligendienste-im-sport.de.


 

F

Fachliche Anleitung
Die Einsatzstelle benennt eine Fachkraft für die Anleitung und Begleitung der/des Freiwilligen. Näheres regelt die Vereinbarung.

Fahrlässigkeit
Fahrlässigkeit setzt Vorhersehbarkeit und Vermeidbarkeit voraus. Fahrlässig handelt demnach sowohl derjenige, der einen Schaden zwar voraussieht, aber hofft, er werde nicht eintreten (bewusste Fahrlässigkeit), als auch der, der den Schaden nicht voraussieht, ihn aber bei Anwendung der üblichen Sorgfalt hätte voraussehen müssen (unbewusste Fahrlässigkeit). Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn diese Sorgfaltspflicht in besonders grobem Maße missachtet worden ist. Fügt jemand einem Dritten rechtswidrig und schuldhaft einen Schaden zu, so haftet er hierfür. Fahrlässig verursachte Schäden werden vielfach über eine Haftpflichtversicherung reguliert.
Fahrlässiges Handeln kann zugleich den Tatbestand einer Straftat erfüllen (z. B. fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung). Strafbar macht sich, wer einen Straftatbestand rechtswidrig und schuldhaft erfüllt. Schuldhaft bedeutet, Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Vorsatz heißt: Wissen und Wollen der Straftat. Fahrlässig handelt, wer die Sorgfalt außer Acht lässt, zu der er nach den Umständen und seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet und fähig ist, und deshalb nicht erkennt, dass er eine Straftat vermeiden kann (sogenannter subjektiver Maßstab).
Grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters kann arbeitsrechtlich relevant sein, insbesondere für den Rückgriff des Arbeitgebers gegen den/die Freiwilligen.

Formulare
Den Antrag auf Anerkennung als FSJ-Einsatzstelle für Vereine, Bewerbungsvordrucke für Interessierte und andere Formulare gibt es i.d.R. beim Träger.

Freistellung für Arbeitssuche
FSJ-Helfer/-innen können Freistellung/Freizeit zur Arbeitssuche beanspruchen (entsprechend § 629 BGB i.V. mit § 616 BGB). Der Anspruch muss angemessen sein in der Häufigkeit, der Länge und dem Zeitpunkt. Die betreffende Zeit muss nicht nachgearbeitet werden.

Freizeitausgleich
Nach dem FSJ-Gesetz ist eine Vergütung des Freizeitausgleichanspruches in Geld nicht möglich. Mehrarbeit wird in Freizeit ausgeglichen.

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Sport
Ein FÖJ kann selbstverständlich auch im Sport geleistet werden, wenn die dafür erforderlichen Voraussetzungen in der Einsatzstelle vorhanden sind. Die Freiwilligen im FÖJ verantworten nicht nur Sportangebote, sondern bearbeiten Projekte zu Umwelt- und Klimaschutz sowie Energiesparen im Sportverein. Sie sind beispielsweise zuständig für Sport in der Natur, Natur in den Sportstätten und nachhaltiges Sportstätten- sowie Eventmanagement.

Fristen
Bei manchen Trägern sind Fristen einzuhalten. Informationen hierüber erteilt die jeweilige Landessportjugend, welche als Träger fungiert.

FSJ im Ausland
Das FSJ kann im europäischen und auch im außereuropäischen Ausland geleistet werden, wenn der Träger seinen Sitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Im Rahmen des FSJ im Sport werden derzeit (Stand: August 2008) keine derartigen Stellen angeboten. =>weltwärts

Führungszeugnis
Der Träger entscheidet, ob die Notwendigkeit der Vorlage eines Führungszeugnisses besteht, um die „persönliche Eignung“ der Freiwilligen sicherzustellen. Mit der Vorschrift zur persönlichen Eignung des § 72a SGB VIII soll der präventive Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Arbeitsbereichen der Kinder- und Jugendhilfe verbessert werden. Die Vorschrift zielt darauf ab, Personen mit einschlägigen Vorstrafen keinen Zugang zu Arbeitsbereichen der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen.

G

Gebührenbefreiung
Praxisgebühr und Zuzahlungen für Rezepte sind auch von Freiwilligen zu entrichten, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Eigenanteil für Zahnersatz entfällt im Regelfall wegen des geringen Einkommens der Freiwilligen.
Freiwillige, die nicht bei ihren Eltern wohnen, gelten als Bezieher/innen von niedrigem Einkommen und können über das Sozialamt die Befreiung oder Ermäßigung von Rundfunkgebühren (Hörfunk und Fernsehen) beantragen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit einer Ermäßigung der Telefonanschluss- sowie der Telefongrundgebühren. Die Befreiung liegt im Ermessen der zuständigen Stellen.

Gesetzliche Grundlagen
Gesetzliche Grundlage für das FSJ ist das Jugendfreiwilligendienstegesetz.

Gesundheitszeugnis
Bei Minderjährigen ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz vorgeschrieben. Ein Gesundheitszeugnis bei Volljährigen ist nicht verpflichtend, sollte aber im Eigeninteresse des Bewerbers/der Bewerberin vorgelegt werden. Im Fall eines Arbeitsunfalls mit Folgeschäden kann so der Nachweis geführt werden, dass die Verletzung nicht schon vorher vorhanden war.

 


 

H

Haftpflicht
Die Einsatzstelle informiert die Freiwilligen zu Beginn des Einsatzes darüber, welche Tatbestände im Rahmen der Dienstpflicht durch eine Haftpflichtversicherung abgesichert sind.

Hilfstätigkeit
FSJ´ler/innen üben eine Hilfstätigkeit aus. Von daher ergeben sich Abgrenzungen in der Arbeit zu ausgebildeten Fachkräften. Auf der Ebene einer Hilfskraft darf FSJ´ler/innen Verantwortung übertragen werden. Die Übertragung von Aufgaben ist jeweils im Einzelfall zu klären. Dabei ist die persönliche Reife der Freiwilligen zu berücksichtigen.

Hospitation
Es wird empfohlen, den Bewerber/innen während des Bewerbungsverfahrens die Gelegenheit zur Hospitation in der entsprechenden Einsatzstelle zu geben. Auch während des FSJ-Bildungsjahres sind Hospitationen in anderen Einrichtungen in Abstimmung mit der Einsatzstelle und dem Träger zu ermöglichen.

 


 

I/J

Internet
Alle aktuellen Informationen zum FSJ und anderen Freiwilligendiensten im Sport findet man unter www.freiwilligendienste-im-sport.de. Die Träger haben zudem häufig eigene Internetseiten mit länderspezifischen Informationen.

Jugendarbeitsschutzgesetz
Bei Jugendlichen unter 18 Jahren findet das Jugendarbeitsschutzgesetz Anwendung.

Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG)
Das Gesetz zur Förderung der Jugendfreiwilligendienste hat zum 1. Juni 2008 das FSJ-Gesetz abgelöst. Es regelt die Bedingungen, unter denen ein FSJ geleistet werden kann. (=>JFDG)

Juleica
Die Jugendleiter/in-Card ist ein Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Dieser Ausweis legitimiert gegenüber den Erziehungsberechtigten der minderjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Jugendarbeit und gegenüber staatlichen und nichtstaatlichen Stellen, von denen Beratung und Hilfe angeboten wird. Die Jugendleiter/in-Card erhalten Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit, die ehrenamtlich tätig sind (im Sinne des § 73 KJHG). Sie müssen mindestens 16 Jahre alt und für ihre ehrenamtliche Arbeit nach festgelegten Standards qualifiziert sein. Manche Träger integrieren diese Qualifizierung in die Bildungstage des FSJ.

K

Kadersportler/innen
Sonderregelung für kaderangehörige Spitzensportler finden beim FSJ keine Anwendung.

