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News

Sportlehrer drückten die Schulbank

11. April 2014

„Schulsport – Auf neuen Wegen“ – gemeinsame Fachtagung von LSB und Unfallkasse Berlin zur Fortbildung von Sportlehrern an Grundschulen


Über 100  Sportlehrer aus Berliner Grundschulen haben wieder die Schulbank gedrückt und sich bei der LSB-Fachtagung „Schulsport - Auf neuen Wegen zu mehr Qualität“ weitergebildet. Die Veranstaltung fand schon zum 12. Mal und wie jedes Jahr in der Gerhard-Schlegel-Sportschule in Schöneberg statt. Partner war wieder die Unfallkasse Berlin. In ihrem Impulsreferat hielt Erziehungswissenschaftlerin Charmaine Liebertz aus Kölln ein Plädoyer für „Bewegtes und bewegendes Lernen“. Auch der Spaß kam nicht zu kurz, weil „sich das Gesagte dann besser merken lässt“. Julia Hönnerscheid, Sport- und Mathelehrerin an der Walt-Disney-Schule in Neu­kölln, war begeistert: „Vieles kann ich gleich morgen in die Praxis nutzen, bis hin zu den kleinen Fingerspielen, um den Unterricht aufzulockern.“ Die 44-Jährige war nicht das erste Mal bei dieser Tagung: „Ich nehme immer neue Anregungen mit“. Und Anregungen gab es jede Menge in zahlreichen Work­shops, z. B. über Tänze zur Aktivierung der Gehirnhälften, Entspannung für Kinder und kleine Spiele.


„Aktionsbündnis Tempelhofer Feld für alle“ geht an den Start

8. April 2014

Die Berlinerinnen und Berliner sind am 25. Mai 2014 zum Volksentscheid über die Zukunft des Tempelhofer Feldes aufgerufen.


Heute ging dazu die berlinweite Kampagne des „Aktionsbündnisses Tempelhofer Feld für alle“ an den Start. Ein breites Bündnis aus Sport- und Sozialverbänden, Kammern, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und anderen hat sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine behutsame Entwicklung des Tempelhofer Feldes zu engagieren.
Unter dem Motto FREIRAUM, WOHNRAUM, FÜR ALLE will das Bündnis die Berlinerinnen und Berliner zur Stimmabgabe für den Entwurf des Abgeordnetenhauses motivieren. Teile des Tempelhofer Feldes sollen zukünftig für Wohnen, Arbeiten, Sport und Erholung von allen genutzt werden können, ohne dabei auf die Qualität des 230 Hektar großen Freiraums – größer als der Tiergarten - zu verzichten. Weitere Informationen unter: www.tempelhofer-feld-fuer-alle.de

Statements von Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses:

Maren Kern, Vorstand des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.: „Nur durch mehr Neubau kann dafür gesorgt werden, dass Wohnen in Berlin auf Dauer für alle bezahlbar bleibt. Die Wohnungsunternehmen stellen sich hier ihrer Verantwortung. Das können sie allerdings nur dann, wenn für den Neubau auch zentrale Flächen wie an den Rändern des Tempelhofer Feldes zur Verfügung stehen.“
Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg e.V.: „Mit einer behutsamen Entwicklung der Ränder des Tempelhofer Feldes können wir einen stadtverträglichen und vielseitigen Übergang der angrenzenden Quartiere auf die beeindruckenden Freiflächen gestalten. Somit schaffen wir neue Angebote an Wohn-, Arbeits- und Lebensraum.“

Foto: IHK


Nur mit Zustimmung der Bevölkerung

2. April 2014

LSB, DKB und Stiftung Zukunft Berlin eröffneten am 31. März die neue Dialogreihe „Olympia“ im Rahmen der Berliner Sportgespräche


Einen Steinwurf vom Olympiastadion entfernt ging es im Rahmen der „Berliner Sportgespräche“  um Olympia, genauer gesagt um das Thema „Nach Sotschi - wo steht Olympia“. In den meisten Beiträgen klang die Überlegung an, wann Berlin wieder eine Chance erhielte. Oder überhaupt nicht, weil die Bevölkerung nicht mitzieht. Das krachende Scheitern von München und den bayerischen Gemeinden um die übernächsten Winterspiele ist allen noch gegenwärtig

Eingeladen zur Premiere der mehrteiligen Dialogreihe „Olympia“ in den Lichthof vor dem historischen Kuppelsaal im Olympiapark hatten der LSB gemeinsam mit der Deutschen Kreditbank und der Stiftung Zukunft Berlin. Groß war das Interesse an einer vielschichtigen Fragestellung, die aus verschiedenen Blickwinkeln von dem FU-Professor für Sportphilosophie Dr. Gunter Gebauer, der Leipziger Sportsoziologin Dr. Petra Tzschoppe,  dem Journalisten Jens Weinreich und der dreifachen Winter-Olympionikin Jenny Wolf betrachtet wurde und anschließend für  Anregungen und Diskussionsstoff sorgte.

