Rund 150 000 kamen zum Kinder- und Jugendfestival ins Reiterstadion
Die, die den Weg nicht scheuten, waren absolut happy, die, die zu Hause blieben, hatten echt etwas versäumt. Rund 150 000 Mädchen und Jungen kamen beim diesjährigen Kinder- und Jugendfestival im Reiterstadion des Olympiaparks voll auf ihre Kosten — getreu nach dem Motto „Freizeit wird Erlebnis.“ Was Juventus Deutschland mit dem Landessportbund Berlin und der Sportjugend Berlin bei dieser 15. gemeinsamen Veranstaltung auf die Beine stellten, das konnte sich einmal mehr sehen lassen. Es gab jede Menge Sport, Spiel sowie Spaß und war für viele eine geradezu ideale Einstimmung auf die Ferienzeit. Schade nur, dass das Wetter nicht ganz mitspielte und immer wieder einmal ein Regenschauer dazwischenplatzte.
Doch der allgemeinen Begeisterung konnte das keinen Abbruch tun, zu umfangreich war die Palette der rund einhundert Angebote aus 40 verschiedenen Sportarten. Aufmerksamkeit erregten vor allem die dick gepolsterten American Footballer, die auf einer größeren Rasenfläche mit Vehemenz und Draufgängertum zeigten, was sie alles in petto haben. Die Eisbären vom EHC Berlin luden zum Torwandschießen ein, während die Judokas von Arashi sich und andere gekonnt auf die Matte legten.
Die Sportjugend wurde wieder mit der Tour d‘ Olympic, dem Kistenklettern, der Bewegungsbaustelle und der Hüpfburg zu einem beliebten Anziehungspunkt. Was übrigens auch für den AOK-Elterngarten, das Schlauchboot- und BMX-Fahren auf der Jesse-Owens-Allee sowie das Reiten galt, wo sich die Ponyfarm Kladow, der RC Eichkamp und Vereine aus Dallgow und Heiligensee zur Verfügung stellten, um zu beweisen, was auf dem Rücken der Pferde so alles möglich ist. Wer es etwas ruhiger und bedächtiger liebte, der konnte sich beim Basteln, Malen, Schminken, Morsefunken, einer Fotoaktion und dem Spielen mit Legosteinen vergnügen.
Oder auf der Festival-Bühne dem spannenden und abwechslungsreichen Programm beiwohnen, wo sich verschiedene Gruppen mit Tanz- und Akrobatik-Vorführungen sowie Shows und Musik-Darbietungen präsentierten. Hier fand übrigens auch die Eröffnungszeremonie statt, wo Henning Szabanowski, der Vorstandsvorsitzende von Juventus Deutschland, eine höchst erfreuliche Nachricht verkündete, dass nämlich der „Verein zum Schutz für Kinder und Jugend“ insgesamt 20 000 Euro für die demnächst beginnende Aktion „Kids in die Sportklubs“ stiftet. Dankbar nahm die SJB Vorsitzende Claudia Zinke den Scheck entgegen und erklärte: „Das ist ein gutes Startkapital bereits für das nächste Jahr, über das wir sehr froh sind, damit wir künftig Kindern aus einkommensschwachen Familien den Zugang in unsere Sportvereine erleichtern.“
Hansjürgen Wille






