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„Welcome Home“-Party für Berlins Olympioniken

Berliner OSP-Sportler mit starkem Auftritt bei den Olympischen Winterspielen /
Empfang im Koreanischen Kulturzentrum am Potsdamer Platz

Das TEAM BERLIN PYEONGCHANG ist in der Hauptstadt feierlich empfangen worden. Die Botschaft der Republik Korea und der Olympiastützpunkt Berlin hatten in Kooperation mit dem Senat von Berlin und dem Landessportbund zur „Welcome Home“-Feier ins Koreanische Kulturzentrum eingeladen.

„Die Olympischen Spiele sind der Höhepunkt einer jeden Sportkarriere. Ich gratuliere den Olympioniken ganz herzlich zu den erbrachten Leistungen“, sagte Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport.
Und LSB-Präsident Klaus Böger ergänzte: „Alle Berliner Olympioniken haben unsere Sportmetropole würdig vertreten. Der Berliner Sport ist stolz auf sie.“

Die vielleicht größte Überraschung der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang gelang der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit den Berlinern Frank Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels. Das Team gewann sensationell Silber. Es ist aus deutscher Sicht der größte Erfolg in der Olympia-Geschichte. „Für unsere Sportart ist das eine richtig tolle Sache“, sagte Eisbären-Manager Peter-John Lee, der das Silber-Trio bei der Feier vertrat, weil es am selben Abend wieder für die Eisbären auf dem Eis stehen wollte.

Kurz vor den Eishockey-Cracks jubelte am Schlusstag der Winterspiele auch der Berliner Eric Franke. Im Vierer-Bob des Piloten Nico Walther raste der Anschieber aus der Sportmetropole auf den zweiten Rang – ebenfalls Silber! „Der Wahnsinn“, sagte Eric Franke und schmunzelte: „Mir ist es mittlerweile fast schon etwas unangenehm, die ganze Zeit die Medaille um den Hals zu tragen.“

Dagegen haben sich die Medaillenträume von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein nicht erfüllt. Die Ausnahme-Athletin ist die erste Deutsche, die an sieben Olympischen Winterspielen teilgenommen hat. Mit neun Medaillen (5 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze) ist die schnelle Berlinerin, die in Südkorea ihren 46. Geburtstag feierte, zudem auch die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin aller Zeiten. Diesmal reichte es für Claudia Pechstein zu einem achten (5.000 m) und einem neunten Platz (3.000 m).

Auch Pechsteins Kollege Nico Ihle blieb auf seiner Paradestrecke über 500 m und über die 1.000 m ohne die erhoffte Olympia-Medaille und wurde zweimal Achter.

Ihre Olympia-Premiere feierten die Berliner Eisschnellläuferin Michelle Uhrig (1.000 m/31. Platz), Eiskunstläufer Paul Fentz (22. Platz) und das Eiskunstlauf-Paar Annika Hocke/Ruben Blommaert, das einen respektablen 16. Rang erreichte. „Olympia war einfach unglaublich“, schwärmte Ruben Blommaert, der sich gleich nach der Rückkehr aus Südkorea die Olympischen Ringe auf den Unterarm tätowieren ließ. Auch Paul Fentz war glücklich: „Jetzt gehöre ich zu den 22 besten Eiskunstläufern der Welt. Warum soll man darauf nicht stolz sein!“ Für Michelle Uhrig war die Olympia-Premiere „einfach der Hammer“, für Annika Hocke „ein Super-Erlebnis“.

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: „Die Olympischen Spiele hielten alles bereit, was Sport im besten Sinne zu bieten hat: sensationelle Siege, unerfüllte Träume und Spannung pur. Das deutsche Eishockey-Team mit den drei Eisbären holt Silber, das wie Gold glänzt. Bobs, die ihre Wurzeln in Berlin haben, rasen zu Gold und Silber. Es zeigt sich wieder, dass Durchhaltevermögen, Trainingsfleiß und Kampfgeist belohnt werden. Alle Berliner Olympioniken haben unsere Sportmetropole würdig vertreten. Der Berliner Sport ist stolz auf sie. Ich wünsche den Athletinnen und Athletinnen für ihre nächsten sportlichen Ziele viel Erfolg und im privaten Leben alles Gute.“

 

Text: TOP Sportmarketing
Foto: Jürgen Engler

  • Berlins Olympioniken mit Klaus Böger