Startseite / Angebote / Sportinfrastruktur / Kauf Sport-Grundstücke

Kauf Sport-Grundstücke

Allgemeine Informationen

Warum sollten Berliner Vereine ihre bisher nach Sportanlagennutzungsvorschrift (SPAN) gepachteten Sportgrundstücke kaufen?

 

Ein wesentlicher Grundgedanke der Initiative zum Grundstückerwerb ist, den interessierten Berliner Sportvereinen ein Mehr an Planungssicherheit zu verschaffen und einen Beitrag zur Zukunftssicherung des Vereins zu leisten.

 

Grundlage ist ein Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin vom 30.11.2000. Danach wird gemeinnützigen und im Sinne des Sportforderungsgesetzes förderungswürdigen Sportvereinen die Möglichkeit eröffnet, die von ihnen nach der Sportanlagennutzungsvorchrift (SPAN) landeseigenen Grundstücke käuflich zu erwerben.

 

Sportfreundlicher Kaufpreis

Klar ist, wenn der Kaufpreis nicht stimmt, dann kann das Projekt „Kauf von Grundstücken“ keine Akzeptanz bei den Vereinen finden und ist zum Scheitern verurteilt. Daher lag für den LSB ein wesentlicher Schwerpunkt darin, einen sportfreundlichen Kaufpreis zu erreichen.Dies wurde umgesetzt: Gemeinnützige Vereine brauchen nur ein Viertel des auf dem Markt üblichen Kaufpreises aufbringen. Grundlage ist der jeweils aktuelle Bodenrichtwertatlas des Landes Berlin, der von der Senatsentwicklung für Stadtententwicklung herausgegeben wird. Diese Rahmenbedingungen erhöhten die Aufmerksamkeit jener Vereine, die am Erwerb ihrer bisher genutzten Grundstücke interessiert waren.

 

Die Kaufverhandlungen werden vom Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co.KG abgewickelt. Er ist somit ein erster Ansprechpartner für Vereine. Weiter ist jener Bezirk zu kontaktieren, in dem das Sportgrundstück liegt. Hier ist das bezirkliche Grundstücksamt sowie die jeweilige bezirkliche Sportverwaltung Ihr Ansprechpartner.

 

Beim LSB wenden Sie sich bitte an Peter Hahn (Tel.: (030) 30002-142 /-101).

 

Vereine sollten die Chance nutzen, ihr Grundstück zu erwerben

 

Der LSB Berlin fordert weitere Vereine auf, Überlegungen anzustellen, ihr Grundstück ganz oder teilweise zu erwerben. Ob es dieses Angebot auf Dauer besteht und wie in den nächsten Jahren die Berliner Sportförderung aussieht, kann in unserer Stadt niemand vorhersagen.

Wertermittlung von Gebäuden

Als Ergebnis einer Gesprächsrunde des LSB mit den

  • Senatsverwaltungen Finanzen und Stadtentwicklung,
  • dem Liegenschaftsfonds Berlin und
  • Vertretern aus den Berliner Bezirken

 

zur Problematik der Wertermittlung beim Kauf von landeseigenen Grundstücken konnte Folgendes festgehalten werden.

 

 

Es gibt drei Wertermittlungsverfahren:

Vergleichsverfahren

Gebäude werden miteinander verglichen um zu Wertermittlung zu gelangen.

 

Sachwertverfahren

Es werden einzelne Werte (Grundbausubstanz bei der Gebäudeübergabe, Keller, Vollgeschosse, Dach) ermittelt und addiert bzw. geleistete Investitionen gegen gerechnet. Basiswert ist der Wert am Tag der ursprünglichen Übergabe! Dieser muss nicht unbedingt übereinstimmen mit dem letzten Mietvertrag. So kann der Verein bereits in Vorkriegszeiten das Gebäude genutzt haben, oder in den 50er, 60er Jahren erhalten haben und später einen „neuen“ Vertrag mit einzelnen Bedingungen zur Nutzung vereinbart haben.


Beispiel: Tag der Übergabe der Wertermittlung: Wie würde das Haus aussehen/Wert haben, wenn bis heute nichts gemacht wäre? Welcher Zustand wurde damals festgehalten (Übergabemängelprotokoll)? Welche Investitionen wurden getätigt?

 

Ertragswertverfahren

Es wird ermittelt, wie viel das Grundstück bzw. Gebäude an Erträgen erwirtschaftet hat. Hierbei ist die Ermittlung der %-Verhältnisse zueinander äußerst schwer festzusetzen und ein ständiger Streitpunkt.

 

Empfohlen wird das Sachwertverfahren, da hier viele Möglichkeiten der Preisminderung bestehen.

 

Nutzungseinschränkungen sind ebenfalls Mietminderungsgründe, ebenso ungünstige Größenverhältnisse / Unterhaltung bzw. Dimension.

 

Als Grundlage dient die Immobilienwertermittlungsverordnung

Homepage: Immobilienwertermittlungsverordnung

Grundstücksämter in den Bezirken

TOP

David Kozlowski

Stabsstellenleiter Sportinfrastruktur / Umwelt
030 30 002 - 142
030 30 002 - 6142 / - 107