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Willkommen bei der Sportjugend Berlin

Impressionen zu "Mein bewegter Sommer in Berlin"

23. September 2016

Mit sieben Ferienfreizeiten in den Sommerferien startete Sportjugend Berlin Pilotprojekt in Kooperation mit engagierten Sportvereinen und Einrichtungen der GSJ und sucht für Fortsetzung in 2017 weitere Partner


In den Sommerferien 2016 startete die Sportjugend Berlin in Kooperation mit engagierten Sportvereinen und Einrichtungen der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit (GSJ) das Pilotprojekt „Mein bewegter Sommer in Berlin“.

Das von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft geförderte Projekt ermöglichte es 140 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, zwei erlebnis- und bewegungsreiche Ferienwochen zu erleben.

 

Organisiert und durchgeführt wurden die Angebote von folgenden Partnern:

  • Turngemeinde in Berlin 1848 e.V.
  • SC Eintracht Berlin e.V. (2 Maßnahmen)
  • SportJugendZentrum Lychi
  • KICK-Treptow
  • SportJugendClub ARENA
  • MädchenSportZentrum Wilde Hütte

In den insgesamt sieben Ferienfreizeiten warteten auf die jungen Teilnehmenden viele sportliche, kulturelle und auch kreative Angebote. Um den Kindern ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zu bieten, ließen sich die Veranstalter so Einiges einfallen. Von klassischen Sportdisziplinen wie Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Badminton oder Tennis über Abenteuer- und Erlebnissportangebote (z. B. Klettern) bis hin zu Trendsportarten wie Stand Up Paddling war für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Neues gab es auch im Rahmen von kreativen und kulturellen Angeboten zu entdecken. Beim Ausflug ins Technik-Museum konnte beispielsweise Papier selbst geschöpft werden, in Kreativwerkstätten entstanden Aquarelle, Kunstdrucke, Bilder in Serviettentechnik, Hüte oder selbst gestaltete Schuhe. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogar das eine oder andere selbst gefertigte Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen.

 

Unter www.bewegter-sommer.de gibt es Hintergrundinformationen rund ums Ferienprogramm und einige Impressionen aus den einzelnen Angeboten.

 

Um im Sommer 2017 noch gezielter auf die Interessen und Bedürfnisse der Kinder, aber auch auf die Bedarfe von Eltern eingehen zu können, werden die Ferienmaßnahmen durch Befragungen von Teilnehmern, Eltern und Betreuern gezielt ausgewertet.

 

Erste Ergebnisse zeigen jedoch bereits jetzt, dass das Ferienprogramm bei Teilnehmenden und Eltern, aber auch bei den Akteuren vor Ort sehr gut ankam. Ziel ist es daher, das Projekt auch in den nächsten Sommerferien fortzuführen und auf weitere Berliner Bezirke auszuweiten.

 

Zur Umsetzung der ganztägigen Ferienangebote im Sommer 2017 sucht die Sportjugend Berlin weitere Partner. Berliner Sportvereine, die interessiert sind, dieses Ferienprogramm mitzugestalten, können gerne Kontakt zu uns aufnehmen und sich über die Rahmenbedingungen informieren.

 

Kontakt:

Sportjugend im Landessportbund Berlin e. V.

Jesse-Owens-Allee 2

14053 Berlin

Tel. 30 002 165

info(at)bewegter-sommer(dot)de

www.bewegter-sommer.de


Hamid Azizi – Bundesfreiwilliger im SJC Prenzlauer Berg

8. September 2016

Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug als Chance


Seit März 2016 macht der 20jährige Hamid Azizi einen Freiwilligendienst im SportJugendClub Prenzlauer Berg. Er ist einer von 15 Teilnehmenden am Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) der Bundesregierung, die in Trägerschaft der Sportjugend Berlin eingesetzt sind.

Kennengelernt haben Hamid und das Team des SJC sich auf dem Gelände des Clubs. Zwei Sozialarbeiterinnen einer benachbarten Einrichtung für Geflüchtete kamen regelmäßig mit einer Gruppe Jugendlicher, um mit ihnen die Angebote des SJC wahrzunehmen – unter ihnen auch Hamid. Er unterstütze das Team von Anfang an bei den Angeboten und so dauerte es nicht lange, bis ihm der Club den Vorschlag machte, als Freiwilliger im neu eingerichteten Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug im Jugendclub zu arbeiten.