Kindergeld
In Bezug auf Kindergeld und Kinderfreibeträge sowie weitere kinderbezogene Leistungen ist die Ableistung eines FSJ gleichbedeutend mit Zeiten der Schul- und Berufsausbildung. Die Leistungen werden während des Freiwilligen¬jahres gewährt, es sei denn, das Gesamteinkommen des Kindes übersteigt die jährlich neu festgelegte Einkommensgrenze (in 2008 lag diese bei 7.680 € pro Jahr).
Für Teilnehmer/innen am FSJ kann deshalb bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld beantragt werden. Zur Beantragung erhalten die Teilnehmer/innen nach Vertragsabschluss eine Bescheinigung, die bei der örtlichen Familienkasse des Arbeitsamts von den Eltern einzureichen ist. Auch für den Ortszuschlag, die Waisenrente und den BAFÖG-Antrag von Geschwistern wird diese Bescheinigung eingereicht (=>Bescheinigung).

Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz ist die Grundlage für die fachliche Weiterentwicklung und Förderung der Jugendhilfe. In § 11 (1) SGB VIII heißt es: „Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollten an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mit bestimmt und mit gestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen“. In diesem Sinne ist das FSJ ein Angebot im Rahmen der Jugendhilfe.
Das FSJ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Soziale Dienste im In- und Ausland sollen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in der Praxis das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken sowie soziale und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für die pädagogische Begleitung im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Dienstes werden deswegen nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Festbetragsfinanzierung je Monat und Teilnehmer/in gewährt. Die Gelder werden von der Bundestutorat beantragt und den Trägern weitergeleitet.

Konflikte
Bei Konflikten zwischen FSJ´ler/in und Einsatzstelle, welche nicht zwischen den beiden Parteien gelöst werden können, ist der Träger zu informieren.

Krankenkasse
Während der Dauer des FSJ sind die Teilnehmer/innen in der gesetzlichen Krankenversicherung als eigenständige Mitglieder versichert; sie können nicht in der Familienversicherung bleiben. FSJ’ler/innen, die privat versichert sind, können den Vertrag während des FSJ ruhen lassen und anschließend zu den selben Konditionen wieder in die private Versicherung zurückwechseln.
Die FSJ’ler/innen beantragen also die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse. Mitgliedschaft in einer Privatkasse ist nicht möglich. Als Arbeitgeber ist i.d.R. der Träger anzugeben; das Datum des Dienstantritts ist zu nennen. Die Krankenkasse schickt dem Träger dann ein Formular zu, das ausgefüllt (Bestätigung der Angaben) umgehend an die Krankenkasse zurückgeschickt werden muss. Daraufhin meldet die Krankenkasse die versicherungspflichtige Tätigkeit an die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Diese schickt der Dienststelle das Versicherungsnachweisheft und den FSJ’ler/innen - meist ein wenig später - den Sozialversicherungsausweis, der sofort in Kopie dem Träger vorzulegen ist.
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung besteht beispielsweise für Student/innen der Anspruch auf eine beitragsfreie Familienversicherung. Wird die Versicherung über die Mutter oder den Vater durchgeführt, besteht der Anspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (ein Tag vor dem 25. Geburtstag).

Krankheit
Die FSJ-Bezüge werden i.d.R. bis zur Dauer von sechs Wochen von der Einsatzstelle fortgezahlt (=>Arbeitsunfähigkeit, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall). Bei Krankheit braucht der Träger die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, um ggf. dem Zuschussgeber die Gründe für das Fehlen der FSJ’ler/innen nachzuweisen. Bei Krankheiten während des Urlaubs gelten die Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes.
Auch Freiwillige, die lange krank waren, erhalten eine Bescheinigung über die Ableistung des FSJ.

Krankmeldung
=>Arbeitsunfähigkeit

Kündigung
=>vorzeitiges Ausscheiden

 


 

L

Leistungen im FSJ
Nach dem Gesetz dürfen den FSJ’ler/innen folgende Leistungen gewährt werden:
Taschengeld, Arbeitskleidung, Sozialversicherungsbeiträge, Unterkunft und Verpflegung, ggf. gem. jeweils gültiger Sachbezugsverordnung Geldersatzleistungen.

Lohnsteuerkarte
FSJ’ler/innen sind arbeitsrechtlich keine Arbeitnehmer/innen. Steuerrechtlich gehören das Taschengeld (Barlohn) sowie unentgeltliche Verpflegung und Unterkunft zu den Einnahmen aus nichtselbständiger Tätigkeit. Aus diesem Grund haben FSJ’ler/innen, wie alle übrigen Arbeitnehmer/innen, der entgeltzahlenden Stelle gem. §§ 38 ff EstG eine Lohnsteuerkarte vorzulegen.

 


 

M

Mutterschutz
Obwohl die Ableistung eines FSJ kein Arbeitsverhältnis ist, wird es hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften vom Gesetzgeber einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend gilt das Mutterschutzgesetz. Fragen des Mutterschutzgeldes etc. sind nach Aussagen des BMFSFJ nicht eindeutig geklärt.

 

 


 

N

Nebenbeschäftigung
Beim FSJ handelt es sich um eine Vollzeitbeschäftigung. Daraus ergibt sich, dass die volle Arbeitskraft der Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. Nebentätigkeiten sind über die Einsatzstelle beim Träger zu beantragen und von dort zu genehmigen. Es liegt im Ermessen des Trägers, im Einzelfall darüber zu entscheiden. Als Faustregel gilt - analog zur Bundesnebentätigkeitsverordnung - bis 1/5 der Wochenarbeitszeit noch als Nebentätigkeit. Die Gesamtwochenarbeitszeit darf 48 Stunden nicht überschreiten.

Nichteinhaltung von Regelungen
Bei Nichteinhaltung von FSJ-Regelungen können bei groben und wiederholten Verstößen folgende Konsequenzen eintreten:
Bei schuldhaften Verhalten der Einsatzstelle:
- Fristlose Kündigung und Entzug der Anerkennung als Einsatzstelle
- Nachzahlung für entstandene Aufwendungen des Trägers
- Rückzahlung öffentlicher Zuschüsse
- Anzeige wegen Betrug und Veruntreuung öffentlicher Gelder
- unter Umständen Weiterzahlung der monatlichen Beiträge
Bei schuldhaftem Verhalten der Freiwilligen:
- Kündigung
- Rückzahlung von Kindergeld

O/P

Pädagogische Begleitung
Das Jugendfreiwilligendienstegesetz verlangt, dass die pädagogische Begleitung von einer regionalen oder überregionalen Beratungs- und Betreuungsstelle durch pädagogische Mitarbeiter/innen sichergestellt wird.
Die pädagogische Begleitung umfasst die an Lernzielen orientierte fachliche Anleitung der FSJ’ler/innen durch die Einsatzstelle, die individuelle Betreuung durch pädagogische Kräfte des Trägers und durch die Einsatzstelle sowie die Seminararbeit.
Die pädagogische Begleitung hat das Ziel, die Jugendlichen auf den Einsatz in ihren neuen Aufgabenfeldern vorzubereiten und ihnen zu helfen, Eindrücke zu reflektieren und Erfahrungen zu analysieren.

Partizipation
Ziel des FSJ ist es, die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu unterstützen. Insbesondere die Seminare bieten den Freiwilligen die Möglichkeit zur gleichberechtigten Mitbestimmung. Grundsätze der Partizipation sind vom BAK-FSJ erarbeitet worden und werden derzeit von verschiedenen Trägerverbünden erprobt. (vgl. Partizipation)

Personalunterlagen
Die meisten Träger benötigen neben dem Bewerbungsbogen auch einen ausgefüllten Personalbogen, der nach Zusage für einen Stellenantritt ausgefüllt werden muss.
Ferner werden dann benötigt: Lohnsteuerkarte, Kopie des Sozialversicherungsausweises, ein zusätzliches Passbild für den FSJ-Ausweis, Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse, bei Minderjährigen arbeitsmedizinische Untersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (Gesundheitszeugnis), i.d.R. ein zusätzliches Passbild für den Übungsleiterausweis und Kopie eines Erste-Hilfe-Ausweises.

