"Sicherheit auch am Wasser gewährleisten!"

Schließungspläne für Polizeiwachen rufen Sportvereine auf den Plan

 

Der Präsident des Landessportbundes Berlin, Peter Hanisch, hat die von Polizeiführung und Senat angekündigte Wachen-Schließung bei der Wasserschutzpolizei am Wannsee scharf kritisiert. Die Sicherheit der mehr als 200 Bootshaus-Immobilien von Seglern, Ruderern, Kanuten, Sportfischern und Motoryacht-Sportlern an der unteren Havel sei nachts und in der Winterzeit ohne die Wache Schwanenwerder kaum mehr zu gewährleisten. Schon heute gebe es außerhalb der Sommersaison unverhältnismäßig viele Diebstahls-, Einbruchs- und Vandalismus-Fälle in diesem Bereich. Die Disziplinierung vereinsloser Wassersport-Rowdies bleibe in Zukunft offenbar dem Zufall überlassen und für Bootsunfälle sei mangels polizeilicher Präsenz absehbar überhaupt niemand mehr zuständig. Hanisch forderte die Polizeiführung auf, im Interesse der Sportlersicherheit von den Schließungsplänen Abstand zu nehmen. (Ursprungsfassung vom 24.1.2008)




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Peter Hanisch | Präsident des LSB Berlin




© Landessportbund Berlin, 2008
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