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12.-14. Dezember 2014 Bogenschießen: Berlin Open Foto: Engler

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News

LSB beim Weltgesundheitsgipfel

23. Oktober 2014

Gesundheit ist mehr als Medizin


Das wurde erneut deutlich beim Weltgesundheitsgipfel, der vom 19. bis 22. Oktober im Auswärtigen Amt in Berlin stattfand. Über 1000 international renommierte Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen, die Folgen der demografischen Entwicklung und den Klimawandel. Die Ebola-Epidemie war in diesem Jahr ein Schwerpunktthema der Konferenz.

Ein weiterer Themen-Schwerpunkt war der Zusammenhang von körperlicher Aktivität und gesundem Älterwerden. Über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Sportvereinen referierte LSB-Präsident Klaus Böger. Er stellte in seinem Vortrag die LSB-Kampagne „Berlin komm(t) auf die Beine“ vor. Unter diesem Motto arbeiten LSB, Ärztekammer, Sport­ärztebund und Kassenärztliche Vereinigung in dem Netzwerk „Sport und Gesundheit“ zusammen. Über 1600 Ärzte beteiligen sich inzwischen an dieser Kampagne und verschreiben das „Rezept für Bewegung“. Sie empfehlen eines der Gesundheitssportangebote in den Berliner Vereinen, das von ausgebildeten Trainern geleitet wird. Klaus Böger betonte, wie wichtig es sei, die Akteure im Gesundheitssport zusammenzubringen und Kooperationen zu fördern. Das Berliner Netzwerk „Sport und Gesundheit“ sei dafür ein gutes Beispiel.  

Foto: LSB-Präsident Klaus Böger (3.v.l.) und Vizepräsident Robert Bartko (r.) diskutierten am Publikumstag mit den Kongressteilnehmern


Goldene Erinnerung an einen großen Triumph

17. Oktober 2014

Ehrung für die vier "Musketiere"


Lang, lang ist’s her. Am 15. Oktober 1964 gewann der BRC-Vierer, also ein reines Berliner Vereinsboot, bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille. Genau 50 Jahre später, am 15. Oktober 2014, wurde dieser Sieg im altehrwürdigen Domizil des Berliner Ruder-Clubs noch einmal entsprechend gefeiert. Bis auf den leider viel zu früh verstorbenen Joachim Werner waren alle gekommen, Bernhard Britting aus Frankfurt/Main, Peter Neusel und Egbert Hirschfelder, beide in Berlin zu Hause, sowie Steuermann Jürgen Oelke aus Hamburg.

Groß war die Überraschung, als ein damals vom japanischen Fernsehen gedrehter Originalstreifen noch einmal das Finalrennen und den Triumph vor Italien und den Niederlanden  zeigte.

Für Hirschfelder gab es übrigens vier Jahre später noch einen weiteren Olympiasieg - mit dem Deutschland-Achter in Mexiko. Von beiden Trainern habe er viel gelernt, sagte er. Während Walter Volle mehr einem Díktator glich, der mit harter Hand regierte, bevorzugte Achter-Coach Karl Adam mehr die demokratische Welle und ließ die Athleten  mitentscheiden.

Club-Präsident Dr. Hartmann Kleiner hatte an dem festlichen Abend noch einen weiteren Grund zur Freunde, denn der BRC-Achter gewann vor einer Woche zum siebenten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft, die insgesamt 104 für den Traditionsverein vom Kleinen Wannsee


Für den Kinderschutz - gegen sexualisierte Gewalt im Sport

16. Oktober 2014

6. Dezember 2014: 1. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz


Gewalt und sexueller Missbrauch sind ein gesellschaftliches Phänomen, das sich durch viele Lebensbereiche zieht und leider auch vor dem Sport nicht Halt macht. Von Täterinnen und Tätern ist bekannt, dass sie meist strategisch vorgehen und sich gern dort aufhalten, wo sie leicht Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufbauen können. Hier gilt es, die Aufmerksamkeit auch in den Sportvereinen und –verbänden zu schärfen sowie Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt möglichst wirksam zu schützen.