Persönliches Training im Dienst
Das eigene Training ist kein Teil des FSJ und muss deswegen außerhalb der Dienstzeiten stattfinden. Natürlich ist es möglich, nach Absprache beispielsweise nachmittags zu trainieren und als Ausgleich abends oder am Wochenende zu arbeiten.

Pflichten der Einsatzstelle
Die Aufgaben der Einsatzstelle sind

-

Einsatz der FSJ´ler/innen in Tätigkeitsfeldern der sportlichen Jugendarbeit und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen

-

Fachliche und persönliche Anleitung

-

Gewährung von 26 Arbeitstagen Urlaub und Freistellung an 25 Arbeitstagen für Bildungsseminare und zentrale Treffen (gerechnet auf ein 12-monatiges FSJ)

-

Zahlung der Einsatzstellenumlage

-

Kooperation mit dem Träger

Wenn Einsatzstellen und Träger übereinkommen, Verträge nach §11,2 JFDG abzuschließen, übernimmt die Einsatzstelle weitere Pflichten, die z.T. an den Träger delegiert werden können.

 

Pflichten der Träger
Die Aufgaben der Träger sind:

-

die persönliche Betreuung und Qualifizierung der FSJ´ler/innen,

-

die Durchführung und Finanzierung der gesetzlich vorgeschriebenen begleitenden Seminare von 25 Arbeitstagen bei 12 Monaten Dienstzeit,

-

die Auswahl und Anerkennung der Einsatzstellen,

-

die Auswahl und Vermittlung der Freiwilligen,

-

die Auszahlung des Taschengeldes sowie des Pauschalbetrages für Unterbringung und Verpflegung,

-

die Anmeldung und Finanzierung der FSJ´ler/innen bei der Sozialversicherung, d.h., Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge abzuführen und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

-

Erstellen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Trägerin, Einsatzstelle und der/dem FSJ´ler/in. Ausstellen eines FSJ-Ausweises,

-

Öffentlichkeitsarbeit, Auswertung und Dokumentation,

-

Ausstellen einer Bescheinigung (und auf Verlangen eines Zeugnisses) über das freiwillige soziale Jahr.

Wenn Einsatzstellen und Träger übereinkommen, Verträge nach §11,2 JFDG abzuschließen, übernimmt die Einsatzstelle einen Teil dieser Pflichten, die z.T. wieder an den Träger delegiert werden können.

Praktikum
Das freiwillige soziale Jahr wird bei einigen Ausbildungen und Studiengängen als Vorpraktikum anerkannt.

Probezeit
Im FSJ im Sport gibt es keine Probezeit, wenn der Vertrag dies nicht explizit regelt.

Profisportler/innen
Der Einsatz im Freiwilligen Sozialen Jahr stellt den Tätigkeitsmittelpunkt des/der Freiwilligen dar. Eine gleichzeitige Profi-Laufbahn ist deswegen ausgeschlossen. =>Kadersport, persönliches Training

 


 

Q

Qualifizierung
Das FSJ ist kein Ausbildungsverhältnis (Rechtsverhältnis). Es führt also zu keinem Schul- oder Berufsabschluss. Sein Qualifizierungswert liegt in den Bereichen der sozialen Erfahrung und sozialen Bildung sowie der Chance der beruflichen Orientierung und der persönlichen Entwicklung. Im FSJ im Sport wird darüber hinaus eine Übungsleiterausbildung mit Lizenzierung angeboten, z. T. auch der Erwerb der Juleica.

Qualitätsstandards
Die deutsche Sportjugend und ihre Träger haben sich dazu verpflichtet, die vom Bundesarbeitskreis FSJ (BAK FSJ) verabschiedeten Qualitätsstandards umzusetzen. (vgl. Qualitätsstandards: Träger- Einsatzstelle / Pädagogische Betreuung)

 

 


 

R

Rahmenkonzeption
Die pädagogischen Grundlagen des FSJ im Sport, die mit dem BMFSFJ und dem BAK FSJ abgestimmt sind, sind in einer Rahmenkonzeption festgehalten.

Rechtliche Grundlagen
=> Gesetzliche Grundlagen

Rechtsverhältnis
Zwischen FSJ’ler/in, FSJ-Träger und der Einsatzstelle wird eine privatrechtliche Vereinbarung abgeschlossen. Es handelt sich dabei weder um ein Arbeits- noch um ein Ausbildungsverhältnis: das entstehende Rechtsverhältnis ist ein Dauerschuldverhältnis eigener Art. Es wird geprägt durch eine gegenseitige Interessenwahrungspflicht: eine Fürsorgepflicht des Trägers und eine Treuepflicht der FSJ’ler/innen.
An die arbeitsrechtlichen Regeln wird sinnentsprechend und unter Berücksichtigung der Besonderheiten angeknüpft. Bezüglich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften ist das FSJ einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt (=>Arbeitsschutzvorschriften).

 

S

Sachbezugswert
Werden Unterkunft und / oder Verpflegung nicht von der Einsatzstelle gestellt, können Geldersatzleistungen in Form von Kostenerstattungen bis zur Höhe der jeweils gültigen Sachbezugswerte gezahlt werden (=>Unterkunfts-/Verpflegungspauschale).

Schulbildung
Die Teilnahme am FSJ ist nicht an einen bestimmten Schulabschluss gebunden, nur die Vollzeitschulpflicht muss absolviert sein. =>Berufsschulpflicht

Schweigepflicht
FSJ´ler/innen haben wie alle anderen Mitarbeiter/-innen in einer Einrichtung über die persönlichen Verhältnisse der Betreuten- auch über die Zeit des Einsatzes hinaus – strenges Stillschweigen gegenüber Außenstehenden zu wahren. Die Bestimmungen der §§ 5 und 43 Bundesdatenschutzgesetz finden Anwendung.

Seminare
Neben der Arbeit in den Einrichtungen ist ein wesentlicher Bestandteil des Freiwilligen Sozialen Jahres die Teilnahme an den von den Trägern organisierten Bildungsangeboten.
Die laut Gesetz für ein 12-monatiges FSJ vorgeschriebenen 25 Seminartage teilen sich u.a. in ein Einführungs-, ein Zwischen- und ein Abschlussseminar auf, deren Mindestdauer je fünf Tage beträgt. Das Zwischenseminar wird häufig zur Übungsleiter/innen-Ausbildung genutzt. Wird ein FSJ von mehr als 12 Monaten abgeleistet, erhöht sich die Zahl der Seminartage um mindestens einen Tag pro zusätzlichem FSJ-Monat.
Das Einführungsseminar wird möglichst innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des FSJ veranstaltet. Das Zwischenseminar – meist in Form eines Lizenzerwerbs – wird noch möglichst in der ersten Hälfte des FSJ-Jahres durchgeführt, damit der/die Teilnehmer/in seine erworbenen Fachkenntnisse möglichst früh in seine Arbeit einbringen kann und die Einsatzstelle einen kompetenten Übungsleiter hat. Im Abschlussseminar, das möglichst in den letzten zwei oder drei Monaten des FSJ stattfindet, geht es um die Reflexion der Erfahrungen, die von den Teilnehmer/innen während des Freiwilligen Sozialen Jahres gemacht wurden. Jedes Seminar wird am Ende der Woche mit den Gruppenmitgliedern ausgewertet. Die Arbeitzeit beträgt während des Seminars täglich mindestens acht Lerneinheiten (LE), was sechs Zeitstunden entspricht. Gearbeitet wird in der Regel vormittags und nachmittags, manchmal auch abends. Während der Freizeit besteht die Möglichkeit zu kreativer Betätigung oder zu sportlichen Aktivitäten - teilweise mit Anleitung eines/einer Referenten/in oder Teilnehmers/in. Die Gestaltung der Abende und sonstiger freier Zeit wird teilnehmend von Referent/innen begleitet, aber weitgehend Teilnehmern/innen bzw. der Gruppe überlassen.
Die Seminarteilnahme gilt als Arbeitszeit und ist Pflicht. Der Urlaub ist außerhalb der Seminarzeiten zu planen. Die Seminare sind für die Teilnehmer/innen kostenlos; sie werden von den Trägern organisiert. Die Teilnehmer/innen wirken an der inhaltlichen Gestaltung und der Durchführung der Seminare aktiv mit (=>Bildungsjahr). Ausführliche Informationen zu Seminaren finden sich unter Bildungskonzept.
Freiwillige, die Seminartage verpassen, müssen diese im Regelfall nachholen, damit die ordnungsgemäße Durchführung des FSJ bescheinigt werden kann. Genaue Regelungen über Optionen trifft der Träger. Dabei zu beachten ist jedoch, das die Bildungstage dokumentiert werden und in etwa mindestens acht Lerneinheiten umfassen. Es ist möglich, Bildungstage beispielsweise in zwei halbe Tage zu unterteilen.

