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News

IOC zu Russlands Olympiateilnahme

25. Juli 2016

LSB-Präsident Klaus Böger: „IOC-Entscheidung ist ein K.o. für den Antidopingkampf."


„Die Entscheidung des IOC zur Teilnahme Russlands an den Olympischen Spielen in Rio ist ein K.o. für den Antidopingkamf durch das IOC." Das erklärte Klaus Böger, Präsident des Landesssportbundes Berlin. „Die Entscheidung ist beschämend für die Sportwelt", so Klaus Böger.


Facebook-Report aus Rio

24. Juli 2016

Berliner Rugby-Spieler berichtet für den LSB vom Rande der Olympischen Spiele


Franz Müller vom Rugby Klub 03 Berlin ist einer von 50 Jugendlichen aus ganz Deutschland, die am Deutschen Olympischen Jugendlager vom 4. bis 18. August in Rio teilnehmen. Franz wird auf der LSB-Facebook-Seite von seinen Erlebnissen berichten.


Sport vor Ort für Flüchtlinge

22. Juli 2016

Große Resonanz auf LSB-Informationsfahrt zum Reitclub Grunewald, Ruder-Club Tegelort und Shaolin Kultur Verein


„Vor Ort bei Sportangeboten für Flüchtlinge“ war der Thema der jüngsten LSB-Informationsfahrt für Journalisten. Die Tour führte zu drei Stationen mit engagierten, hochmotivierten Vereinsvertretern und sportlich aktiven geflüchteten Jugendlichen. Mit dabei waren auch LSB-Präsident Klaus Böger, Vizepräsidentin Claudia Zinke, Direktor Heiner Brandi, Frank Kegler, stellvertretender LSB-Direktor und Ansprechpartner zum Thema „Sport und Flüchtlinge“, Britt Finkelmann, langjährige Leiterin des Programms „Integration durch Sport“, Sozialpädagogin Sosan Azad, Dozentin beim LSB-Seminar „Interkulturelle Kompetenz“, und Prof. Dr. Christian Trumpp, Rektor der Hochschule des Internationalen Bundes. Sie alle lieferten mit ihren Statements unterwegs zwischen den Stationen das Fundament für den „Kopf“. Vor Ort gab es durch die Vereinsvertreter, deren Engagement, Leidenschaft und emotionale Beziehung für die Sache Willkommenskultur zum Anfassen.

 

Nur drei Beispiele zum Thema wurden auf der Tour angefahren, dabei ist dies nur ein kleiner Ausschnitt. Denn inzwischen bieten 64 Berliner Sportvereine 74 Projekte für Flüchtlinge mit 26 unterschiedlichen Sportarten an. Hinzu kommt: Aus dem Bundesprogramm „Integration durch Sport" werden in diesem Jahr in Berlin 80 Vereinsprojekte in 54 Vereinen mit einem Gesamtvolumen von 140.000 Euro gefördert.

 

Natürlich ist Fußball mit fast 20 Angeboten dabei ein Platzhirsch, aber die Vielfalt ist groß – auch Boule, Yoga, Bogenschießen, Taekwondo, Tanz, Cricket, Rugby oder Tischtennis sind dabei. Und eben auch Reiten, Rudern oder Shaolin Kung Fu, wie die drei besuchten Beispiele beim Reitclub Grunewald, Ruder-Club Tegelort und Shaolin Kulturverein Pankow zeigten. Die Auskünfte, die die Medienvertreter dort erhielten, waren beredt – die Vereinsvertreter berichteten zum einen von den Schwierigkeiten der sehr speziellen Aufgabe bei vielen Formalien, von den Mühen des Alltags (Sprachbarrieren), den Traumata, mit denen viele der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen nach Deutschland gekommen waren, den nachvollziehbaren Hemmnissen der „Refugees“, sich zu öffnen.