Die 1. Berlin-Brandenburgische Regionalkoferenz "Für den Kinderschutz - gegen sexualisierte Gewalt im Sport" richtet sich an Anleitende im Jugendbereich in Sportverbänden und -vereinen sowie an Vorstände, die an dem Thema Prävention sexualisierter Gewalt im Sport interessiert sind.

Die Teilnehmenden werden in der Konferenz informiert, sensibilisiert, motiviert und zum Austausch angeregt.

Nach einem Fachvortrag "Kein Täter werden" von Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier von der Charité Berlin kann unter 5 unterschiedlichen Workshops ausgewählt werden.

Nähere Informationen zu den Workshops und zum Ablauf der Konferenz sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Neuer Sieger im Alten Stadthaus

15. Oktober 2014

Berliner Wasserratten bester Verein „Sterne des Sports“


Standortwechsel bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Silber. Nicht wie bislang in der Zentrale der Berliner Volksbank an der Budapester Straße fand die Ehrung statt, sondern im historischen Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin-Mitte. Als bester Verein wurden die Berliner Wasserratten bei den „Sterne des Sports“ ausgezeichnet.
Bei seiner ersten Bewerbung, wurde der Schwimmclub Berliner Wasserratten 1889 mit dem Projekt „WASRAInklusiv“ ausgezeichnet, gefolgt von der RG Wiking („Firmenrudern in Neukölln“) und dem SC Siemensstadt („United Sports Day 2014“).

Gemeinsam auf Platz vier landeten der Sportreff Karower Dachse mit seinem  „1. Pankower Sportfest der Inklusion“, der Tauchclub fez (Teamwork) und der Blossom Cheeleader e.V. („Gemeinsam zum Erfolg“). In drei Fällen handelte es sich um das immer stärker in den Vordergrund rückende Thema Integration und Inklusion, je einmal um Leistungsmotivation, Vereinsmanagement sowie Kinder & Jugendliche. Getreu der Vorgabe der bundesweiten Kampagne, dass nicht Rekorde und Medaillen zählen, sondern das Ehrenamt und bürgerliche Engagement, kam  die Jury zu einem guten Urteil.

Das fand auch Matthias Herrmann vom RC Wiking und formulierte bei der Preis-Übergabe folgenden Satz: „Jeder, der bei uns zum Rudern kommt, muss vorher Schwimmen lernen.“ Die Verdienste der Berliner Wasserraten liegen auf der intensiven Arbeit in sozialen Problembezirken, wo man sich um Kinder mit und ohne Behinderung sowie aus Einkommensschwachen Familienverhältnisse kümmert. Besonderes Augenmerk wird auf die Kooperation mit 30 Kitas und mehreren Vorschulen gelegt, wobei auch übergewichtige Kinder eine wichtige Zielgruppe bilden. In Zusammenarbeit mit dem Baerwaldbad soll künftig muslimischen Mädchen die Möglichkeit geboten werden, das Schwimmen zu erlernen.

Die Bedeutung der Veranstaltung im Alten Rathaus wurde nicht nur durch die Teilnahme der drei LSB-Vizepräsidenten Gabriele Wrede, Robert Bartko und Tobias Dollase sowie des Vorstandsmitglieds der Berliner Volksbank Andreas Mertke unterstrichen, sondern die Anwesenheit des Innen- und Sportsenators Frank Henkel, der in seinem Grußwort den Sport als verlässlichen Partner, die Stadt als absolute Sportmetropole bezeichnete und schließlich behauptete: Berlin kann Olympia. Was durch die Begeisterung der Bevölkerung bei Großereignissen und die Tatsache untermauert wird, dass von 30 benötigten Wettkampfstätten bereits jetzt 15 voll funktionsfähig sind.