Seitdem ist Hamid verantwortlich für die Organisation der Angebote für die Geflüchteten. Er begleitet die Gruppen nicht nur von deren Unterkunft in den Club, inzwischen ist er auch als Sprachmittler zwischen neu angekommenen Kinder und Jugendlichen und anderen Nutzerinnen und Nutzern der Einrichtung tätig.

Dass der Sport besonders gut geeignet ist, Kinder und Jugendliche über Sprachbarrieren hinaus zusammen zu bringen, zeigt sich täglich: Sie spielen zusammen Fußball, klettern gemeinsam am Turm der Einrichtung, üben gemeinsam Parkour auf der clubeigenen Anlage oder spielen zusammen Billard. Das verbindet über den Cluballtag hinaus, erleichtert den Geflüchteten das Ankommen in Berlin und allen das Zusammenleben.

Ein großer Gewinn für Peter Wissmann und Florian Fischer, die für das Programm in der Jugendfreizeiteinrichtung zuständig sind. Und ein großer Gewinn für Hamid, der neben einem geregelten Alltag eine Perspektive hat, sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) steht seit dem 1. Dezember 2015 sowohl einheimischen Freiwilligen als auch Asylberechtigten und Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive offen. Die Sportjugend Berlin als Trägerin des BFDmF hat 15 Freiwillige in unterschiedliche Einrichtungen entsandt. Einer davon ist Hamid.

Hier ist Hamid an seinem Einsatzort, dem SJC Prenzlauer Berg zu sehen.

Zum ausführlichen Artikel von ECHTwillkommen, beauftragt vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln.

 


2. Brot und Spiele Cup am 27. August 2016

6. September 2016

Ein Kooperationsprojekt von Brot & Spiele e.V. und Fanprojekt Berlin


Der Brot & Spiele Cup ist ein Fußballturnier, das durch den Sport (jugendliche) Fußballfans und Fußballinteressierte mit geflüchteten Menschen in Kontakt bringen soll. Neben dem sportlichen Aspekt, steht vor allem die Begegnung Menschen unterschiedlicher Kulturen im Vordergrund. Deshalb gab es auch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit selbst gebastelten Choreografien, Fussballkurzfilmen zum Thema Fußball und Flucht sowie den Auftritt einer Musikband von geflüchteten Menschen aus Syrien. Als Schirmherrin für dieses Projekt konnte Claudia Roth gewonnen werden.

 

Am Turnier nahmen 24 Mannschaften teil, davon 12 Teams mit Geflüchteten und 12 Berliner Freizeitsportteams/Fanteams. Bei 32 °C wurden die ersten 4 ausschließlich von Teams mit Geflüchteten (überwiegend aus Syrien) belegt.

 

Eine besondere Projektidee waren die „Tandemteams“! Jedes Freizeitteam wurde einem Team mit Geflüchteten zugelost, so dass diese sich gegenseitig unterstützen, helfen und anfeuern sollten. Als großartiger Event stellten sich die Choreografien heraus, die jede Mannschaft für das jeweils andere Tandemteam vorbereiten, erstellen und vorführen musste.

Diese wurden gesondert bewertet und mit Preisen bedacht. Den ersten Platz hat die Hertha Fangruppierung „Gruppa Süd“ belegt. Sie haben dann am Tag nach dem Turnier mit 20 Geflüchteten gemeinsam das Bundesligaspiel Hertha BSC- SC Freiburg im Olympiastadion besucht. Die Eintrittskarten hatte der Verein Hertha BSC als Preis zur Verfügung gestellt. Ein Beitrag zu ein wenig Nachhaltigkeit über das Turnier hinaus.

 

O- Ton der Gruppa Süd:

 

„Liebes Fanprojekt,

erstmal herzlichen Dank für den schönen Tag heute. Wir als Gruppa Süd waren froh mit dabei sein zu können. Das Anliegen ist so wichtig!

Besonders gut fanden wir die Idee ein anderes Team zu supporten. So hatten wir einen guten Kontakt mit Flüchtlingen aus einer NUK (Notunterkunft) in Weißensee.“

(Mail vom 27.8.2016 an das FP)

 


Pilotseminar 'Fit in die Ausbildung'

31. August 2016

Junge Auszubildende aus dem Handwerk trafen sich unter diesem Motto in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin


„Fit in die Ausbildung“  - unter diesem Motto trafen sich junge Auszubildende aus dem Handwerk in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin. Vom 22. bis zum 26. August beschäftigten sich die 14 jungen Männer und zwei jungen Frauen aus fünf Betrieben mit Fragen zum Zusammenhang zwischen Gesundheit, Ernährung und Sport im Hinblick auf ihre Ausbildung.

