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„Sterne des Sports” in Silber verliehen

Füchse Berlin Reinickendorf gewinnen mit „Fitter Fuchs“ den Breitensportwettbewerb von LSB und Berliner Volksbank

Sechs Berliner Sportvereine wurden am Mittwochabend im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin mit dem „Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet, der auf der Bundesländer-Ebene jährlich seit 2004 gemeinsam von der Volksbank und dem Landessportbund vergeben wird. Sportsenator Andreas Geisel betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung der auch als „Breitensport-Oscar“ bekannten Würdigung, mit der das gesellschaftspolitische und ehrenamtliche Engagement von Sportvereinen honoriert werden.

Drei Mal wurde unter den sechs auf lokaler Ebene Auserwählten der mit je 500 Euro ausgestattete vierte Platz vergeben – die Programme und Aktionen des Bogensportvlub BB-Berlin („Bogensport als Inklusionssport“), Weißblau Allianz Berlin e.V. (Tanzen) und TSV Lichterfelde von 1887 e.V. (Trainerausbildung von Flüchtlingen) zeigten bereits den breiten Anspruch und die Ambitionen des Wettbewerbs.

Auch Platz 3 (1500 Euro) hatte mit seinem niedrigschwelligen Angebot für unbeschwertes Fußballspiel und der Kooperation mit Flüchtlingsheimen die schwierige Situation Geflüchteter in Berlin im Blick.

Zweiter im Ranking der prominent besetzten Jury wurde der SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 mit seinem Projekt „Viktoria Channel“ (www.viktoriachannel.com), das – so heißt es im Vereinsporträt – den „fairen und objektiven Umgang mit Worten ebenso trainiert wie das Spiel der Muskeln bei unterschiedlichen Sportarten“ und durfte sich über 2500 Euro freuen. Viktoria zählt übrigens zu den Dauer-Aktiven des Wettbewerbs und den fünf Berliner Vereinen, die seit 2004 schon mal den Sprung unter die Top 3 auf der Bundesebene des „Großen Stern des Sports“ geschafft haben, als man 2010 Dritter wurde.

Den ersten Platz beim Berliner Silber-Endausscheid und damit die Teilnahme am Bundesfinale erreichten die Füchse Berlin Reinickendorf e.V. mit ihrem Programm „Fitter Fuchs“, ein vorbildliches Gesundheits- und Fitnssangebot zu erschwinglichen Preisen. Der Sieg im Berlin-Wettbewerb wurde mit 4000 Euro gewürdigt.

Gewonnen hat ein Hauptstadt-Verein den Bundes-Wettbewerb bei bislang 13 Austragungen erst einmal – 2006 holte sich der Basketballverein Weddinger Wiesel e.V. den „Großen Stern in Gold“.

Die „Sterne des Sports“ werden auf drei Ebenen verliehen: Bronze, Silber und Gold.

Die ersten Ränge werden beim Bundesfinale am 24. Januar 2018 in Berlin im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vergeben werden und sind mit 10 000, 7500 und 5000 Euro ausgestattet sind.

Text: Klaus Weise

Foto: Stephanie Pilick

  • Sterne des Sports 2017