Startseite / Aktuelles
 

12.-14. Dezember 2014 Bogenschießen: Berlin Open Foto: Engler

LSB Berlin - Besprechung

Sport in Berlin

LSB Berlin - Marathon

Sport in Berlin

LSB Berlin Rollstuhltennis

Sport in Berlin

LSB Berlin Schwimmen

Sport in Berlin

LSB Berlin Tanzen

Sport in Berlin

LSB Berlin Turmspringen

Sport in Berlin

News

Uwe Hammer zum Ehrenmitglied ernannt

24. November 2014

Langjähriger LSB-Vizepräsident geehrt


Der langjährige LSB-Vizepräsident für Sportinfrastruktur Uwe Hammer wurde auf der Mitgliederversammlung des LSB Berlin unter stehenden Ovationen zum Ehrenmitglied ernannt. Damit verbunden bedankte man sich für seine unermüdliche Arbeit für den Berliner Sport und seine Vereine

Foto: Präsident Klaus Böger (r) überreicht Uwe Hammer (l) die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft

Fotograf: Jürgen Engler


Flammendes Plädoyer für Olympia in Berlin

22. November 2014

Klaus Wowereit appelierte bei der LSB-Mitgliederversammlung an die über 600.000 Mitglieder in Berliner Sportvereinen, für eine gute Sache zu kämpfen/DOSB-Präsident Alfons Hörmann: „Wir wissen, was Berlin zu bieten...


So harmonisch und zu zügig ging es selten bei einer Ordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportsportbundes Berlin zu wie diesmal in der großen Halle des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in der Breiten Straße, denn in den wichtigsten Angelegenheiten herrschte totale Übereinstimmung und Einigkeit, vor allem was Olympia betrifft.

Eine flammende Rede hielt der in wenigen Tagen von seinem Amt als Regierender Bürgermeister zurücktretende Klaus Wowereit und listete all jene Pluspunkte auf, die die Stadt zu bieten hat und weshalb Deutschland mit Berlin international die größten Chancen besitzt.   „Wir haben herausragende Sportveranstaltungen, glänzende Sportanlagen, tolle Sportler und eine begeisterungsfähige Bevölkerung, die es nun gilt, von den Vorteilen der Spiele und ihrer Nachhaltigkeit zu überzeugen“, so seine Argumentation, wobei er nicht verschwieg, dass Aufklärung und Transparenz sehr wichtig seien, vor allem was die Finanzen betrifft.

An die über 600 000 Mitglieder in Berliner Sportvereinen und deren Familienangehörige appellierte er, für eine gute Sache zu kämpfen. Die Spiele sind keine Last, sondern eine Herausforderung und Freude. Seine Kernbotschaft lautete: Berlin ist olympia-tauglich.  

Der DOSB-Präsident Alfons Hörmann, logischer Weise zu Neutralität bei den zwei Bewerberstädten Berlin und Hamburg verpflichtet, meinte nach dem glänzenden Plädoyer  Wowereits: „Recht hat er. Wir haben ja Berlin nicht ohne Grund ausgewählt, denn wir wissen was die Stadt zu bieten hat. Hier erfolgt trotz der Zentrale in Frankfurt/Main eine wesentliche Weichenstellung in Sachen Sport.“  

In einer einstimmig von der Mitgliederversammlung verabschiedeten Resolution heißt es: „Olympische und Paralympische Spiele sind eine große Chance, die Stadt weiter zu entwickeln, sie noch lebens- und liebenswerter zu machen, zudem geben sie dem Breiten-, Gesundheits-, aber auch dem Kinder- und Jugendsport sowie dem Leistungssport enorme Impulse.“ Außerdem wird in ihr darauf hingewiesen, dass Berlin schon vieles hat, was notwendig für eine erfolgreiche Bewerbung ist.  

Für den glühenden Olympia-Befürworter und LSB-Chef Klaus Böger sind drei Kriterien entscheidend, mit denen Berlin aufwarten kann: „Wir haben die dritte Sportstunde in den Schulen, die nicht alle haben, wir kämpfen dafür, die Infrastruktur nicht verrotten zu lassen und wir sind zudem stolz darauf, dass keine  Hallen-Nutzungsgebühren gezahlt werden müssen.“ An die Adresse des Senats und Parlaments gerichtet, forderte er, weil ein enormer Zuwachs bei den Kindern und Jugendlichen sowie den Senioren existiert, eine noch bessere finanzielle Unterstützung für die vielen Übungsleiter und Trainer,  

Um das Anliegen nachhaltig zu unterstützen, fand ein vom Bezirkssportbund Charlottenburg-Wilmersdorf eingebrachter Antrag auch volle Zustimmung, wonach sich der LSB bei kommenden Haushalts-Gesprächen mit dem Senat für eine Erhöhung der Mittel-Zuwendung einsetzen soll.