Mitteilungen

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hat gemeinsam mit den Partnern Landessportbund Berlin und Olympiastützpunkt Berlin eine neu überarbeitete Informationsbroschüre zu den Eliteschulen des Sports herausgegeben. Hier findet man alles über die Standorte der Eliteschulen des Sports, Aufnahmevoraussetzungen und Besonderheiten dieser Spezialschulen in Berlin sowie Ansprechpartner, Kontaktadressen und Trainingsstandorten in den 23 geförderten Schwerpunktsportarten. Interessenten erhalten diese Broschüre beim LSB, OSP, der SenBJW oder bei den Eliteschulen selbst. Rückfragen im LSB, Abteilung Leitungssport unter 03030002178.

Download der Broschüre


Landessportbund Berlin und BUND Berlin starten Online-Diskussionsforum

7. Oktober 2014

Olympische und Paralympische Spiele in Berlin?

Berlin, 7.10.2014. Der Landessportbund Berlin und der Berliner Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) haben heute eine gemeinsame Initiative für eine ergebnisoffene und transparente Diskussion über eine mögliche Bewerbung Berlins um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Berlin 2024 oder 2028 gestartet. Auf der Online-Plattform www.olympia-diskutieren.de können Berlinerinnen und Berliner nicht nur ihre Einschätzungen zu Fragestellungen rund um die Bewerbung bewerten, sondern auch das Pro&Contra diskutieren und Anregungen und Fragen zu einem möglichen Bewerbungskonzept einbringen. Entwickelt wurde der Online-Dialog gemeinsam mit der brabbl eG.

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: „Sollte sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für eine Bewerbung mit Berlin für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder 2028 aussprechen, steht eines fest: Am Ende entscheiden die Berlinerinnen und Berliner über eine mögliche Bewerbung. Bis zu einer Entscheidung muss das Bewerbungskonzept in einem offenen Dialog konkretisiert und diskutiert werden. Chancen und Risiken sowie Kosten und Nutzen für die Stadt müssen transparent und nachprüfbar ermittelt werden. Erst auf Basis eines konkreten Olympiakonzeptes kann abschließend mit Ja oder Nein entschieden werden.“

Tilmann Heuser, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin: „Gute Bürgerbeteiligung bedeutet, die Berlinerinnen und Berliner bereits frühzeitig und proaktiv in die Entwicklung eines möglichen Olympiakonzeptes einzubinden. Dabei geht es nicht nur um Konzepte für die Wettkampfstätten oder das Olympische Dorf, sondern ebenso um die Frage, wieviel Steuermittel für olympiabedingte Kosten investiert oder welche positiven und negativen Impulse das weltweit größte Sportevent für die zukünftige Entwicklung Berlins geben kann. Unter www.olympia-diskutieren.de wollen wir diese Diskussion jetzt gemeinsam starten.“

Carsten Cielobatzki, Vorstandsmitglied der Brabbl eG: „Wir freuen uns, dass der Landessportbund Berlin und der BUND Berlin für www.olympia-diskutieren.de unser Online-Werkzeug für strukturierte Diskussionen und Abstimmungen nutzen. Die Pro- und Contra-Struktur sowie die einfachen Bewertungsfunktionen fördern eine konstruktive Diskussion. Als Genossenschaft setzt die brabbl eG nicht nur mit ihrem Produkt, sondern auch als Unternehmen auf Mitbestimmung und Transparenz.“

Der Landessportbund Berlin steht einer Bewerbung grundsätzlich positiv gegenüber und begrüßt das Interesse des Senats Olympische und Paralympische Spiele in Berlin auszurichten. Olympische und Paralympische Spiele sind für den Sportverband ein Weltereignis, das Milliarden Menschen erreicht, bewegt und begeistert. Das Sportfest führe von seinen Wurzeln in der Antike bis in unsere Gegenwart Völker und Kulturen im friedlichen Wettstreit zusammen und beschere dem Austragungsort sowie dem Austragungsland eine unvergleichbare internationale Aufmerksamkeit. Jedoch müssten auch die Berlinerinnen und Berliner etwas von diesen Spielen haben, z.B. dass ihre Stadt noch spannender und weltoffener werde, als sie es ohnehin schon ist! Daher müssen die Spiele aus Sicht des Landessportbundes sozial, ökologisch sowie wirtschaftlich verträglich und somit nachhaltig sein, der öffentliche Diskussionsprozess transparent und offen gestaltet werden.

