Gesetzgeber soll Klagen gegen Bolzplätze erschweren
In der Diskussion um eine wachsende Zahl von Anwohnerklagen gegen den Spielbetrieb auf Berliner Bolz- und Fußballplätzen hat der Landessportbund den Senat zu einer Gesetzesinitiative im Bundesrat aufgefordert. LSB-Präsident Peter Hanisch sieht die Landesregierung in der Pflicht, im Bund für eine sport- und kinderfreundliche Gesetzgebung einzutreten. “Mit wohlfeiler Gerichtsschelte sind die Probleme nicht zu lösen“, so Hanisch, das richterliche Abwägen zwischen verschiedenen Rechtsgütern erfolge auf Grundlage der geltenden Gesetzte. Diese jedoch schützten egoistische Interessen beim Einklagen von Störungsfreiheit oft besser als Kinder und Jugendliche in ihrem natürlichen Bewegungsdrang. Mit den Berliner Bundestagsabgeordneten sei der LSB deswegen ebenfalls im Gespräch.

