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News

Zeitzeugin bei der Eröffnung der Maccabi Games

29. Juli 2015

Die 93-jährige Margot Friedlander, die den Holocaust überlebte, verfolgte die Eröffnungsfeier in der Waldbühne auf den Ehrenplätzen zwischen LSB-Präsident Klaus Böger und seiner Frau Angelika


Margot Friedlander wurde im November 1921 geboren. Beide Eltern waren Juden. Die Familie lebte in Berlin-Kreuzberg. Ihr Vater wurde in einem Vernichtungslager ermordet, ihre Mutter und ihr Bruder starben im KZ Auschwitz. Später wurde auch sie verhaftet und in das Ghetto Theresienstadt gebracht. Sie überlebte den Holocaust und ging in die USA. Vor rund zehn Jahren nahm sie eine Einladung des Berliner Senats für „verfolgte und emigrierte Bürger“ an und besuchte ihre Heimatstadt Berlin. 2010 beschloss sie, wieder nach Berlin zurückzukehren und hier zu wohnen. Heute besucht Margot Friedlander regelmäßig Schulen und andere Einrichtungen in ganz Deutschland, um über ihr Leben zu berichten. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Foto: Engler


European Maccabi Games eröffnet

29. Juli 2015

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnete das wichtigste jüdische Sportereignis Europas in der Waldbühne


Die Makkabi Spiele seien gewissermaßen zu ihren Wurzeln zurückgekehrt, sagte Bundespräsident Joachim Gauck am Dienstagabend in seiner Rede zur Eröffnung der 14. European Maccabi Games in der Berliner Waldbühne. Denn die jüdische Sportbewegung sei ursprünglich in Deutschland entstanden, auch als Antwort auf wachsende Judenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Dass die Spiele 70 Jahre nach dem Ende des Holocaust auf dem Berliner Olympiagelände stattfinden, sei besonders beeindruckend. „Ich freue mich und finde es bedeutungsvoll, dass Sie sich diesen Ort ausgesucht haben“, fügte Gauck hinzu. Über 2000 Sportler aus fast 40 Ländern waren kurz zuvor in den Innenraum der Waldbühne einmarschiert.

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, betonte den historischen Ort. „Wo die Nazis von einem judenfreien Europa träumten, lassen wir unseren jüdischen Traum Wirklichkeit werden“, sagte er. „Die internationale Makkabi-Gemeinschaft reicht Deutschland die Hand: Sie vertraut Deutschland. Sie baut auf Deutschland als Verbündeten.

Alon Meyer, der Vorsitzende von Makkabi Deutschland, erklärte in seiner leidenschaftlichen Rede, dass die Athleten ein „neues deutsch-jüdisches Selbstbewusstsein und Selbstverständnis“ in sich tragen. „Die Welt ist wieder zu Gast bei Freunden", sagte er.

Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin.

Den stimmungsvollen kulturellen Rahmen der Eröffnungsfeier gestalten u. a. Adel Tawil, Dana International und ein deutsch-israelisches Jugendorchester mit 50 Musikern, 25 aus Deutschland und 25 aus Israel. Ein israelischer Regisseur brachte ein Programm auf die Bühne, das „50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ darstellte und die Geschichte der European Maccabi Games erzählte.

Ein Großteil der Wettbewerbe findet im Berliner Olympiapark statt. Bei den dort ausgetragenen Olympischen Spielen 1936 waren viele jüdische Athleten von den Nazis ausgeschlossen worden.

Foto: Engler


Zwischen Erfolg und Verfolgung

24. Juli 2015

Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ bis zum 16. August vorm Berliner Hauptbahnhof und danach im Olympiapark


Einen besseren Standort als den Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof, wo das Leben pulsiert, konnte für die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ nicht gefunden werden. Die Ausstellung wurde im Beisein von Kulturstaatsministerin Monika Grütters eröffnet, bleibt dort bis zum 16. August und wechselt dann in den Olympiapark.

Das Zentrum deutsche Sportgeschichte und die Universitäten Potsdam und Hannover würdigen in der Ausstellung anlässlich der European Maccabi Games, die vom 27. Juli bis 5. August im Berliner Olympiapark stattfinden, die Leistungen jüdischer Sportler für den Sport in Deutschland. Auf großen Skulpturen werden Porträts von 17 Athleten  gezeigt, darunter acht, deren Wurzeln und sportliche Aktivitäten eng mit Berlin verbunden sind. Angefangen vom Schachweltmeister Emanuel Lasker, der zwischen 1894 und 1921 den Titel innehatte, über die drei Leichtathletinnen Gretel Bergmann, die 101-jährig in New York lebt, Lilli Henoch, nach der in Hohenschönhausen eine Sporthalle benannt ist, und Martha Jacob, bis zu Alfred und Kurt Flatow, Turn-Olympiasiegern der ersten Spiele der Neuzeit 1896 in Athen. Ebenfalls vertreten die frühere Deutsche Tennismeisterin Nelly Neppach und Rudi Ball, einstiges Eishockey-Idol des Berliner Schlittschuh-Clubs.      Text/Foto: H. Wille


Teilnehmer der Special Olympics verabschiedet

17. Juli 2015

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller und LSB-Präsident Klaus Böger haben die Berliner Teilnehmer an den Special Olympics World Games verbschiedet.


Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat im Berliner Rathaus jene 18 Athleten und Athletinnen und ihre fünf Unified-Partner aus Berlin/Brandenburg verabschiedet, die an den Special Olympics World Games vom 25. Juli bis 2. August in Los Angeles teilnehmen.
Mit dabei war auch US-Botschafter John B. Emerson („Ich bin sehr, sehr happy und wünsche allen viel Glück in L.A.“). Ein Grußwort richtete auch Verena Bentele, zwölffache Paralympics-Siegerin im Skisport und Behinderten-Beauftragte der Bundesregierung, an die Athleten, die gemeinsam mit 6500 Athleten und Athletinnen aus 165 Ländern an den Start gehen werden. Insgesamt stehen 26 Sportarten auf dem Programm dieser World Games.
LSB-Präsident Klaus Böger erinnerte an die Nationalen Spiele, die schon zweimal in Berlin (2000 und 2006) stattfanden und bei denen er eine unglaubliche Begeisterung und Lebensfreude feststellte. „Ich bin überzeugt, dass das auch in Los Angeles so sein wird.“
Als Einzelkämpfer tritt der gehörlose Berliner 800-m-Läufer Jann  Rathenow (30) an, der von dem Potsdamer Olaf Beyer trainiert wird, dem Europameister über die gleiche Strecke 1978 in Prag und mit 1:43,84 min der zweitschnellste Deutsche aller Zeiten.        Text/Foto: Claus Thal

Foto: Kurz vor Abflug nach Los Angeles: Gruppenbild der Special Olympics-Athleten im Berliner Rathauses mit dem Regierenden Bürgermeister und dem LSB-Präsidenten.


Mitteilungen

LSB zeichnet Ehrenamtliche aus

17. Juli 2015

Sind Ihre Vereinsvertreter dabei?

Ohne die Ehrenamtlichen geht im Vereinssport nichts. Sie leisten unzählige Stunden unbezahlte Arbeit im Jahr für ihren Verein oder ihren Verband. Viele von ihnen schon viele Jahre. Das ist nicht selbstverständlich, wird aber im Alltag unter Zeitdruck oft als Selbstverständlichkeit hingenommen. Das LSB-Präsidium möchte deshalb auch in diesem Jahr wieder langjährigen freiwilligen Helfern in würdiger feierlicher Form Dank sagen und bittet die Vereine und Verbände, Ehrenamtliche für die Auszeichnung mit der LSB-Ehrennadel oder der Sportplakette vorzuschlagen. Wer für eine Auszeichnung in Frage kommt, steht in der LSB-Ehrungsordnung, die auf der LSB-Homepage unter Service als Download zu finden oder im Handbuch des Berliner Sports 2015 auf Seite 60 ff nachzulesen ist.

Kontakt: k.hoff(at)lsb-berlin(dot)de


Am Freitag, den 03. Juli 2015 fand die Abschlussveranstaltung des Mentoring-Projektes „ZWEI GEWINNT – Mentoring im Ehrenamt“ im JugendKulturZentrum PUMPE statt. Bei sommerlichen Temperaturen verbrachten die Projektteilnehmer gemeinsam mit den Gästen und Organisatoren des Projektes einen unterhaltsam schönen und kurzweiligen Abschluss des einjährigen Projektes. Kennzeichnend für den Abend war eine sehr gute Stimmung und zufriedene Teilnehmer, die an einem fruchtbaren Projekt teilgenommen haben.

Wer mehr zu den Inhalten erfahren möchte kann sich unter www.lsb-berlin.de/angebote/frauen-und-gleichstellung/zwei-gewinnt-mentoring-im-ehrenamt  informieren oder auf den kommenden Artikel in der SIB-Ausgabe September/Oktober freuen. Geplant ist ein Folgeprojekt in 2016/2017. Für weitere Informationen können Sie sich auch gern bei der Abteilung Sportentwicklung unter Tel.: 030/ 300 02 303 informieren.

 

TV-Bericht


Workshop für Vereine im Rahmen des Projektes „Pankow Unlimited“

22. Juni 2015

Dialogveranstaltung „Grenzenloser Sport in Pankow“

Einladung fürr interessierte Vereine zu dem nachfolgenden zweigeteilten Workshop

Workshop für Pankower Vereine im Rahmen des Projektes „Pankow Unlimited“
Ziele:

  • Förderung der Teilhabe von geflüchteten Menschen an den Sportangeboten der Pankower Vereine
  • Umgang mit Vielfalt im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders


Konkrete Fragestellung: Wie kann sich der Pankower Vereinssport für die Menschen öffnen, die in den Flüchtlingsunterkünften leben? Wie können die Angebote organisiert werden?
Datum: Samstag, 27.06.2015, 10.00 bis 15.00 Uhr
Ort: Sporthalle und Seminarraum Malmöer Str. 8 , 10439 Berlin
Inhalte: Der Workshop ist sowohl für VereinsmanagerInnen als auch für ÜbungsleiterInnen konzipiert und wird die organisatorischen Herausforderungen beleuchten und praktische Hinweise für ÜbungsleiterInnen geben.
Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 24.06.2015
über die Mailadresse maass(at)bsb-pankow(dot)de


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