Der BUND Berlin steht angesichts vieler ungeklärter Fragen einer Bewerbung derzeit eher skeptisch gegenüber. Für den Umweltverband ist entscheidend, ob und wie Olympische und Paralympische Spiele in Berlin ökologisch tragfähig, sozial verträglich und wirtschaftlich vertretbar durchgeführt werden können. Ob sie aus ökologischer und Nachhaltigkeitssicht akzeptabel sind, hänge von den konkreten Auswirkungen ab. Megaevents wie Olympische und Paralympische Spiele hätten grundsätzlich einen großen „ökologischen Fußabdruck“ und müssten daher so umweltschonend wie möglich organisiert werden. Das bisherige Bewerbungskonzept des Senats zeige, dass die Spiele in Berlin bei weiterer Optimierung unter ökologischen Gesichtspunkten grundsätzlich ohne Versiegelung wertvoller Freiflächen, dem olympiabedingten Neu- und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur oder dem Zubau von Hotelkapazitäten auskommen könnten. Das Olympische Dorf müsse in ein intelligentes Nachnutzungskonzept eingebunden werden. Offen und bisher ungeklärt seien  jedoch insbesondere die vom Steuerzahler zu tragenden Kosten und die Anforderungen und Bedingungen des IOC an die Gastgeberstädte.

www.olympia-diskutieren.de


Entwicklung des Tempelhofer Feldes

16. September 2014

Ankündigung der Veranstaltung am 27.09.2014

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lädt am 27.09.2014 zur ersten Veranstaltung zur zukünftigen Entwicklung des Tempelhofer Feldes nach dem Volksentscheid im Mai 2014 ein. Das im Juni 2014 in Kraft getretene Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes sieht vor, dass für die künftige Nutzung und Weiterentwicklung des Tempelhofer Feldes ein Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) unter Partizipation der Bevölkerung aufzustellen ist. Um diesen gesetzlichen Handlungsauftrag des Volksbegehrens zügig umzusetzen, hat Senator Michael Müller den BUND-Landesgeschäftsführer Tilmann Heuser gebeten, das Verfahren zur Erstellung dieses Planes zu koordinieren.

Bei der ersten Veranstaltung am 27.09.2014 werden Senator Michael Müller und der Verfahrenskoordinator Tilmann Heuser den ersten Entwurf für ein Beteiligungsmodell für die Erarbeitung des Entwicklungs- und Pflegeplanes des Tempelhofer Feldes vorstellen. Um eine ergebnisoffene, transparente und effiziente Konzeption zu ermöglichen, findet bereits bei der Entwicklung des Beteiligungsverfahrens eine breite Einbindung der Akteure der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und allen interessierten Berlinerinnen und Berlinern statt.

Der Auftakt für die inhaltliche Diskussion des Entwicklungs- und Pflegeplanes ist für November vorgesehen, dann können auch Vorschläge für die weitere Entwicklung des Tempelhofer Feldes eingereicht werden.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Engagement und heißen Sie willkommen am 27.09.2014, Tempelhofer Feld, Erstellung eines Entwicklungs- und Pflegeplans
14.00 – 17.00 Uhr, Alte Zollgarage im Flughafen Tempelhof, Columbiadamm 2-6, 10965 Berlin (Tempelhof)
Anmeldung zur Veranstaltung per Email an: tempelhof@planergemeinschaft.de


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