Das ergibt eine Studie des internationalen Sportberatungsunternehmens "Sportbusiness" in London, bei der 25 Städte weltweit einbezogen wurden.
Nur die australische Metropole Melbourne rangiert vor Berlin. Platz drei und vier belegen Sydney und London.
Ausschlaggebend für die Bewertung waren Ausrichtung sportlicher Großereignisse, das Angebot an Sportstätten, die Lebensbedingungen in der Stadt und der Breitensport.
Für Berlin sprachen der Studie zufolge die gelungene Ausrichtung der Fußball-WM und die anstehenden Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Vor allem während der Fußball WM haben sich demnach die Berliner als hervorragender Gastgeber erwiesen.
"Die Auszeichnung bestätigt unsere Bemühungen der letzten Jahre, Sportereignisse auszutragen", sagte der Präsident des Landessportbundes (LSB), Peter Hanisch. Die Bedeutung Berlins als internationale Sportstadt zeige aber auch, daß der Sport viel mehr beim Stadtmarketing einbezogen werden müsse, sagte Peter Hanisch weiter. So habe der LSB eine stärkere Berücksichtigung bei der Werbekampagne Be.Berlin eingefordert.
Auch die Sportverwaltung begrüßte den Erfolg Berlins. "Wir freuen uns und sind stolz, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre auszahlen", sagte Sportstaatssekretär Thomas Härtel. Um weitere sportliche Großereignisse in die Stadt zu holen, haben Sportsenator, IHK und Berlin Partner im März eine Expertenrunde zum Thema eingerichtet, die in Zukunft regelmäßig beraten soll, für welche Sportveranstaltungen sich Berlin künftig bewerbensollte.
"Berlin hat verstanden, dass die Ausrichtung einer Großveranstaltung andere Events nach sich zieht", sagt Stefan Thies, Sprecher des Organisationskomitees der Leichtathletik-WM.
(Quelle: Berliner Morgenpost, 9.April 2008)