  Der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene langjährige LSB-Vizepräsident für Sportinfrastruktur Uwe Hammer („Ich bin seit 1958 stets ehrenamtlich tätig gewesen und habe eine tolle Zeit erlebt“) wurde unter stehenden Ovationen zum Ehrenmitglied ernannt.

Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den bisher kooptiert gewesenen Sally Rothholz, den ehemaligen Deutschlandhallen-Chef, der zuletzt von 1999 bis 2013 Velomax-Geschäftsführer war.   

Dank unserer Einsparung und vorgenommener Umstrukturierungen ist es uns gelungen, so LSB-Schatzmeister Reinhardt von Richthofen-Stratmann, für 2015 einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, der sich auf 23,837 Millionen Euro beläuft, was eine leichte Steigerung von 338 000 im Gegensatz zu diesem Jahr bedeutet. Hansjürgen Wille

Resolution zur Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele (als Pdf-Datei)

Foto: Junge Olympiabotschafter empfingen Klaus Wowereit zur LSB-Mitgliederversammlung

Fotograf: Jürgen Engler          


Mut zur Vision, ohne Alltagssorgen zu vergessen

20. November 2014

Was bedeutet eine Olympiabewerbung für die Berliner Sportvereine? Diskussion im Alten Stadthaus am 19. November


Der Diskussionsabend von Senatsverwaltung für Inneres/Sport und Landessportbund, zu dem alle Sportfachverbände und -vereine in Berlin am 19. November ins Alte Stadthaus in Mitte eingeladen worden waren, bot einen guten und gelungenen Ansatz für ein breites Forum, in dem sich die Berliner gefragt und mitgenommen fühlen, sich artikulieren, Vorschläge und Vorstellungen zu Olympia a la „Wie müssen die Spiele sein, damit wir dafür sind?“ vorbringen können.

Natürlich waren auch hier die schon „Überzeugten“ in deutlicher Majorität, dennoch aber wurde nicht nur gegenseitig Beifall geklatscht und Statements abgenickt. Dazu sind die Probleme an der Sportbasis, in Vereinen, im Breitensport, bei Strukturen und Finanzen zu groß, als dass sich daraus in Verbindung mit einem Megaereignis, wie es Olympische Spiele sind, keine Fragen ergeben würden.

Unter der Überschrift „Was bedeutet eine Olympiabewerbung für die Berliner Sportvereine?“ hatten die beiden Organisatoren zu sechs Arbeitsgruppen geladen, hier „Arena“ genannt, die es alle verdient hatten, mehr als die knappe Stunde Zeit mit den jeweiligen Experten zu haben. Allein die Titel der „Arenen“ verdeutlichen das: „Wie profitiert der Breitensport?“ (mit Anke Nöcker, Frank Kegler vom LSB) wurde in Arena 1 gefragt, „Wer finanziert Olympia?“ in Arena 2 (mit Klaus Grewe aus der Londoner Bewerbung). Weitere Themen: „Was können die Berliner Sportvereine beitragen?“ (Arena 3 mit dem Sportjugend-Vorsitzenden Tobias Dollase), „Wie überwinden paralympische Sportler in Berlin Grenzen?“ (Arena 4 mit LSB-Vizepräsident Isko Steffan, Dr. Ralf Otto vom Behinderten-Sportverband Berlin), „Wie wird Olympia ein Konjunkturprogramm für den Spitzensport“ (Arena 5, mit LSB-Vize Robert Bartko und LSB-Abteilungsleiter Frank Schlizio) und „Was bringt Olympia für Berlin?“ (Arena 6 mit BR-Volleys-Manager Kaweeh Niroomand).

