Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen hat am 29.11.2007 einen interessanten Kongress unter dem Titel "Gleichstellung weiter denken - Strategien für ein geschlechtergerechtes Berlin" durchgeführt.
Zentrales Thema der Veranstaltung war das von der Senatsverwaltung im Entwurf vorgestellte Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm.
Berlins zuständiger Senator Harald Wolf stellte in seiner Eröffnungsrede die Herausforderungen an eine geschlechtergerechte Politik vor.
Gender Mainstreaming und Gender Budgeting als Strategien in der Umsetzung von mehr sozialer, kultureller und zielgruppenspezifischer Gerechtigkeit werden in Teilen der Berliner Verwaltung umgesetzt. Auch der Sport befasst sich seit geraumer Zeit mit diesen Themen und die Förderprogramme im Berliner Sport werden unter Gender-Aspekten betrachtet und zukünftig noch stärker ausgewertet.
Der Landessportbund hat sich der Thematik Geschlechtergerechtigkeit ebenfalls angenommen und an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Untersuchung zur "Analyse und Bewertung der Entwicklung einer zukunftsfähigen gender- und gesundheitsorientierten Sportkultur im organisierten Berliner Vereinssport" in Auftrag gegeben.
Die Ergebnisse der von den beiden Sportwissenschaftlerinnen Stefanie Ladewig und Ivonne Krzeminski durchgeführten Untersuchung liegen nun vor.
Der Landesausschuss Frauen im Sport hat sich in seiner Sitzung vom 03.12.2007 hiermit näher auseinander gesetzt und wird die von den Autorinnen gemachten Handlungsempfehlungen in der Ausrichtung seiner Strategie berücksichtigen.
Anke Nöcker