Sozialversicherung
FSJ’ler/innen sind in der Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert. Alle Geld- und Sachbezüge der Freiwilligen sind sozialversicherungspflichtig. Der Träger – bei Vereinbarungen nach § 11,2 JFDG: die Einsatzstelle – trägt die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile für die Sozialversicherung.

Steuern
Taschengeld und Sachbezüge sind steuerlich zu veranlagen. In der Regel fallen wegen des steuerfreien Jahreseinkommens keine Steuern an. Es können aber Steuern anfallen bei Nebentätigkeiten oder anderen zusätzlichen Einkünften. Auch wenn steuerrechtlich eigentlich kein Arbeitsverhältnis vorliegt, ist in jedem Fall zu empfehlen, die entsprechenden Leistungen auf der Lohnsteuerkarte einzutragen.

Studienplatz
Bei der Vergabe eines Studienplatzes durch die ZVS dürfen denjenigen, die ein FSJ ableisten, keine Nachteile entstehen (§ 18 des Staatsvertrages). Das heißt: Ein zugesagter Studienplatz bleibt erhalten, ggf. aber nicht die Zusage des Ortes.
Bei den entsprechenden Ausbildungsinstituten (z.B. Fachhochschulen) sollten wegen spezifischer Sonderregelungen bezüglich Anrechnung/Anerkennung Informationen eingeholt werden.

 


 

T

Tätigkeiten im freiwilligen Sozialen Jahr im Sport
=>Aufgaben im freiwilligen Sozialen Jahr im Sport

Taschengeld
Die/der Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld, welches steuerlich wie Lohn und Gehalt bewertet wird. Das Gesetz hat eine Höchstgrenze festgelegt. Angemessen ist ein Taschengeld, das 6. v. H. der in der Rentenversicherung der Arbeitgeber geltenden Beitragsbemessungsgrenze nach § 1385 Abs. 2 der Reichsversicherungsordnung nicht übersteigt (für 2008: maximal 318 € West, maximal 270 € Ost).

Teilnahmebescheinigung
=>Bescheinigung

Termine
=>Fristen

Träger
Derzeit (Stand: Juni 2011) sind als FSJ-Träger im Sport anerkannt:

  • Baden-Württembergische Sportjugend
  • Bayerische Sportjugend im BLSV
  • Sportjugend Berlin
  • Brandenburgische Sportjugend
  • Bremer Sportjugend
  • Hamburger Sportjugend
  • Sportjugend Hessen
  • Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern
  • Sportjugend Niedersachsen // ASC Göttingen von 1846 e. V.
  • Sportjugend Nordrhein-Westfalen
  • Sportjugend Rheinland-Pfalz
  • Saarländische Sportjugend
  • Sporjugend Sachsen
  • Sportjugend Sachsen-Anhalt
  • Sportjugend Schleswig-Holstein
  • Thüringer Sportjugend.

(vgl. auch Pflichten der Träger)

 

Trägerwechsel
Grundsätzlich ist ein Trägerwechsel innerhalb des FSJ im Sport möglich (z.B. bei Ausfall einer Einsatzstelle), nicht aber der Wechsel zu einem Träger einer anderen Organisation. Ein Trägerwechsel nach sechs Monaten ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. => Dauer des FSJ

U

U2-Umlage
Träger müssen für Freiwillige keine U2-Umlage an die Krankenkassen abführen.

Überstunden
=> Freizeitausgleich. Für Minderjährige sind Überstunden laut Jugendarbeitsschutzgesetz § 8 verboten. Möglich ist nur das Vorarbeiten für einen freien Tag zwischen Feiertagen und Wochenenden, allerdings täglich höchstens eine halbe Stunde.

Übungsleiterausbildung
Im Zwischenseminar werden die Teilnehmer/innen durch die Teilnahme an Jugend- und Übungsleiterlehrgängen auf ihre Tätigkeit im Sport fachlich vorbereitet und erwerben eine DOSB-Lizenz oder die Übungsleiter-Jugend-Lizenz. Die Übungsleiter-C-Lizenz Breitensport (Ausrichtung Kinder und Jugendliche) wird empfohlen, ist aber in den meisten Bundesländern nicht vorgeschrieben, da individuelle Vorerfahrungen oder bereits bestehende Lizenzen in die Entscheidung über die Wahl der neuen Lizenz einbezogen werden. Die Lizenz ist Grundlage der fachlichen Arbeit während der Dienstzeit und darüber hinaus.

Unterhalt
Ob Elternteile während des FSJ an volljährige Kinder Ausbildungsunterhalt zahlen müssen, ist gesetzlich nicht eindeutig geregelt; die Gerichte müssen hier Einzelfallentscheidungen treffen.

Urlaub/Urlaubsgeld
Der Urlaubsanspruch ist in der Vereinbarung geregelt. Die Freiwilligen erhalten – bezogen auf ein 12-monatiges FSJ – 26 Werktage Urlaub. Der Urlaub soll frühestens drei Monate nach Dienstantritt gewährt werden. Bei einem kürzeren FSJ ermäßigt sich der Urlaubsanspruch entsprechend 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat. Bruchteile von Urlaubstagen werden auf einen vollen Tag gerundet.

Urlaubsgeld
Urlaubsgeld wird nicht gezahlt.

 


 

V

Vermögenswirksame Leistungen
Arbeitgeberanteile werden nicht gewährt.

Verpflegung
Das Gesetz regelt, dass Verpflegung oder eine entsprechende Geldersatzleistung bis zur Höhe des jeweils gültigen Sachbezugswertes gewährt werden kann (=>Unterkunfts-/Verpflegungspauschale).

Versicherung
=>Sozialversicherung. Der Träger (bei Verträgen nach §11,2 JFDG: die Einsatzstelle) übernimmt die Kosten für die berufsgenossenschaftliche Unfallversicherung. Die Einsatzstelle ist dafür verantwortlich, dass der/die Freiwillige versichert ist, wenn er oder sie im eigenen Pkw oder Dienstwagen Aufträge der Dienststelle ausführt. Für den Einsatz des Freiwilligen im Ausland, etwa bei Begleitung von Jugendgruppen, ist der Versicherungsschutz durch die Einsatzstelle sicherzustellen. In manchen Bundesländern gewährleistet der Träger zudem eine Schlüssel- und Haftpflichtversicherung.

Vereinbarung
Im FSJ werden in einer Vereinbarung zwischen der/dem Freiwilligen, dem FSJ-Träger und der Einsatzstelle die gegenseitigen Verpflichtungen festgelegt. Der Umfang der gegenseitigen Pflichten und Rechte ist sowohl gesetzlich vorgeschrieben als auch durch besondere Absprachen der Partner bestimmt. Die Vereinbarung regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten z.B. Urlaub, Arbeitszeit, Leistungen, Probezeit. Die Vereinbarung legt zudem fest, in welcher Weise Träger und Einsatzstellen die Ziele des Dienstes, insbesondere soziale Kompetenz, Persönlichkeitsbildung sowie die Förderung der Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Freiwilligen gemeinsam verfolgen.
Vereinbarungen können sowohl nach §11,1 JFDG als auch nach §11,2 JFDG geschlossen werden. Die Unterschiede betreffen die Übernahme von Pflichten durch die Einsatzstelle. Übernimmt die Einsatzstelle Aufgaben als Arbeitgeber, so fällt auf einen Teil der von der Einsatzstelle an den Träger gezahlten Beiträge keine Umsatzsteuer an, da die Gelder vom Träger nur im Namen und auf Rechnung der Einsatzstelle an den Freiwilligen oder die Sozialversicherungsträger weitergeleitet werden.