Viel Beifall erhielt Berlins Parlaments-Vizepräsidentin Anja Schillhaneck, die in der anschließenden Diskussion den Satz formulierte „Wer, wenn nicht wir“. Prompt wartete Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski mit einer ganzen Palette von Top-Ereignissen auf, auf die Berlin stolz sein kann und die der Stadt den Ruf einer Sportmetropole bescherten. Fußball- und Leichtathletik-WM sind allen noch in guter Erinnerung, demnächst folgen weitere Hochkaräter, so 2015 das Champions League-Finale und die WM der Modernen Fünfkämpfer, später die Handball-WM und das Internationale Deutsche Turnfest.

Die Stadt lebt aber auch von der Symbiose zwischen Kultur und Sport, so Volker Hassemer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin, was ein Faustpfand ist, ebenfalls von steigenden Zahlen im Tourismus. Diese Dinge sind dem LSB-Präsidenten Klaus Böger für eine mögliche Bewerbung besonders wichtig: „Zuerst muss eine Idee da sein, dann geklärt werden, was erwarten wir, was wollen wir. Und dann gilt es, die Bevölkerung für Olympia mit ins Boot zu nehmen, denn ohne ihre Zustimmung geht gar nichts.“ Und weil mehrfach vom IOC die Rede war, plädierte Böger für eine namentliche Abstimmung der Mitglieder bei der Vergabe des zukünftigen Olympia-Ortes.

Falsch wäre es, wegen der Machenschaften einiger unverbesserlicher Verbandsfunktionäre von vornherein auf die Bewerbung eines Großereignisses zu verzichten. Bei Unregelmäßigkeiten wie in der Katholischen Kirche oder jüngst beim ADAC wird ja auch nicht alles gleich in Bausch und Bogen verdammt, meinte Prof. Gebauer und baut auf den Druck von außen und die Selbstreinigung von innen, die zum Erfolg führen können. Dennoch sind Olympische Spiele gut, die u. a. Völkerverständigung mit sich bringen und viel Flair bedeuten, wenngleich es mit der Chancengleichheit im Bewerbungsverfahren nicht weit her ist, so Gebauer.

Für Petra Tzschoppe zählen Leistung, Freundschaft und Respekt zu den wichtigsten Tugenden, die bei solch einem weltumspannenden Ereignis eine Rolle spielen. Genauso entscheidend sei Nachhaltigkeit. Dass sich Deutschland noch einmal um Winterspiele bewirbt, hält die Leipziger Sportwissenschaftlerin, die einst Sprinterin war und jetzt ab und an einen Marathon bestreitet, für unwahrscheinlich. Sie sieht allein für den Sommer Aussichten.

Gebauer denkt da an Berlin mit seiner Kultur, an die vielen Ideen, die von hier ausgingen, an die Jugend und den Schulsport. Und Jenny Wolf befand aus der Sicht einer Athletin, dass Olympische Spiele etwas ganz Besonderes sind, vor allem, wenn sie noch im eigenen Land stattfinden.

Und die Finanzen? Darauf soll, so Böger, am 27. Mai bei der zweiten Runde der Berliner Sportgespräche eine Antwort gesucht werden.