 

Aber sie berichteten auch von den Gefühlen, miterleben zu dürfen, wie sich für die Flüchtlinge für Momente, für eine Stunde, einen Tag oder im besten Falle über den Sport wiederkehrend so etwas wie „Glück“ herstellt. „Einen schönen Tag haben, die Seele mal baumeln lassen, das ist es, was wir den Flüchtlingen bei uns geben wollen“, sagt Cathrin Zänker, Jugendwartin beim RC Grunewald. Und Heide Meyer, seit 60 Jahren beim RC Tegelort und jetzt dessen Vorsitzende, erzählt so emotional von der quasi per Zufall entstandenen Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsheim für unbegleitete Jugendliche, dass es gar keine zwei Meinungen dazu geben kann, ob das Sinn macht oder nicht. „Wir sind mit offenen Armen empfangen worden, und im Klub stimmten alle gemeinsam darin überein, dass wir mit offenem Herz und offenen Händen reagieren.“ Nicht ein einziges Mal habe es Probleme oder eine unangenehme Situation gegeben. Von anderen habe es Fragen gegeben: Geht das? Heide Meyer wirkt fast wie eine Missionarin, als sie sagt: „Die Freude in den Augen der jungen Menschen zu erleben, beantwortet alles.“ Zu den Jungs (Mädchen sind Ausnahme), die in den Ruderklub kommen, gehören viele Syrer, Afghanen – nicht unbedingt klassische Rudernationen. Sich im Boot im Wasser zu bewegen, bedeutet für sie, zunächst Lernen mit dem Sportgerät umzugehen. Deshalb dürfen sie auch totale Anfänger sein – einzige Voraussetzung ist, schwimmen zu können. Einer der ersten Nutzer des Angebots, der inzwischen 25-jährige Afghane Ayat Haidari, ist jetzt mit Bleiberecht in Berlin ansässig und vor kurzem Mitglied des RC Tegelort geworden, nachdem ein Sponsor die Kosten für die Mitgliedschaft übernommen hat. Quasi ein Modellfall für die Integration mittels Sport, die so „spielend“, oder eben auch reitend, rudernd oder kämpfend vollzogen wird.

 

Letzteres passiert in gewisser Weise beim Shaolin Kulturverein in Pankow, letzte Station der LSB-Journalistentour. Der erst seit 2012 bestehende und von Tanja Herrmann gegründete Verein bietet ein breites Spektrum an Kursen, in denen Kung Fu, Tai Chi oder Qi Gong praktiziert wird. Dazu gibt es viele weitere mit der Kultur der Shaolin-Mönche verbundene Aktivitäten, bei denen sich – so Tanja Herrmann - „alle heimisch fühlen (sollen), die sich für diese Kultur interessieren“. Alle meint auch „alle“, und so war für die mehrfache Shaolin Kung Fu-Weltmeisterin, der 2012 der buddhistische Name Shi Yan De verliehen wurde, die Kooperation mit dem  Flüchtlingsheim in Berlin-Buch selbstverständlich.

In diesem Jahr hat der Verein 40 Flüchtlingen (v.a. Frauen, Kinder, Jugendliche) die vom LSB geförderte Chance gegeben, kostenfrei Sport zu treiben. 35 haben es bisher wahrgenommen. Zwei, Jan (17) aus Afghanistan und der Syrer Mohammad (16) aus der Nähe von Aleppo, haben beim Training so überzeugt und waren sp begeistert, dass der Vorstand ihnen eine feste Mitgliedschaft im Verein ermöglicht hat. Sie wurden ins Showteam aufgenommen, das den Verein bei öffentlichen Aktivitäten und Auftritten repräsentiert. Tatjana Herrmann spürt nicht nur am Beispiel der beiden, dass das Engagement des Sports für die Flüchtlinge die Integration dieser in die Gesellschaft unmittelbar und direkt befördert.

 

Der LSB geht davon aus, dass 2016 ca. 5000 bis 6000 geflüchtete Menschen in Vereinsprojekten betreut werden. LSB-Präsident Klaus Böger sagt: „Wir sollten es ihnen und uns so leicht wie möglich machen. Der Sport ebnet den Flüchtlingen den Weg in unsere Gesellschaft.“ Vielfalt nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung und Gewinn für alle zu verstehen – diese Botschaft lohnte die Tour durch die Stadt.