Verwaltungsarbeiten
Die Verwaltungsarbeiten erledigt der Träger, sofern Vereinbarungen nach §11,1 JFDG abgeschlossen sind. Bei Vereinbarungen nach §11,2 JFDG informiert der Träger die Einsatzstelle über die zu erledigenden Formalia.

Vorzeitiges Ausscheiden
Die Vereinbarung enthält Informationen über die Möglichkeit, ein FSJ vorzeitig zu beenden.
 


 

W

Waisenrente
Die Waisenrente (Halb- oder Vollwaisenrente) wird während der Teilnahme am FSJ weitergezahlt.

Wartezeit ZVS
Das FSJ wird als Wartezeit bei der Vergabe von Studienplätzen durch die ZVS angerechnet. Vgl. auch Studienplatz.

Weltwärts
Weltwärts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahre, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird und es jungen Menschen ermöglicht, sich mit finanzieller Unterstützung für 6 bis 24 Monate ehrenamtlich in Entwicklungsländern zu engagieren. „Weltwärts“ ist kein FSJ. Derzeit werden einzelne Plätze von mehreren Trägern im Sport eingerichtet. Nähere Infos und eine Stellenbörse auf www.weltwaerts.de.

Weihnachtsgeld
Im FSJ gibt es kein Weihnachtsgeld.

Wochenarbeitszeit
=>Arbeitszeit

Wochenenddienst
Wochenenddienste können im Rahmen der betriebsüblichen Dienstpläne abgeleistet werden. Allerdings sind mindestens zwei freie Wochenenden im Monat zu gewährleisten. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren findet das Jugendarbeitsschutzgesetz Anwendung.

Wohngeld
FSJ’ler/innen können Wohngeld beziehen. Wohngeld wird allerdings nicht für Wohnraum gezahlt, der nur während einer vorübergehenden Abwesenheit vom Familienhaushalt genutzt wird. Wenn eine Person also zur Ableistung eines FSJ den elterlichen Haushalt verlässt, um an einem anderen Ort nur für ein Jahr zu wohnen, gilt sie als vorübergehend abwesend und hat keinen Anspruch auf Wohngeld. Ausschlaggebend ist, dass die Verlegung des Lebensmittelpunkts auf Dauer angelegt ist. Dies ist dem zuständigen Amt gegenüber zu begründen.

X/Y/Z

Zeugnis
=>Abschlusszeugnis

Zielsetzung freiwilliges soziales Jahr
Das FSJ im Sport ist als Bildungs- und Orientierungsjahr zu verstehen, dessen Ziele darin bestehen, die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung zu fördern. Das FSJ im Sport vermittelt dabei Einblicke in ein Berufsfeld, in dem die Teilnehmer/innen erste berufliche Erfahrungen sammeln und/oder sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit entscheiden können.

Zielvereinbarung
Das JFDG sieht vor, dass in den zwischen Freiwilligen, Einsatzstellen und Trägern geschlossenen Vereinbarungen auch Zielvereinbarungen aufgenommen werden. Diese orientieren sich im Regelfall an den Zielen, die in der Rahmenkonzeption benannt sind.

Zwischenseminar
=>Seminar, Übungsleiterausbildung

Zulassung/Einstellung der Teilnehmer/innen
Über die Zulassung von Freiwilligen entscheidet der Träger in Kooperation mit den Einsatzstellen.

Zuschläge
Wochenend- und Feiertagszuschläge werden nicht gezahlt.

Zuschüsse
Die Gesamtkosten für FSJ’ler/innen werden zumeist durch das Bundesfamilienministerium  bezuschusst, so dass die Einsatzstellen sich nur mit einem Teil an den Gesamtkosten beteiligen müssen. In manchen Bundesländern gibt es weitere Zuschüsse. Die Abrechnung der Zuschüsse erfolgt über den Träger.

 


 

Kontakte

Koordinierungsstelle des FSJ im Sport:

Bundestutorat
Deutsche Sportjugend
im Deutschen Olympischen
Sportbund e.V.

Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main
fsj(at)dsj(dot)de
Tel. 069-6700-373
www.freiwilligendienste-im-sport.de
www.dsj.de

 

 


 

Träger des FSJ im Sport:

Baden-Württembergische Sportjugend
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart
E-Mail: fsj(at)lsvbw(dot)de
Tel. 0711-28077-874
www.bwsj.de

Bayerische Sportjugend
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
E-Mail: fsj(at)blsv(dot)de
Tel. 089-15702-452,-433,-416,-454,-406,-373,-437
www.bsj.org


Sportjugend Berlin
Jesse-Owens-Allee 2
14053 Berlin
E-Mail: fsj(at)sportjugend-berlin(dot)de
Tel. 030-30002-183
www.sportjugend-berlin.de

Brandenburgische Sportjugend
Schopenhauerstraße 34
14467 Potsdam
E-Mail: a.fritsch.bsj(at)lsb-brandenburg(dot)de
Tel. 0331-9719856
www.sportjugend-bb.de


Bremer Sportjugend
Eduard-Grunov-Str. 30
28203 Bremen
E-Mail: fsj-bremen(at)bremer-sportjugend(dot)de
Tel. 0421-7928720
www.bremer-sportjugend.de

Hamburger Sportjugend
Schäferkampsallee 1
20357 Hamburg
E-Mail: p.unruh(at)hamburger-sportjugend(dot)de oder
b.lass(at)hamburger-sportjugend(dot)de
Tel. 040-41908-255,-289
www.hamburger-sportjugend.de


Sportjugend Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
E-Mail: FSJ(at)sportjugend-hessen(dot)de
Tel. 069-6789404
www.sportjugend-hessen.de

Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern
Wittenburger Str. 116
19059 Schwerin
E-Mail: k.juerss(at)lsb-mv(dot)de
Tel. 0385-7617647
www.sportjugend-mv.de


Sportjugend Niedersachsen
Ferd.-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
E-Mail: info(at)fsj-sport(dot)de
Tel. 0511-5174649
www.lsb-niedersachsen.de

(gleichfalls für Niedersachsen)
ASC Göttingen von 1846 e. V.
Danziger Str. 21
37083 Göttingen
E-Mail: info(at)fsj-sport(dot)de
Tel. 0511-5174649
www.fsj-sport.de


Sportjugend Nordrhein-Westfalen
Friedrich-Alfred-Straße 25
47055 Duisburg
E-Mail: Hanno.Krueger(at)lsb-nrw(dot)de
Tel. 0203-7381-874
www.sportjugend-nrw.de

Sportjugend Rheinland-Pfalz
Rheinallee 1
55116 Mainz
E-Mail: gerlach(at)sportjugend(dot)de
Tel. 06131-2814377
www.sportjugend.de


Saarländische Sportjugend
Hermann-Neuberger-Sportschule 1
66123 Saarbrücken
E-Mail: fsj(at)sportjugend-saar(dot)de
Tel. 0681-3879-455
www.sportjugend-saar.de

Sportjugend Sachsen
Goyastr. 2d
04105 Leipzig
E-Mail: sportjugend(at)sport-fuer-sachsen(dot)de
Tel. 0341 – 2163176
www.sport-fuer-sachsen.de


Sportjugend Sachsen-Anhalt
Thietmarstraße 18
39128 Magdeburg
E-Mail: wittke(at)lsb-sachsen-anhalt(dot)de
Tel. 0340-6611866
www.fsj-im-sport.de