Damit waren viele Fragen im Zusammenhang mit einer möglichen Bewerbung angesprochen, zumeist aber aus Zeitgründen auch nur angerissen. Das erfordert ein engagiertes Weitermachen, Tiefergehen und Nachstoßen. LSB-Präsident Klaus Böger hatte in seiner Begrüßung festgestellt, „es muss gelingen, die über 600 000 in rund 2000 Vereinen organisiert sporttreibenden Berliner von der Idee Olympia in Berlin zu überzeugen“. Das, so setzte er fort, „geht aber nur, wenn man selbst überzeugt ist“ und lebte es dem versammelten Forum, das ein bisschen so etwas wie ein kleines Who's Who des Berliner Sports war, in leidenschaftlichen Wortbeiträgen vor.

Auch Staatssekretär Andreas Statzkowski zeigte sich kämpferisch - „das Thema verdient und braucht das“. Die Grundprinzipien der Berliner Interessenbekundung sind mehrheitsfähig: Besinnung auf die olympische Idee, Transparenz, Augenmaß, Spiele mitten in der Stadt, Beteiligung der Stadtgesellschaft, ökonomische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit. „Olympia wäre auch ein Katalysator dafür, Problemlösungen für die Zukunft anzugehen. Wir wollen uns nicht damit genügen, dass man hinterher sagt: Das waren tolle Spiele!“ Olympia in der Hauptstadt, das wären Spiele für Deutschland, aber natürlich auch Spiele in und für Berlin. Wichtig sei vor allem das Konzept von inklusiven Spielen.

Klaus Böger zum Schluss: „Wir wollen zur Vision ermutigen, ohne die Alltagssorgen wegzudrücken. Deshalb setzen wir uns mit Leidenschaft für Spiele in Berlin ein!“

Text/Foto: Klaus Weise


„Wir sind überzeugt: Berlin kann das!“

20. November 2014

Aber wie bringt man diese Überzeugung unter die Leute? Sportpolitisches Gespräch der CDU


Deutschland will Olympische Spiele austragen! Der Entschluss des DOSB, sich um die Spiele 2024 oder 2028 mit Berlin oder Hamburg zu bewerben, hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Aktivitäten ausgelöst. An der Elbe ebenso wie an der Spree. Ein Forum folgt dem anderen, doch noch sucht man nach dem Schlüssel dafür, was Karl Marx mal mit dem Satz umschrieben hat, die Idee werde dann zur „materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift“. Hat die „olympische Idee“, verbunden mit Berlin als Heimstatt der Spiele, die Massen schon ergriffen?

Auch darüber wurde, direkt oder indirekt, beim Sportpolitischen Gespräch der Berliner CDU-Fraktion am 18. November in der Jesse-Owens-Lounge des Olympiastadions referiert, diskutiert und – immerhin – manchmal auch ein wenig gestritten. Das Thema war mit „Olympische und Paralympische Spiele in Berlin“ simpel benannt, das Podium dafür aber höchst kompetent ausgewählt. Ruder-Olympiasieger, Wirtschaftsökonom und mehrfacher Olympia-Gutachter Prof. Wolfgang Maennig, der ehemalige Senior Project Manager der Spiele in London 2012 Klaus Grewe, LSB-Präsident Klaus Böger und Schwimm-Paralympicssiegerin Daniela Schulte boten die Garantie für mehr als zwei Stunden Kurzweil, Fundamentales und Quergedachtes. Justament am selben Tag hatte IOC-Präsident Thomas Bach seine 40 Reformvorschläge zur Agenda 2020 der „Weltregierung des Sports“ vorgelegt. Das bot einen zusätzlichen Fokus für die olympische Debatte.

Der Veranstalter, mithin die Mit-Regierungspartei CDU, und ihr Innen- und Sportsenator Frank Henkel in seinem Grußwort ließen wenig überraschend die Gelegenheit nicht aus, auf ihre Pro-Olympia-Position hinzuweisen. „Als erste Fraktion haben wir uns für die Ausrichtung dieser Sportgroßveranstaltung eingesetzt“, hieß es in der Einladung des Fraktionsvorsitzenden Florian Graf und des Sportpolitischen Sprechers Peter Trapp. Und gleich danach, Olympia und Paralympics böten „eine einmalige Chance für die Stadt und die gesamte Region“. In den Mittelpunkt gerückt seien dabei ebenso ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit wie „die Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft am olympischen Prozess“.