Wer Sport treibt, insbesondere im Verein, orientiert sich an Werten und Zielen, die auch für die Ausbildungszeit im Handwerk bedeutsam sind: körperliche und geistige Fitness, Teamgeist und Gemeinschaftssinn, Ausdauer und Durchhaltevermögen, Verlässlichkeit, Organisiertheit, Leistungswille und Konfliktfähigkeit. Daher hatte die Handwerkskammer Berlin diesen Seminarbesuch initiiert.

Viele  Fragen wurden thematisiert: Welche Sportarten sind für mich geeignet? Inwieweit ist Sporttreiben gesund? Wie ernähre ich mich optimal im Hinblick auf Gesundheit und gute sportliche Leistungen? Wie kann ich dabei meine Fitness dauerhaft verbessern? Welche Sportarten liegen mir?

Vieles konnten die jungen Azubis selbst ausprobieren – Learning by Doing. Gleich am ersten Tag stand der Klettersport auf dem Programm. Der Adrenalinspiegel stieg, als begonnen wurde, den hohen Kletterturm mit etlichen Überhängen im Vertrauen auf  die Topropesicherung durch die Kolleg/innen zu erklimmen. Die anschließende Auswertung ergab: Die Aktion hatte das Vertrauen zueinander gestärkt. Die Selbsteinschätzung der Verlässlichkeit in der Gruppe ergab ausschließlich positive Werte.

Gesundheit umfasst gemäß der WHO-Definition nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische und soziale Wohlbefinden. So wurde der konstruktive Umgang mit Konflikten trainiert z. B. im Umgang mit Kunden oder auch bei  Problemen im Team oder mit den eigenen Ausbildern. In Rollenspielen konnten alltagstaugliche und praktikable Lösungen für die Probleme gefunden werden.

Die gesunde Ernährung stand im Mittelpunkt des dritten Tages. Nach der Beschäftigung mit den Grundlagen gesunder Ernährung begannen vier Kleingruppen mit der Herstellung eigener “gesunder” Mahlzeiten, von der Planung über Einkauf und Zubereitung bis hin zur Präsentation und zum gemeinsamen Verzehr der schmackhaften Mahlzeiten am Abend.

Verschiedene Team-Sportarten konnten am nächsten Tag ausprobiert werden. Dem ging eine Recherche voran, in welcher Hinsicht die ausgewählten Sportarten gesundheitsförderlich sind. Dazu gehörte Basketball, Badminton, Speedminton und Fußball - Highlights waren Beach – Volleyball und Ultimate Frisbee sowie bei über 30 Grad Celsius natürlich der Wassersport. Ein gemeinsam organisiertes Grillfest beschloss den gelungenen letzten Abend.

Die Kooperation im Team stand im Mittelpunkt des letzten Seminartags. Herausgefordert durch die nicht leicht zu lösenden Teamaufgaben im Niedrigseilgarten der Bildungsstätte entwickelten sich Gruppenprozesse, die davon geprägt waren, dass sich die Jugendlichen immer stärker aufeinander konzentrierten, einander zuhörten, Ehrgeiz und Leistungswillen entwickelten und in Teamarbeit die beste Lösung erkundeten.

Die gemeinsamen Übernachtungen in der Bildungsstätte förderten den kommunikativen Austausch an den Abenden, Ausbilder und Azubis erlebten sich einmal von einer anderen Seite.

In der Auswertung wurde vielfach der Wunsch geäußert, möglichst bald erneut ein Seminar zu besuchen.

Fotos: (von oben nach unten) 1.+2. Peter Holtgrave  3. Konstantin Gastmann  4. Jens Reissberger

 


„Mein bewegter Sommer in Berlin“

12. August 2016

Pilotprojekt erfolgreich gestartet


Mehr als 70 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren haben in den ersten zwei Ferienwochen bereits ihren „Bewegten Sommer in Berlin“ erlebt. Das von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft geförderte Pilotprojekt ermöglicht es Grundschulkindern, zwei Wochen bewegungs-und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse zu verleben. Die ersten vier der von der Sportjugend Berlin koordinierten Ferienangebote wurden bei der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V., beim SC Eintracht Berlin e.V. sowie im SportjugendZentrum Lychenerstraße und bei Kick-Treptow - beides Einrichtungen der Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit - durchgeführt.

In den bevorstehenden letzten beiden Ferienwochen können sich Kinder auf drei weitere ähnlich spannende Ferienerlebnisse bereits jetzt freuen.


Informationen zu Kooperation
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Freiwilliges soziales Jahr im Sport
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