Sportjugend Schleswig-Holstein
Winterbeker Weg 49
24114 Kiel
E-Mail: kristina.exner-carl(at)sportjugend-sh(dot)de
Tel. 0431-6486198
www.sportjugend-sh.de


Thüringer Sportjugend
Werner-Seelenbinder-Straße 1
99096 Erfurt
E-Mail: h.lauterbach(at)thuer-sportjugend(dot)de
Tel. 0361 - 3405448
www.thueringer-sportjugend.de

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FSJ kurz vorgestellt

Martin Seeger (SG BA Tempelhof)

Ein Freund nahm Martin Seeger vor fünf Jahren mit zum Floorball. "Es hat mir von Anfang an riesigen Spaß gemacht", sagt der 20-jährige Hellersdorfer. "Besonders fasziniert mich, wie man mit der Zeit ein Gefühl für den Schläger quasi als verlängerten Arm entwickelt." Seine Kenntnisse gab er schon ein Jahr lang dem Nachwuchs beim Berliner FK weiter, ehe er im Sommer auf der Suche nach einem Wehrdienst-Ersatz beim Verband wegen einer FSJ-Stelle vorsprach. Die in der 1. Bundesliga vertretene SG BA Tempelhof schuf daraufhin extra eine Stelle, um durch seine Mitarbeit die Präsenz der Sportart im Bezirk zu erhöhen, weitere Mitglieder zu gewinnen und neue Sportangebote aufzubauen.

 

Vormittags ist Martin in drei Grundschulen tätig, wo er den Kindern neben allgemeinen Bewegungsangeboten auch erste Floorball-Fähigkeiten vermittelt. Nachmittags schließt sich die Betreuung von sechs AGs an. "Die jüngeren Kinder benötigen klare Vorgaben, während man bei den Älteren auch auf deren Wünsche eingehen kann", so seine Erfahrungen mit der Stundengestaltung. Im Verein hilft Martin auch vertretungsweise als Trainer aus und ist bei den Bundesliga-Partien im Schiedsgericht tätig. Die kommenden Monate will er nutzen, um sich endgültig über sein Berufsziel klar zu werden. Derzeit favorisiert er ein Lehramtsstudium für Sport und Philosophie. In jedem Fall will er auch künftig Jugendgruppen betreuen. "Ich erfreue mich einfach an der Begeisterung der Kinder", sagt Martin und nennt ein Beispiel: "Bei einer Stunde Fahrzeit zu den Schulen bin ich morgens mitunter genervt - doch durch die Kids bekomme ich wieder gute Laune!"

Lisa-Friederike Rotzsche (SC Minerva 93)

Lisa-Friederike Rotzsche träumt von einem Job bei der Polizei. Von der Arbeit bei einer Hundestaffel bis hin zur Hubschrauberpilotin sind ihre Interessen dabei breit gefächert. "Aber erst einmal möchte ich überhaupt genommen werden", schraubt sie ihre Erwartungen zunächst nicht zu hoch. Da sie die Bewerbungsfrist im Frühjahr auf Grund einer notwendigen Augen-Korrektur verpasst hatte, die Wartezeit aber "sinnvoll nutzen" wollte, wurde sie von der Einstellungsberaterin ihrer Schule auf das FSJ hingewiesen und bekam eine Stelle beim SC Minerva 93. "Fußball war immer ein Teil meines Lebens", sagt die 19-Jährige, die durch einen engagierten Lehrer zu ihrem Sport fand und seit fünf Jahren als Abwehrchefin beim 1. FC Marzahn kickt.

 

Bei Minerva fungiert Lisa als Trainerin der 2. E-Jugend, ist aber auch bei der Betreuung von Minis, F- und D-Junioren unterstützend tätig. Sie hilft ferner bei der Gewinnung neuer Spieler, der Beantragung von Spielerpässen und der Ermittlung des Materialbedarfs. Da der Verein vor einem Umzug vom Poststadion zu einem neuen Gelände steht, ist außerdem eine Inventur vonnöten. Als zusätzliches Projekt liebäugelt Lisa mit dem Aufbau einer Mädchen-Mannschaft. "Es ist schon eine neue Erfahrung für mich, die Verantwortung für Kinder zu übernehmen, sie zu motivieren und eine Vorbildfunktion zu übernehmen", zieht die 1,67 m große Marzahnerin eine erste Bilanz. Dank ihrer fußballerischen Vorbildung konnte sie gleich zu Beginn bei ihren Schützlingen punkten. "Die Jungs waren mächtig beeindruckt, dass ein Mädchen so hart schießen kann", schmunzelt Lisa.

Daniel Meyn (VfL Lichtenrade)

Dass (fast) alle Leute nach Daniel Meyns Pfeife tanzen, hat einen einfachen Grund: Er ist seit vier Jahren als Basketball-Schiedsrichter aktiv. Sein VfL Lichtenrade suchte Übungsleiter und Unparteiische. "Ich konnte mir damals nicht vorstellen, Trainer zu sein. Also habe ich mich als Schiri gemeldet", erinnert er sich. Man brauche schon ein dickes Fell und müsse mit Fingerspitzengefühl auch mal einen Kommentar überhören, räumt der 20-Jährige ein. Dennoch hat er Freude an seiner Tätigkeit, kann seinem Sport nahe sein und dabei obendrein ein kleines Taschengeld verdienen, "statt dafür im Supermarkt an der Kasse zu sitzen". Nachdem er durch das Spielen mit Kumpels auf dem Schulhof den Weg in den Verein fand, war Daniel auch zwei Jahre in der Berlin-Auswahl aktiv. "Aber ich habe mir nichts vorgemacht: Es war klar, dass es nicht zum Profi reichen würde", schmunzelt er. Während er als Spieler in der Landesliga aktiv ist, pfeift er seit dieser Saison in der Oberliga und hat sich langfristig das Erreichen der Regionalliga zum Ziel gesetzt.

 

Bei so viel Sportbegeisterung traf es sich gut, dass der VfL Lichtenrade gerade im Begriff war, erstmals eine FSJ-Stelle zu vergeben. Da zwei Kandidaten nach ihrer Ausmusterung absprangen, wurde Daniel von Vereinsseite angesprochen und empfand es als "großen Anreiz", anstelle des Zivildiensts diese Aufgabe zu übernehmen. Neben Basketball-spezifischen Tätigkeiten wie der Betreuung der U9-Jugend und einer Schul-AG ist er in der Geschäftsstelle im Mitgliedswesen tätig. Er unterstützt aber auch andere Abteilungen, etwa bei der Durchführung eines Trampolin-Turniers oder der Flyer-Erstellung für den Gesundheitssport.

Stephanie Graetz (BTV 1850)

Keine ihrer fünf Bewerbungen für ein Studium der Tiermedizin war von Erfolg gekrönt. "Dabei identifiziere ich mich von Klein auf damit", sagt Stephanie Graetz. "Es fällt mir schwer, diesen Traum aufzugeben und mich auf andere Sachen einzulassen." Als sie auch von der letzten Universität eine Absage erhielt, war es bereits August und die Zeit für das Finden eine Alternative knapp. Da ihr Vater seit vielen Jahren als Handballer beim Berliner Turn-Verein von 1850 aktiv war, bekam sie mit, dass die dortige FSJ-Stelle noch unbesetzt war. Darauf hin beschloss sie im letzten Moment, diese Tätigkeit als Überbrückungsjahr wahrzunehmen. "Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Es ist richtig hilfreich", so die Lichtenbergerin. Nachdem sie sich zuvor nicht vorstellen konnte, "das länger als ein Jahr zu machen", sagt sie mittlerweile: "Ich werde wohl immer irgendwie ehrenamtlich beim Sport dabei bleiben."