Weitgehende Einigkeit bei den Prominenten auf dem Podium und den Zuhörern – nichts dagegen einzuwenden, meinte Maennig, den aber der nahezu totale Grundkonsens auch kritisch beschäftigte, „weil er nicht das Meinungsbild draußen wiedergibt“. Wenn sich Überzeugte zusammensetzen und sich ihrer Überzeugung versichern, mache das für die Sache nur begrenzt Sinn. „Wir werden aus dieser Veranstaltung rausgehen und keinen einzigen Olympiagegner auf unsere Seite gebracht haben, weil keiner da war.“ Die Leute für Olympia gewinnen, sie fragen, wie sich sich dieses Ereignis wünschen und vorstellen, ist für ihn der Kernpunkt der ganzen Bewerbung. Immerhin, so stellte er fest, gebe es jetzt keinen „so heftigen Widerstand gegen Olympia wie 2000, das ist nicht selbstverständlich“. Andererseits habe die Öffentlichkeit noch gar nicht richtig auf das Thema reagiert. „Ist es so wenig emotionalisierend? Dabei ist doch Berlin wunderbar bunt und wiedersprüchlich“, so Maennig.

Dafür, so der Professor, sei ihm die Bewerbung „zu glatt, nicht provozierend, frech und grell genug, nicht so, wie sich die Berliner selber sehen“. Man brauche das Freche und Laute. Das sei keine Belastung, sondern eine Chance. Daneben stellte der Ökonom seinen Vorschlag, Olympia in Berlin ohne öffentliche Gelder für Bewerbung (vorgesehen sind 50 Mio) und die Spiele selbst (mind. 2 Mrd) auszurichten, und zeigte sich „überzeugt, dass das machbar ist“. LSB-Präsident Klaus Böger stimmte Maennig in vielem zu, meldete in Sachen Finanzierung aus der Erfahrung vergangener Spiele aber Zweifel an: „Die Botschaft hör' ich wohl, allein ich kann sie nicht so recht glauben.“ Vor allem aber gelte: „Olympische Spiele wären für Berlin ein enormer Motor, um den Sport in ganzer Breite voranzubringen.“ Dies belegte er u.a. am Beispiel von Sportstätten, die im Rahmen der gescheiterten Olympiabewerbung 2000. Die Schmelinghalle sei nicht nur Heimstatt für Hand- und Volleyball, beherberge nicht nur das LLZ Tanzen, sondern auch neun Doppel-Turnsporthallen - „ein Zeichen für Nachhaltigkeit, das ich in dieser Form so nicht noch einmal kenne“. Dass für solche Vorhaben auch Steuergelder benutzt werden, sei für ihn keine Verschwendung, sondern absolut legitim. Die 53 Prozent Zustimmungsrate pro Olympia vom Sommer sieht Böger als Ausdruck einer skeptischen Berliner Grundhaltung, die indes nicht a priori zu beklagen ist. „Man muss die Herausforderung annehmen, die Zweifler überzeugen und zu einer verbindlichen Aussage pro Olympia bewegen. Das dürfen die Politiker nicht der Bevölkerung abnehmen – das muss man zivilgesellschaftlich machen. Ohne ein eindeutiges Commitment der Berliner wird es keinen Bewerbungsprozess geben.“

Und so, auch dies war ein Fazit der Veranstaltung, ist die eigentliche Grundsatzfrage nicht mehr, wie vom Fraktionsvorsitzenden Florian Graf formuliert „Wir sind überzeugt: Berlin kann das!“, sondern die Gewinnung der Mehrheit der Bürger für die Aussage: „Berlin will das!“ Sportsenator Henkel hatte in seinem Grußwort angekündigt, ab Januar „weitere Veranstaltungs- und Beteiligungsformate“ zu schaffen, bei denen sich die Berliner einbringen und artikulieren können. Letztlich soll dies in eine Charta der Olympiaunterstützer münden. Bekomme Berlin den Zuschlag, bedeute das weltweite Aufmerksamkeit für eine weltoffene Metropole und einen Schub für die Stadt in nahezu allen Bereichen. Man müsse jetzt „qualifizierte Leute finden, die Projektmanagement können“, die eine effiziente Organisationsstruktur schaffen und diese steuern können, sagt Klaus Böger.