Text: Hansjürgen Wille

Foto: Jürgen Engler


DOSB-Präsident in Berlin

24. März 2014

Alfons Hörmann zum Antrittsbesuch beim LSB


Auf seiner Vorstellungsrunde durch die Landessportbünde und Spitzenverbände machte der neue DOSB-Präsident Alfons Hörmann am 19. März zu einem Meinungsaustausch in Berlin halt. Ein zentrales Thema in dem angeregten Gespräch mit LSB-Präsidiumsmitgliedern und –Abteilungsleitern waren die aktuellen Rahmen- und Finanzierungsbedingungen des deutschen Sports, insbesondere auch die Strukturen des Leistungssports. Dabei kamen alle Teilnehmer zu der gemeinsamen Einschätzung, dass für den sportlichen Erfolg neben dem Niveau der Förderung auch der effiziente Einsatz der Mittel bedeutsam ist. Eine Strukturkommission  mit Vertretern des Sports und des zuständigen Bundesministeriums soll hierzu Vorschläge erarbeiten. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer auch in der Beurteilung, dass sich die Vereine auf die gesellschaftliche Entwicklung einstellen. Als ein wichtiges Beispiel wurde die Kooperation mit Schulen genannt. Ebenso hervorgehoben wurde die Bedeutung des Kinderschutzes als eine Daueraufgabe für Vereine und Verbände. Fazit seiner bisherigen Besuche bei den Landessportbünden sei, so Hörmann, dass diese nach seiner Wahrnehmung „sehr solide und hochprofessionell arbeiten“. Eine erfreuliche Grundlage für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen.

Foto: Engler


Mitteilungen

Premiere in Berlin

4. April 2014

Am 5. April fanden erstmals in Berlin die Internationalen Deutschen Meisterschaften im G-Judo statt / 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und den Niederlanden / ...

Auch im Judo können Menschen mit Behinderung sportlich aktiv sein. Im sogenannten „G-Judo“ zeigen die Sportler ihr Können. Am 5. April fanden erstmals in Berlin die Internationalen Deutschen Meisterschaften im G-Judo statt. 120 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutchland, Österreich und den Niederlanden kämpften in der Jahn-Sporthalle in Neukölln am Columbiadamm um die Medaillen. Das Team aus Berlin war mit fünf goldenen, vier silbernen und drei bronzenen das erfolgreichste. Ausgerichtet wurden die Meisterschaften vom Reinickendorfer Sportverein Budo Club Ken Shiki unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden und Ägyptischen Judo-Meisters Hamdy Mohamed. Veranstalter war der Deutsche Behindertensportverband in Kooperation mit dem Deutschen Judo Bund.

Hintergrundinformationen:

G-Judoka sind in der Lage, auch bei nichtbehinderten Judoka mit zu trainieren und je nach Behinderung judoähnliche Bewegungen auszuführen. Seit den 70er Jahren wird Judo im therapeutischen Bereich mit Menschen mit Behinderung eingesetzt. Mit der Verbreitung des G-Judo ist der Wettkampf immer mehr in den Vordergrund getreten.   Die Einordnung in Wettkampfklassen ist aufgrund der verschiedenen Grade und Erscheinungsformen der Behinderungen nur schwer möglich. In Deutschland gibt es nach Absprache der Behindertensportreferenten der einzelnen Bundesländer drei Wettkampfklassen. Der Übergang zwischen den Klassifizierungen sollte immer als fließend zu verstehen sein.  

Klasse 1: Judo-Techniken gut umsetzbar, Training mit nicht-behinderten Judoka möglich, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist diesen Athleten einsichtig.

Klasse 2: Judo-Techniken eingeschränkt umsetzbar, Training in Behindertengruppen, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist im Grundsatz bekannt.

Klasse 3: Judo eher als Spielform umgesetzt, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist in der Regel nur eingeschränkt verständlich.


Bewegung mal anders

4. April 2014

Auf den Spuren der Berliner Aktivplätze

Seit der Entstehung des ersten Aktivplatzes in Berlin, 2007 im Preußenpark, hat sich in den Bezirken eine Vielfalt an Aktivplätzen entwickelt. Dazu gehören zahlreiche Bewegungs- und Fitnessparcours sowie der Motorikpark(r).

Der Landessportbund Berlin hat 2012 mit seinem Projekt "Bewegung mal anders" - auf den Spuren der Berliner Aktivplätze, den Startschuss für Bewegungsangebote im öffentlichen Raum gegeben.