Beim BTV 1850 wird Stephanie, die selbst fünf Jahre lang beim Polizei SV Faustball spielte, beim Schwimmen, Eltern-Kind-Turnen und Handball eingesetzt. Letzteres liegt ihr besonders am Herzen. Sie ist im Kampfgericht und als Schiedsrichterin tätig. Als Trainerin macht die 19-Jährige zurzeit die C-Lizenz und hospitiert bei der A-Jugend. Jüngere Mannschaften gibt es momentan nicht im Verein. Ein erster Versuch, wieder kleinere Teams zu etablieren, war nicht von Erfolg gekrönt: Das an fünf Schulen publik gemachte Schnuppertraining fand keinerlei Resonanz. Ans Aufgeben denkt Stephanie jedoch nicht: "Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen - für Projekte und für andere Menschen!"

Corinna Weiland (Karower Dachse)

Nach erfolgreicher Ausbildung zur landwirtschaftlich-technischen Assistentin war Corinna Weiland nur ein halbes Jahr lang in ihrem erlernten Beruf tätig, ehe sie sich aus gesundheitlichen Gründen eine neue Tätigkeit suchen musste. Sie absolvierte das Fachabitur und wartete anschließend auf einen Studienplatz, so dass ihr das Angebot ihres Vereins, dem Sporttreff Karower Dachse, für ein Freiwilliges Soziales Jahr als Überbrückungszeit sehr gelegen kam. „Ich fand das interessant und bin da immer weiter reingerutscht“, erinnert sich die 23-Jährige an ihre ehrenamtlichen Anfänge vor acht Jahren: Parallel zu ihrem Basketball-Training mühte sich ein einzelner Trainer mit einer 30-köpfigen Kindergruppe, so dass Corinna dort zunächst als Helferin einstieg, schließlich Jugendvertreterin wurde und auch begann, im Veranstaltungsteam des Berliner Turnerbundes mitzuarbeiten. „Ich selbst habe im Verein immer Unterstützung erfahren und wollte nun andere unterstützen“, sagt sie.

In der Geschäftsstelle ist die Pankowerin unter anderem für das Mitgliederwesen und die Homepage der Dachse zuständig. Sie betreut zwei Kindergruppen für Akrobatik und Tanz, das Eltern-Kind-Turnen sowie in der Musikschule die Bereiche Block- und Querflöte. Mit den Allerkleinsten arbeitet Corinna am liebsten. „Man sieht das Glänzen in den Augen der Kinder, wenn sie etwas neues geschafft haben“, sagt sie. „Es macht mich einfach glücklich, die Kinder glücklich zu sehen und zu wissen, dass man etwas zu ihrer Entwicklung beitragen kann.“ Nachdem sie zunächst noch vor den ungewissen Jobchancen zurück schreckte, hat sich Corinna im Zuge ihrer beruflichen Neuorientierung entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen und Pädagogik oder Erziehungswissenschaften zu studieren.

Aufruf Einsatzstellen

Einsatzstelle im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport werden

Freiwilliges Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist in Deutschland in vielfältigen Formen möglich. Ob in der Ökologie, der Kultur, im sozialen Bereich oder im Sport: überall haben junge Menschen die Möglichkeit, sich zu engagieren. Wir möchten Sie dazu aufrufen und ermuntern, jungen Menschen im Sport einen Freiwilligendienst zu ermöglichen und als Einsatzstelle aktiv zu werden. Die Sportjugend hat ausschließlich positive Erfahrungen mit dem Modell des freiwilligen Engagements junger Menschen gemacht. Durchschnittlich sind um die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für 12 Monate im FSJ im Sport engagiert. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Möglichkeiten der Verbands- und Vereinsstrukturen nutzen, um engagierte und sportlich interessierte Jugendliche direkt anzusprechen und für das FSJ im Sport zu gewinnen.

Das ist ihr Gewinn als Einsatzstelle

  • Unterstützung in der täglichen Praxis, Übernahme von Trainingsgruppen, Verwaltungsaufgaben, Öffentlichkeitsarbeit u.a.
  •  Gewinnung qualifizierter Übungsleiter/-innen
  •  gesellschaftliche Anerkennung, weil Sie jungen Menschen eine Chance geben und freiwilliges Engagement fördern
  • Freiwillige als Brücke zu jungen Zielgruppen
  •  Gewinnung von jungen Ehrenamtlichen, auch für die Zeit nach dem FSJ

Das bieten wir Ihnen als Einsatzstelle

  • fachlich- pädagogische Beratung und Begleitung der Einsatzstellen und Freiwilligen
  • Organisation der Seminar- und Bildungstage der Freiwilligen, Durchführung von 15 zentralen Ausbildungstagen
  • Hilfe bei der Vermittlung motivierter junger Menschen
  • gesetzliche Absicherung und rechtliche Klärung
  • Lohn- und Personalbewirtschaftung, u.a. Auszahlung des Taschengeldes und Abführen der Sozialversicherungsbeiträge
  • Übernahme der Ausbildungskosten

Das erwarten wir von Ihnen als Einsatzstelle

  • Tätigkeitsfeld in der Kinder- und Jugendarbeit im Sport (Umfang: 39 Wochenstunden)
  • Teamarbeit und Aufgaben, in denen Freiwillige Kompetenzen für den Lebens- und Berufsweg erwerben können
  •  fachliche und pädagogische Anleitungen für die Freiwilligen
  • Freistellung der Freiwilligen für mind. 25 Bildungstage (sportartspezifische ÜL-
  • Ausbildung und Aus- und Fortbildung im FSJ)
  • Einsatzstellenbeitrag (400,- € Brutto pro Monat)
  • Beteiligung an Evaluation, Qualitätssicherung und Zertifizierung

FSJ Einsatzstellen in Berliner Sportorganisationen

  Verein

Schwerpunkt

Jahrg. 2013/14

 Jahrg. 2014/15 

1.Fußball-Club Lübars e.V.

Fußball

1

 

1.FC Union Berlin e.V.

Fußball

 

Athletik- und Ballspielclub Zentrum Berlin e.V.

Leichtathletik

 

Abt.Allg.Jugendarbeit der Sportjugend Berlin 

allg. Jugendarbeit

ALBA Berlin

Basketball

ASV Moabit Basketball e.V.

Basketball

 

Badminton-Verband Berlin-Brandenburg e.V.

Badminton

 

Basket Dragons Marzahn e.V.

Basketball

 

Basketball Berlin Süd e.V.

Basketball

1

Basketball-Gemeinschaft Berlin-Zehlendorf e.V.

Basketball

1

 

Behinderten-Sportverband Berlin e.V. 

div. Sportarten

 

Berliner Basketball Verband e.V. 

Basketball

2

2

Berlin-Brandenburger Sportclub e.V.

Volleyball

Berliner Basketball Club 90 Köpenick e.V.

Basketball

 

Berliner Fechterbund e.V.

Fechten

 

Berlin Flamingos e.V.

Baseball

Berliner Fußball-Verband e.V.

Fußball

1

Berliner Fußballclub Dynamo e.V.

Kita-Projekt, Fußball

1

1

Berliner Fußballclub Preussen e.V.

Handball

1

Berliner Fußballclub Viktoria 1889

Fußball

1

3

Berliner Golfclub Stolper Heide e.V.

Golf

 

Berliner Hockey-Club e.V.

Hockey

2

Berliner Hockey-Verband e.V.

Hockey

 

Berliner Ruder-Club Hevella e.V.

Rudern

 wird nicht besetzt

Berliner Schachverband e.V.

Schach

 

Berliner Schwimmverein Friesen e.V.

Schwimmen

2

1

Berliner Sport Club e.V.

div. Sportarten

4

1

Berliner Sport-Verein 1892 e.V.

div. Sportarten

1

Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund e.V.

allg. Jugendarbeit

1

1

Berliner Turn- und Sportclub e.V.

div. Sportarten

2

3

Berliner Turnerschaft Korporation Turn- und Sportverein e.V.

div. Sportarten

2

Berliner Turn-Verein von 1850 e.V.

Handball, Schwimmen, Turnen

Berliner Wasserratten 1889 e.V.