 

Einen kurzen Film zur Tour gibt es in unserer Mediathek.

 

Text: Klaus Weise

Fotos: Jürgen Engler

 


Adeus e boa sorte!

21. Juli 2016

Mit einer großen Feier hat die Hauptstadt ihre Spitzensportlerinnen und -Sportler, die in Rio auf Medaillenjagd gehen, verabschiedet.


47 Berlinerinnen und Berliner reisen zu den Olympischen Spielen nach Brasilien. Damit kommt rund jeder zehnte Olympionike des deutschen Teams aus der Sportmetropole Berlin. Weitere rund 15 Athletinnen und Athleten werden die Hauptstadt ab dem 7. September bei den Paralympischen Spielen in Rio vertreten. Hier sind die Nominierungen noch nicht abgeschlossen.

 

„Berlin und die Berliner Fans wünschen dem Team Berlin-Rio bei den Olympischen und Paralympischen Spielen viel Erfolg“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller bei der „Feierlichen Verabschiedung des TEAM BERLIN RIO“ im Veranstaltungszentrum Wannsee der Berliner Sparkasse. Die hatte gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Berlin, dem Senat von Berlin, dem Landessportbund Berlin und dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin über 350 Gäste eingeladen.

 

Mit dabei waren auch rund 30 Olympioniken und Paralympioniken, darunter die Medaillen-Hoffnungen Betty Heidler (Hammerwurf), Julia Fischer und Robert Harting (beide Diskus), Markus Groß (Kanu), Martin Häner (Hockey), Patrick Hausding (Wasserspringen) und Karl Schulze (Rudern) sowie Medaillen-Kandidaten aus dem Berliner Paralympics-Team wie Daniela Schulte (Schwimmen) und Leichtathletin Marianne Buggenhagen.

 

LSB-Präsident Klaus Böger: „Ich freue mich mit allen Nominierten und am meisten darüber, dass wir im Berliner Team nicht mehr über die Quote reden müssen: Rund die Hälfte der Nominierten sind Frauen. Unsere Athletinnen und Athleten zeigen, was mit Willen, Durchhaltekraft und Zielstrebigkeit im Leben zu erreichen ist. Insofern sind sie Vorbilder und großartige Repräsentanten der Sportmetropole Berlin. Alle haben sich intensiv vorbereitet. Oft spielt aber im entscheidenden Augenblick auch ein Quäntchen Glück eine Rolle. Das wünsche ich unseren Sportlerinnen und Sportlern.“

 

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin und die Berliner Fans wünschen dem Team Berlin-Rio bei den Olympischen und Paralympischen Spielen viel Erfolg. Unsere guten Wünsche und unsere Hoffnungen auf die eine oder andere Medaille begleiten unsere Athletinnen und Athleten nach Südamerika. Sie alle können sicher sein, dass das sportbegeisterte Berlin besonders in den engagierten Vereinen unserer Stadt die Wettbewerbe begeistert verfolgt, mitfiebert und allen Starterinnen und Startern aus unserer Stadt die Daumen drückt. Wir sind stolz auf diese Mannschaft, in der erfahrene Routiniers ebenso vertreten sind wie ambitionierte junge Sportlerinnen und Sportler. Allen wünsche ich erfolgreiche, erlebnisreiche und unvergessliche Tage in Rio. Kommen Sie gesund zurück. Ich bin sicher, dass das gesamte Team ein exzellenter Botschafter der Sportmetropole Berlin sein wird.“ 

Hier finden Sie alle Berliner Olympioniken.