Text/Foto: Klaus Weise


Mitteilungen

Volkstrauertag am 16. November 2014

12. November 2014

Gedenkstunde des Deutschen Sports

Der Deutsche Sport erinnert am 16. November 2014 mit einer Gedenkstunde an die gefallenen und durch Gewalt ums Leben gekommenen Olympiateilnehmer aus aller Welt. Die Gedenkstunde beginnt um 11 Uhr auf dem Olympiastadiongelände im Lichthof am Adlerplatz/Hanns-Braun-Straße, 14053 Berlin.

Detaillierte Informationen über den Ablauf und die Teilnehmer enthält der Info-Flyer im Anhang.


„Inklusion ist ein Menschenrecht!“

11. November 2014

Die Inklusionstage 2014 vom 24.-26. November im bcc Congress Center in Berlin

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, lädt zu den diesjährigen Inklusionstagen vom 24. bis 26. November nach Berlin ein. Der Hintergrund: Vor fünf Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland in Kraft getreten. Sie fordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und macht klar: Inklusion ist ein Menschenrecht! Zur Umsetzung der Konvention hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan (NAP) auf den Weg gebracht, 2011 wurde er vom Kabinett beschlossen.

Seitdem ist viel passiert. Auf den Inklusionstagen 2014 diskutieren circa 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Organisationen, Wissenschaft und Wirtschaft darüber, was bislang erreicht ist und welche Ziele nun auf der Agenda stehen.

An den ersten beiden Tagen, am 24. und 25. November, spielt die Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans die Hauptrolle. Nach der Eröffnung durch die Gastgeberin, Bundesministerin Andrea Nahles, stehen die wissenschaftliche Evaluierung des NAP, die Implikationen aus dem Teilhabebericht und die erste deutsche Staatenprüfung auf der Agenda, es folgen Kommentare der Sozialpartner und des Deutschen Behindertenrates. In vier ausführlichen Workshopreihen, die sich an den Handlungsfeldern des Nationalen Aktionsplans orientieren, werden die Teilnehmer/innen der Tagung Fortschritte, Hemmnisse und Ziele der Inklusion in Deutschland diskutieren.

Am 26. November dreht sich alles um „Inklusion im und durch Sport – Chancen erkennen und nutzen“. Mit dabei ist die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Sportverbänden, Unternehmen und der Politik. Hier stellen sich gute Beispiele für Inklusion im Breitensport vor – und die Menschen dahinter.

Zum Hintergrund des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Im Entstehungsprozess des NAP war neben der Zusammenarbeit mit den Ressorts, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft insbesondere die frühzeitige und umfassende Einbindung der Verbände von und für behinderte Menschen ein wichtiges Anliegen. Der NAP umfasst rund 200 große und kleine Maßnahmen aus allen Lebensbereichen. Leitgedanke und zentrales Handlungsprinzip ist die Idee der Inklusion. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in der Bildung und in der Arbeitswelt herzustellen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben. Mittlerweile sind viele Akteure aus Ländern, Landkreisen, Kommunen und Städten sowie Institutionen und Unternehmen diesem Beispiel gefolgt und haben eigene Aktionspläne entwickelt, um die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in ihrem Wirkungsbereich weiter voranzubringen.

 

Flyer zur Veranstaltung


Einladung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und des Landessportbundes

3. November 2014

für alle Sportfachverbände und Sportvereine in Berlin

An alle Sportfachverbände und Sportvereine in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes hat sich in dieser Woche klar zu einer Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele 2024 oder 2028 mit Berlin oder Hamburg bekannt. Die Entscheidung zur Ausrichterstadt wird die Mitgliederversammlung des DOSB im März nächsten Jahres treffen.

Der Senat und der Landessportbund Berlin sind davon überzeugt, dass Berlin die Kraft hat, demokratische Spiele zum „Anfassen und Erleben“, die zur Stadt und den Menschen passen, durchzuführen. Spiele mit Esprit und Kreativität, die der ganzen Stadt langfristig nutzen. Spiele mit Augenmaß, die sich auf die Olympische Idee besinnen. Spiele, die echte Begeisterung auslösen, weil der Sport im Vordergrund steht.