Schwimmen

1

Berliner Yacht-Club e.V.

Segeln

1

1

Blau-Gelb Köpenik e.V.

Wassersport

Bildungsstätte der Sportjugend Berlin

Jugendbildung

 

Budo-Akademie Berlin

Karate

1

Budo-Club Randori Berlin e.V.

Kampfsport

 

Budo-Club Senshu e.V.

Kampfsport

1

Club für Leibesübungen Berlin 65 e.V.

Hockey

1

Charlottenburger TSV von 1858 e.V.

div. Sportarten

 

Deutscher Alpenverein Sektion Berlin e.V.

Klettern

Eishockey Club Charlottenburg Preussen Juniors Berlin e.V.

Eishockey

Fachvereinigung Tennis im BSVB e.V.

Tennis

 

Frauenfußball-Club Berlin 2004 e.V.

Fußball

Fußball Club Internationale Berlin 1980 e. V.

Fußball

2

1

Internationaler Sport Club Tiergarten e.V.

div. Sportarten

Heiligenseer Kanu-Club e.V..

Kanu

 

FSV Blau-Weiß Mahlsdorf/Waldesruh e.V.

Fußball

2

FSV Hansa 07 Berlin e.V.

Fußball

1

1

Grünauer Ballspiel Club 1917 e.V.

Fußball

1

GymArtistic Berlin e.V

Turnen, Gymnastik

1

 

Handball-Club Schöneberg 77 e.V.

Handball

1

Jugendfußballclub Berlin e.V.

Fußball

1

Judo-Verband Berlin e.V. Fachverband für Budopraktiken

Judo

 

Kaizen Berlin e.V.

Judo

3

2

Kinder in Bewegung gGmbH

Bewegungserziehung im Vorschulalter in Kindertagesstätten

21

13

Köpenicker Hockey Union e.V.

Hockey

1

Köpenicker Kanusportclub e.V.

Kanusport, Wassersport

 

Köpenicker Schwimmsport - Verein Neptun Berlin von 1889 e.V.

Schwimmen

Köpenicker Sport-Club e.V.

Volleyball

1

Köpenicker Sportverein Ajax-Neptun Berlin 1879 e.V.

Handball

LTTC Rot-Weiß e.V.

Tennis

1

Lichterfelder FC Berlin 1892 e.V.

Fußball

 

Mariendorfer Hockey-Club 1931 e.V.

Hockey

1

 

OSC Berlin e.V.

Leichtathletik

 

Oranje Berlin e.V.

Fußball

 

Polizei-Sport-Verein Berlin e.V.

Handball, Karate

1

Polizeisportverein Olympia Berlin e.V.

Judo

Potsdamer Yacht Club e.V.

Segeln, Wassersport

 

Pro Sport Berlin 24 e.V.

div. Sportarten

2

4

Reinickendorfer Füchse e.V.

Volleyball, Handball

 

Ruder-Union Arkona Berlin-1879- e.V.

Rudern

1

1

Samuel's Dance e.V.

Tanzsport

2

1

SC Berlin e.V.

div. Sportarten

 

SC Berlin Grünau e.V.

Wasserfahrsport

 

SSC Berlin Reinickendorf e.V.

Schwimmen

1

SC Tegeler Forst e.V.

Leichtathletik

 

Seitenwechsel F/L SV Berlin e.V.

allg. Jugendarbeit

1

1

SG NARVA e.V.

Handball

1

 

SG Neukölln e.V.

Wasserball, Wassersport

1

2

SG Rotation Prenzlauer Berg e.V.

Volleyball, Hockey, Handball

1

1

SG Schöneberg e.V.

Schwimmen

1

1

SC Siemensstadt Berlin e.V.

Tanzsport

 

Segler-Club Gothia e.V.

Segeln

Siemens Tennis-Klub Blau-Gold 1913 e.V.

Tennis

 

Sportclub Berlin-Köpenick e.V.

Rudern, Wassersport

 

Sport Club Borsigwalde 1910 e.V.

1

Sportclub Charis 02 e.V.

Judo

1

 

Sportclub Charlottenburg e.V.

Sporthort, div. Sportarten

10

7

Sport-Club Westend 1901 e.V.

Fußball

Sport Club Minerva 93 e.V.

Fußball

1

 

Sport Club Tegeler Forst e.V.

Leichtathletik

1

Sportfreunde Kladow e.V.

Judo

 

Sporttreff Karower Dachse e.V.

div.Sportarten

 

Steglitzer Fußball-Club Stern 1900 e.V.

Fußball

 

Steglitzer Tennis-Klub 1913 e.V.

Hockey

1

Sportverein Stern Britz 89 e.V.

Fußball

 

Sportverein Berliner Brauereien e. V.

Badminton

1

Sportverein Schmöckwitz-Eichwalde

1

1

Sportverein Sparta Lichtenberg 1911 e.V.

1

Sportverein Zehlendorfer Wespen 1911 e.V.

Tennis, Hockey

 

Steglitzer Tennis-Klub 1913 e.V

Tennis

 

SV Empor Berlin e.V.

Fußball, Basketball

5

1

SV Pfefferwerk e.V.

Basketball, Fußball

1

1

SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V.

1

2

Tennisclub Berlin Mitte Albert Gutzmann e.V.

Tennis

1

1

Tennisclub Grün-Weiß Baumschulenweg e.V.

Tennis

1

1

Tennis-Club Blau Weiß 1899 e.V.

Tennis, Hockey

1

Tennis-Club Orange-Weiß Friedrichshagen e.V.

Tennis

Toruko Sportverein Berlin e.V.

Karate

1

TSV Berlin-Wittenau 1896 e.V.

div. Sportarten

1

1

TSV Rudow 1888 e.V.

Fußball, Volleyball, Judo

 

TSV Spandau 1860 e.V.

div. Sportarten

 

Turngemeinschaft in Berlin 1848 e.V.

Schwimmen

2

1

Turn- und Sportverein Makkabi Berlin e.V.

div. Sportarten

Turn- und Sportverein Lichterfelde 1887 e.V.

 div. Sportarten

1

1

TuS Lichterfelde Berlin Basketball e.V.

Basketball

2

1

Veranstaltungsteam der Sportjugend Berlin

allg. Jugendarbeit

 

Verein für Bewegungsspiele Einheit zu Pankow 1893 e.V.

Fußball

 

VfB Fortuna Biesdorf 1905 e. V.

Fußball

 

Verein für Körperkultur 1901 e.V.

div. Sportarten

1

 

Verein für Körperkultur Berlin Südwest e.V.

div. Sportarten

 

Verein für Sport und Jugendsozialarbeit e.V.

allg. Jugendarbeit

1

2

VfB Hermsdorf e.V.

Basketball, Handball

1

1

Verein für Leibesübungen Lichtenrade 1894 e.V.

Basketball

1

1

Verein Seglerhaus am Wannsee e.V.

Segeln

 

Volkssportgemeinschaft Altglienicke e.V.

Volleyball, Fußball

1

Wasserfreunde Spandau 04 e.V.

Schwimmen, Kita-Projekt, Basketball

5

3

Weddinger Wiesel e.V.

Basketball, allg. Jugendarbeit

1

Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e.V.

div. Sportarten (u.a. Schwimmen)

2

windworkers e.V.

allg. Jugendarbeit

1

Zentraleinrichtung Hochschulsport der TU-Berlin

div. Sportarten

3

3

Weitere anerkannte Einsatzstellen, die über einen längeren Zeitraum nicht besetzt worden sind, werden in dieser Übersicht nicht aufgeführt.

 

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Sportjugend im Landessportbund Berlin e. V.

FSJ im Sport
Jesse-Owens-Allee 2
14053 Berlin
030 300 02 189

Ansprechpartner

Jürgen Stein
030 30 002 - 173
Dana Schwichtenberg
030 30 002 - 172
Tim Fiedler
030 30 002 - 183
Iris Jensen
030 30 002 - 194
Maria Acs
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