Wiebke Nulle - Sternpatin 2007

20-fache Deutsche Meisterin setzt sich für die Sterne ein

 

Wiebke Nulle ist eine der erfolgreichsten Bogenschützinnen in Deutschland. Zurzeit bereitet sich die 27-jährige Berlinerin auf die Olympischen Spiele in Peking vor. Neben ihrem umfangreichen Training setzt sie sich für die "Sterne des Sports" als Patin ein.

 

Wiebke Nulle, Sie sind Patin der "Sterne des Sports" in Berlin. Was hat Sie motiviert, sich für den Wettbewerb einzusetzen?

Wiebke Nulle: Nachdem mich der Landessportbund Berlin angesprochen hatte, habe ich mich erst einmal ausführlich schlau gemacht. Alles was ich dabei über die "Sterne des Sports" erfahren habe, hat mir so gut gefallen, dass ich die Aufgabe als Patin sehr gerne übernommen habe. Bogenschießen steht - ähnlich wie die bei den Sternen eingereichten tollen Projekte - nicht so sehr im Rampenlicht. Als Patin hoffe ich, dass ich sowohl für die Vereine und ihre Projekte als auch für den Bogensport für eine breitere öffentliche Wahrnehmung sorgen kann. Für die Vereinsarbeit ist es ebenso wie für den Bogensport wichtig, immer im Gespräch zu bleiben.

 

Wie sieht Ihre Unterstützung der Sterne des Sports konkret aus?

Wiebke Nulle: Eine meiner Hauptaufgaben wird in der Juryarbeit auf Landesebene liegen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Projekte. Zudem werde ich mich auch bei Pressekonferenzen für die Sterne einsetzen. Meinem eigenen Verein, SG Bergmann-Borsig in Berlin-Pankow, habe ich natürlich auch schon den Mund wässrig gemacht und motiviert sich zu bewerben.

 

Welchen Bezug haben Sie selbst zum Ehrenamt?

Wiebke Nulle: Als Leistungssportlerin bin ich sehr stark in mein eigenes Training eingespannt. Ich beschäftige mich jedoch häufig mit jüngeren Sportlern und wenn deren Trainer mal nicht da ist, dann übernehme ich auch das Nachwuchstraining. Ich kann mir sehr gut vorstellen, nach meiner aktiven Zeit als Trainerin zu arbeiten.

 

Sie sind bereits 20-fache Deutsche Meisterin im Bogenschießen. Welche Ziele haben Sie in diesem Jahr und in den nächsten Jahren? Und was macht für Sie den besonderen Reiz vom Bogensport aus?

Wiebke Nulle: Mein größtes Ziel sind momentan die Olympischen Spiele in Peking. In diesem Jahr müssen wir bei den Weltmeisterschaften bereits die Startplätze für Deutschland sichern. Das heißt, als Mannschaft müssen wir unter die ersten acht kommen und im Einzel muss ich unter die besten 20 Teilnehmerinnen kommen. Der besondere Reiz beim Bogenschießen liegt für mich im Streben nach Perfektion. Schon beim Abschuss spürt man, ob man ins 10-Punkte-Feld getroffen hat.

 

Was machen Sie neben dem Sport? Sind Sie Profisportlerin?

Wiebke Nulle: Ich bin momentan bei der Bundeswehr in der Sportfördergruppe und habe darüber quasi einen "Profi-Status". Nach meiner aktiven Laufbahn möchte ich gerne Grundschullehrerin werden.

 

Interview: Berliner Volksbank

 


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