Damit aus dieser Idee Wirklichkeit wird, möchten wir mit den Vertreterinnen und Vertretern des Berliner Sports den Dialog fortsetzen. In der öffentlichen Olympiadebatte werden die Berliner Sportvereine und -verbände, hinter denen ca. 600.000 Berlinerinnen und Berliner stehen, in den nächsten Wochen und Monaten immer größeres Gehör finden. Wir laden Sie deshalb herzlich zu einem gemeinsamen Diskussionsabend mit allen interessierten Berliner Sportvereinen und -verbänden ein,

„Was bedeutet eine Olympiabewerbung für die Berliner Sportvereine?“
am 19. November 2014, ab 18.00 Uhr,
Altes Stadthaus, Klosterstraße 47, 10179 Berlin.

Gemeinsam möchten wir Sie über das Konzept des Senats im Rahmen der Interessensbekundung beim DOSB informieren und uns mit Ihnen über Chancen und Risiken einer Olympiabewerbung austauschen. In anschließenden Arenen erhalten Sie die Gelegenheit, Ihre Anmerkungen und Ideen zu diskutieren. Gern können Sie dazu vorab auch die Online-Umfragen auf www.berlin.de/spiele-in-berlin und www.olympiadiskutieren.de nutzen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit dabei sind, um Berlins Weg zu einer Olympiabewerbung mitzugestalten.

Wenn die Mehrheit der Berliner Stadtgesellschaft von einer olympischen Vision für Berlin überzeugt ist und diese unterstützt, kann Berlin in zehn oder vierzehn Jahren tatsächlich Ausrichter des größten Sportereignisses der Welt werden.

Mit sportlichen Grüßen

Andreas Statzkowski             Klaus Böger

 

 

Arena 1:
Wie profitiert der Breitensport? Olympische und Paralympische Spiele sind die Leistungsschau des Spitzensports. Welche Impulse setzt Olympia für den Breitensport? Was bleibt nach Olympia – teure Wettkampfstätten und sanierungsbedürftige Bezirkssportanlagen?

Arena 2:
Wer finanziert Olympia? Die Kosten zur Austragung der Spiele werden auf viele Schultern verteilt. Aus welchen Quellen fließen die Gelder für Olympia und in welchem Umfang beteiligt sich das IOC? Welche Planungen sind denkbar, um Risiken für die Stadt zu minimieren und Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen?

Arena 3:
Was können die Berliner Sportvereine beitragen? Der Sport in Berlin trägt sich maßgeblich durch zehntausende Ehrenamtliche. Kleine und große Sportveranstaltungen in Berlin wären ohne die vielen Volunteers gar nicht machbar. Was können die Mitglieder der Sportvereine zur Planung und Durchführung von Olympischen und Paralympischen Spielen beitragen? 

Arena 4:
Wie überwinden paralympische Sportler in Berlin Grenzen? Für Menschen mit Behinderungen ist Berlin schon heute eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Berlin bietet mit seinen Wettkampf- und Trainingsstätten sehr gute Voraussetzungen, Berliner Spiele zu inklusiven Spielen zu gestalten. Wie könnten Paralympics in Berlin als Botschaft für Inklusion ausgetragen werden?

Arena 5:
Wie wird Olympia ein Konjunkturprogramm für den Spitzensport? Berlin ist bekannt für Großveranstaltungen wie das 6-Tage-Rennen, den Marathon, das ISTAF; die Stadt führt Welt- und Europameisterschaften erfolgreich durch und beheimatet derzeit 45 Mannschaften der 1. Bundesliga. Wie werden sich die Olympischen Spiele mit 44 Weltmeisterschaften in 2 Wochen auf die Entwicklung des Berliner Spitzensports auswirken? 

Arena 6: Was bringt Olympia für Berlin? Olympische und Paralympische Spiele setzen Impulse in der Stadtentwicklung, bedeuten einen Aufschwung für Handel, Baugewerbe und Tourismus. Die Spiele haben auch das Potenzial, ein neues „Wir-Gefühl“ für die Menschen dieser Stadt zu erzeugen. Welchen Nutzen haben die Spiele für Stadt und Bevölkerung?


Formular zur Rückmeldung


Termine

November 2014 Nächster Monat Vorheriger Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44 27 28 29 30 31 31 01 01 01 02 02 02
45 03 04 05 06 07 08 09
46 10 11 12 13 14 15 16
47 17 18 19 20 21 22 23
48 24 25 26 27 28 29 30

Landessportbund Berlin

030 30 002 - 0
030 30 002 - 107
Sterne des Sports
AUF (Aktiv und Fit) Leben
Fußballwoche
Kinderschutz im Sportverein