Berliner Sportvereine bieten seitdem auf den Aktivplätzen in den verschiedenen Bezirken offene Bewegungsangebote an. Dabei erhalten sie von uns folgende Unterstützung:

  • Erlebnistag/Fortbildung am 26.04.2014
    • Onlineanmeldung für den Erlebnistag/Fortbildung Bewegung mal anders - auf den Spuren der Berliner Aktivplätze
  • Beratung der Vereine vor Ort
  • Übernahme der Versicherung für den Ubungsleiter
  • Anschubfinanzierung für das Bewegungsangebot
  • Erstellung von Werbeflyer

weitere Informationen zu Aktivplätzen


„Kultur und Sport“: Buchvorstellung

31. März 2014

In der Veranstaltungsreihe 'Kultur und Sport' wird am 4. April um 20.15 Uhr im Saal des Deutschen Theaters 'Almost Heaven' von Johannes Herber vorgestellt

Innerhalb der Veranstaltungsreihe 'Kultur und Sport' wird am 4. April ab 20.15 Uhr im Saal des Deutschen Theaters in der Schumannstraße 13A, 10117 Berlin, das Buch 'Almost Heaven' von Johannes Herber vorgestellt. Im Anschluss sprich Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters, mit dem Autor. Marco Seiffert moderiert an diesem Abend. "'Almost Heaven' ist mehr als ein glänzend geschriebenes Sportbuch. Es ist eine Erzählung über Selbstbehauptung, den Zwang zur Neuerfindung, die Lust am Spielen und die schwere Kunst loszulassen. Eigentlich eher ein Zeitroman als eine reine Sportgeschichte." Ulrich Khuon über 'Almost Heaven'   Als Johannes Herber 2012 mit 29 Jahren seine Karriere als Basketballprofi verletzungsbedingt beenden musste, hatte er schon einiges erreicht: Jugendnationalspieler, vier Jahre im Team der West Virginia University, 120 BBL-Spiele für ALBA Berlin, die Walter Tigers Tübingen, die Frankfurt Skyliners und 74 Länderspiele an der Seite von Dirk Nowitzki. In seinem Buch 'Almost Heaven' erzählt er die Geschichte eines basketballverrückten Jungen, der seinen Traum, in Amerika spielen zu können, verwirklichte und zu einer tragenden Säule der Basketballnationalmannschaft wurde.


Berlins Vereinssport wird immer attraktiver

31. März 2014

Neue LSB-Statistik zeigt großen Zuwachs im Kinder- und Jugendsport

Der Berliner Sport ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Das zeigt die aktuelle Bestandserhebung des Landessportbundes Berlin. Genau 607.809 Berlinerinnen und Berliner sind jetzt Mitglied in einem der 2.427 Sportvereine unserer Stadt - so viel wie noch nie. 220.977 bzw. 36,4 Prozent davon sind Mädchen und Frauen. Allein im vergangenen Jahr sind genau 5.493 neue Mitglieder hinzugekommen. Das entspricht einem Zuwachs von fast einem Prozent oder anders ausgedrückt: Die Sportvereine gewinnen jeden Tag insgesamt 15 neue Mitglieder. Inzwischen treibt jeder sechste Berliner Sport in einem Verein. Wie diese Zahlen bestätigen, ist der LSB die größte gemeinnützige Bürgerbewegung der Stadt. Zuwächse registrieren nach wie vor die Fußballer, bei denen der Mitgliederboom schon seit der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land kontinuierlich anhält. Bemerkenswert sind aber auch die Zugewinne bei den Schulsportarten Hockey mit einem Plus von 4,47 Prozent und Leichtathletik mit plus 6,72 Prozent. Diese Zahlen sind exemplarisch dafür, dass der Jugendsport - also die Mitglieder bis 19 Jahre - insgesamt weiter auf Wachstumskurs ist. Genau 171.646 Berliner Kinder und Jugendliche sind Mitglied in einem Verein. Das ist neuer Rekord. „Die Anstrengungen der Vereine in der Nachwuchsarbeit haben sich gelohnt“, erklärt LSB-Direktor  Heiner Brandi. „Wir sind auf dem richtigen Weg und werden weiterhin die Programme für Klein- und Vorschulkinder, Kooperation von Schule und Verein, Integration durch Sport und Jugendsozialarbeit fördern“, so Brandi, „unser Dank gilt vor allem den Vereinsvorständen, Trainern, Übungsleitern, Partnern und Sponsoren.“ Aber auch der Seniorensport gewinnt immer weiter an Attraktivität: Waren 1996 nur 5,86 Prozent der über 60-jährigen Berliner Mitglied im Verein, so sind es heute 12, 5 Prozent. Das sind genau 103.364 Mitglieder. Die meisten sind Frauen. Im vergangenen Jahr war allerdings der Zuwachs bei den Männern größer.


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