Vereinsservice Frauensport

Sie möchten eine Frauensportgruppe in Ihrem Verein einrichten und brauchen Unterstützung? Hier finden Sie alle notwendigen Informationen:

 

Die Förderung ist an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft:

  • Ihr Angebot muss beim LSB gemeldet werden und wird dann im Freizeitsportkalender, im Internet und im Frauensportmagazin veröffentlicht.
  • Die Teilnahme muss für jede Frau möglich sein. So sollten auch Frauen, die noch nicht in Ihrem Verein sind, für die Mitgliedschaft geworben werden.
  • Die Angebote können sportartübergreifend sein.
  • Sie sollten qualifizierte Übungsleiter einsetzen, denn „Qualität überzeugt“ jede Frau!

 

Wenn Sie noch keine Idee haben, was Sie Ihren Frauen zum Sporttreiben anbieten können, dann zeigen wir Ihnen hier einige Förderbeispiele:

  • Fitnesstraining mit Ernährungsberatung
  • Gesundheitssportangebote (Gesundheitsgymnastik mit Körperwahrnehmung)
  • Selbstbehauptung, Selbstverteidigung
  • Schnupperangebote für Neueinsteigerinnen oder Wiedereinsteigerinnen in den Sportarten
  • Ausdauertraining (Walking,Laufangebote)
  • Gymnastik und Entspannung (Stretch und Relax, Yoga)
  • Tanzsport (Riverdance)Bodyworkout mit dem Theraband...

 

Was kann gefördert werden ?Im Rahmen von Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit kann die Herstellung von Broschüren, Handzetteln oder Plakaten gefördert werden. Sie können Personalkosten für Übungsleiter, Trainer oder Helfer, die Anschaffung von Kleinsportgeräten oder auch die Erstattung von Miet- oder Pachtkosten z.B. für anzumietende Räume beantragen.

 

Was müssen Sie tun, um in den Genuss einer Förderung zu kommen ?Reichen Sie beim LSB Berlin auf einem vorgegebenen Formular eine Gesamtkalkulation aller zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen als rechtsverbindlichen Antrag ein. Der LSB entscheidet dann aufgrund über die Höhe der Zuwendung im Sinne einer Anschubfinanzierung.

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Wie richte ich eine Frauensportgruppe in meinem Verein ein?

Frauensportgruppen können entstehen, indem:

  • sportinteressierte Frauen in Eigeninitiative eine Sportgruppe gründen,
  • bestehende Frauengruppen sich einem Sportverein anschließen,
  • die Lebenspartner zur Gründung einer Frauensportgruppe anregen (z. B. Fußball),
  • die Kinder zum Wiedereinstieg in den Sport anregen,
  • die Sportvereine Initiativen zur Gewinnung von Frauen für den Sport entwickeln.

Das Interesse am Sporttreiben ist in der weiblichen Bevölkerung weit verbreitet. Das trifft zumindest für die Frauen im jüngeren und mittleren Erwachsenenalter zu, schließt aber den sich immer stärker entwickelnden Seniorensportbereich nicht aus.Individuelle Gründe für Sportaktivitäten sind dabei u. a. sozialer Anschluss, Ausgleich, Gesundheit und Fitness, Figurformung, eigene sportartbezogene Erfahrungen, Spaß.

Viele Frauen würden sich einer vereinsorganisierten Sportgruppe anschließen, wenn eine derartige Gruppe in erreichbarer Nähe (Ort und Zeit) bestehen würde.

 

Bei der Einrichtung von Frauensportgruppen sind drei Zielgruppen in den Blick zu nehmen:

  • Frauen, die mit dem Sportverein über ihre Kinder, über Partner oder Bekannte schon in Kontakt stehen und selbst ebenfalls gerne Sport treiben möchten,
  • bestehende Frauengruppen, die bislang anderswo Sport treiben und sich einem Sportverein anschließen möchten,
  • Außenstehende, die für den Sportverein und den Anschluss an eine Frauensportgruppe erst noch gewonnen werden müssen, vor allem im Alter zwischen 27 und 50 Jahren.

 

Die Einrichtung spezieller Frauengruppen empfiehlt sich in vielen Fällen deshalb, weil die Teilnehmerinnen:

  • unter sich bleiben wollen,
  • sich auf einem ihrem Könnensstand angemessenen Level sportlich betätigen wollen,
  • anderen Sport als den „Männersport" betreiben wollen.

 

Altersbegrenzungen sind eher irrelevant, weil sich die Teilnehmerinnen gerne in altersheterogenen Gruppen zusammenfinden. Das schließt nicht aus, dass – in Abhängigkeit von den jeweils betriebenen Sportarten, Sportformen und dem Könnensniveau – altershomogene Gruppen bevorzugt werden.

 

Es ist abzuwägen, bis zu welcher Größe eine Gruppe anwachsen kann, ohne dass sich die Gruppenmitglieder in ihrer Sportaktivität gegenseitig behindert fühlen. Mit der weiteren Ausbreitung des Frauensports sind dabei Mehrfachangebote anzustreben, damit die Sportgruppen überschaubar bleiben.

 

Viele Frauen favorisieren freizeitsportliche Sportaktivitäten. Großen Anklang finden Gymnastikangebote, Fitnesssport, gesundheitsorientierte Sportangebote und allgemeine Sportgruppen. Diese Sportangebote eignen sich insbesondere für Neu- und Wiedereinsteigerinnen. Daneben sollten jedoch auch Sportangebote in breiten- und wettkampfsportlicher Auslegung im Blick bleiben.

 

Die Einrichtung von Frauensportgruppen kann auch in kleineren Sportvereinen gelingen, wenn die Funktionsträger/innen erkennen, dass eine soziale Öffnung der Sportvereine auch die Integration von Frauen einschließt und wenn sie erkennen, dass Frauen einen wesentlichen Beitrag zum Vereinsleben leisten können.

 

Der vereinsorganisierte Frauensport kann dadurch Unterstützung erfahren, dass Frauen in den Vorständen der Sportvereine und Abteilungen vertreten sind, ihre Erfahrungen und ihr Engagement dort unmittelbar einbringen und ihre Interessen vertreten können. Deshalb sollte den Sportvereinen daran gelegen sein, Frauen für Ehrenämter in den Führungsgremien zu gewinnen. Darüber hinaus sollten zwischen den Vereins- bzw. Abteilungsvorständen und den Gruppenleiterinnen möglichst enge Kontakte aufgebaut werden, damit die Anliegen der Frauensportgruppen schnell und unkompliziert in den Vorstandssitzungen behandelt werden können.




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Gesundheitssport für Frauen

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Im Landessportbund Berlin erhalten Mädchen und Frauen die gleichen Chancen wie Jungen und Männer für optimale Trainingsbedingungen, finanzielle Unterstützung und zielgerichtete Karriereplanung. Der Sport als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft ist unabhängig vom Geschlecht. Frauen und Mädchen haben sich im Sport etabliert und werden im Präsidium des Landessportbundes durch den Landesausschuss „Frauen im Sport“ politisch vertreten.


Aus- und Fortbildung

Die Sportschule des Landessportbundes Berlin ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung für den Berliner Vereinssport. Ihre zentrale Aufgabe ist die Qualifizierung von Übungsleitern/innen, Übungsleiterhelfer/innen, Trainern/innen und Manager/innen.


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Telefon: +49 30 / 78 77 24 16


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