 

Foto: camera4

 


Mitteilungen

Leichtathletik-EM 2018 in Berlin

29. Juli 2016

Ausschreibung über Durchführung von Außenwerbemaßnahmen

Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften werden vom 7. bis 12. August 2018 im Berliner Olympiastadion stattfinden, einige Laufwettbewerbe zudem in der Innenstadt. Für die Durchführung von Außenwerbemaßnahmen wird ein Anbieter gesucht. Einzelheiten stehen hier


Neue Organisationsstruktur bei der GEMA

29. Juli 2016

Bezirksdirektionen werden in Geschäftsstellen umgewandelt

Die GEMA hat sich für eine neue Organisationsstruktur entschieden. In Folge der vermehrten Inanspruchnahme von elektronischen Anmeldungen der Musiknutzer, wandelt sie die bisherigen Bezirksdirektionen in Geschäftsstellen um. Eingehenden Anfragen werden dort zentral angenommen und beantwortet oder an die zuständigen Ansprechpartner der GEMA weitergeleitet. Hierdurch verspricht sich die GEMA kürzere Bearbeitungszeiten. Nähere Informationen zur Umstrukturierung der GEMA erfahren Sie hier


Inklusionswoche Berlin

29. Juli 2016

Vereine können vom 10. bis 17. September ihre Angebote vorstellen/Schirmherr ist LSB-Ehrenpräsident Peter Hanisch

Die Woche vom 10. bis 17. September 2016 soll im Zeichen der Inklusion im stehen. Es werden zahlreiche Sportfeste, Lauf- und Radsportveranstaltungen und inklusive Mannschaftswettbewerbe, zum Beispiel Rollstuhlbasketball und Football stattfinden. Schirmherr der Inklusionswoche ist Peter Hanisch, Ehrenpräsident des Landessportbundes Berlin. Weitere Informationen über die geplanten Veranstaltungen stehen in diesem  Flyer


Aktionstag für ein schönes Berlin

27. Juli 2016

Vereine sind dazu aufgerufen mit einer eigenen Aktion teilzunehmen

9. und 10. September

BERLIN MACHEN – Aktionstag für ein schönes Berlin 

 

Sportler nutzen den öffentlichen Raum Berlins – auf den Sportplätzen, in Parks, rund um den See … – an vielen Plätzen wird gelaufen, gekickt,  das Workout gemacht. Das macht besonders Freude, wenn die Umgebung schön und attraktiv ist. Deshalb sind auch alle Sportvereine aufgerufen, etwas für ein schönes Berlin zu tun und sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern für ihre Umgebung einzusetzen:

 

Der Aktionstag bietet den Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit, ihre Stadt mitzugestalten für ein schöneres, weltoffenes, buntes und lebenswertes Berlin. Gärtnern, Streichen, Reparieren, Verschönern, Aufräumen – auf und rund um das Sportgelände, im eigenen Kiez, auf Schulgeländen, rund um die Kirchengemeinde, in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz, in Parks und Grünanlagen, an Uferstreifen, auf Straßen und Plätzen… Die Möglichkeiten für eigene Aktionen sind so vielfältig wie Berlin selbst.

Neben Mitverantwortung und Engagement steht beim Aktionstag aber vor allem der Spaß am gemeinsamen Anpacken im Mittelpunkt!

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre – 2015 haben sich in 230 Aktionen über 10.000 Berlinerinnen und Berliner engagiert – melden sich auch in diesem Jahr wieder viele Sportvereine an.

Die Berliner Stadtreinigung unterstützt die Aktionen mit praktischen Kehrpaketen (Besen, Greifer, Mülltüten, Handschuhe) und holt bei Bedarf auch den Müll am vereinbarten Treffpunkt wieder ab.

Mitmachen ist ganz einfach:

• Aktionsgruppe bilden,

• Sie bestimmen zusammen mit Ihren Helferinnen und Helfern WAS Sie WO und WANN tun möchten,

• und melden die Aktion online (www.aktionstag-für-ein-schönes-Berlin.de)  oder über ein Anmeldeformular bei den Organisatoren von wirBERLIN e.V. an.

 

Weitere Informationen, ein Anmeldeformular oder ein Mitmach-Plakat finden Sie hier

 

Sollte der Termin wegen der Nähe zu den Berliner Sommerferien für Ihren Verein nicht passen – gerne können Sie Ihre Aktion auch für die beiden Wochen rund um den Aktionstag anmelden!

 

Für Fragen rund um den Aktionstag steht das Team von wirBERLIN  unter Telefon 030 – 897 29 29 2 gern zur Verfügung.


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